Kulturhistorischer Bezug:
Wer im Waldgebiet des Espenleus aufmerksam die Wege
beschreitet, wird einen großen Granitblock entdecken, welcher
folgende Inschrift trägt:
"Hier fiel am 14. August 1863 durch Mörderhand
der brave Hülfs-Forstaufseher Ernst Sander aus Schönewörde"
Der Stein berichtet vom gewaltsamen Tod eines
Forstaufsehers, der einen Wilderer auf frischer Tat ertappte und
von diesem durch zwei Kopfschüsse getötet wurde. Nach seiner
Festnahme leugnete der Mörder zunächst die Tat, wurde aber vor
Gericht des Verbrechens überführt und zum Tode verurteilt. Es
erfolgte jedoch eine Umwandlung in eine lebenslange Haftstrafe mit
Zwangsarbeit im Lüneburger Kalkberg. Nachdem der Mörder dort 28
Jahre seine Tat gebüßt hatte, wurde er entlassen und starb im
Armenhaus in Wunstorf.
Der Dichter Hermann Löns nahm die Geschichte dieses
Verbrechens übrigens als Vorlage für seinen Roman "Der dritte
Damm".
Quelle: J. Delfs, Naturdenkmale
GF-WOB

Die Aufgabe:
Begib dich zu der o. a. Koordinate. Dort findest du
an einem verbindenden Bauwerk eine Filmdose, welche einen Hinweis
auf die Position der nächsten Station liefert. Deren Angaben leiten
dich zum letzten, ebenfalls filmdosenummantelten Hinweis. Diesen
findest du an einem, ein Plätschern verursachendes Bauwerk. Mit
deren Angaben geht es dann zügig zum Cache.
Noch ein paar wichtige Tipps:
Das moorige Waldgebiet "Espenleu" ist Teil des
Naturschutzgebietes "Weißes Moor". Um an die Filmdosen, bzw. den
Cachebehälter zu gelangen, müssen die sehr gut ausgebauten Wege
jeweils nur wenige Meter verlassen werden. Geht keinesfalls quer
durch den Wald! Der Waldboden, der dem ersten Anschein nach
tragfähig erscheint, kann an vielen Bereichen sehr schnell
nachgeben und man kann darin einsinken und sich möglicherweise
nicht mit eigener Kraft befreien!
Einfache Wegstrecke (Start ----> Ziel) ca. 3 km.
Viel Vergnügen wünscht
Hans Richardt
PS: Wer aus südlicher Richtung anreist, durchfährt
möglicherweise Neudorf-Platendorf, und damit das längste Dorf
Deutschlands.