Kulturhistorischer Bezug:
Das älteste bekannte Dokument über Bodenteich ist
eine Urkunde des Bischofs Rudolf von Halberstadt von 1144/45, in
der ein Theoderico de Bodendike genannt wird. In weiteren Urkunden
von 1293 und 1323 findet man die Bezeichnung Terra (Gerichtsbezirk)
Bodendike, Castrum (= Schloß) und Oppidum (= Stadt) Bodendike.
Bodenteich, heute Bad Bodenteich, war ein bedeutender Amtsbezirk,
in dessen Lagerbuch im Jahre 1614 159 Dörfer und "Eigenständige
Höfe" verzeichnet sind. In die Hoheitsgrenzen Bodenteichs waren im
18. Jahrhundert sogar die Stadt Uelzen und das Klosteramt
Oldenstadt eingeschlossen. Ein Zeugnis der Vergangenheit stellt die
ehemalige Wasserburg Bodenteich im Ortskern dar.

Die Aufgabe:
Die o.a. Koordinate führt dich auf den Innenhof der
Burg Bad Bodenteich. Dort angekommen, schaust du dich zunächst ein
wenig um und konzentrierst anschließend deine Suche auf den von mir
gewählten Startpunkt des sog. "Vierhundert-Wasser-Barfußpfad". Bei
deiner Suche nach diesem Punkt, werden dir recht eindeutige
"Fußabdrücke" behilflich sein. Nachdem du den Startpunkt gefunden
hast, entledigst du dich deiner kompletten Fußbekleidung und
begehst diesen Pfad, auf den Spuren der "Schuhlosen im
Mittelalter". An der Überquerungshilfe der ersten Furt befestigt,
findest du einen, aus zwei Zahlen bestehenden Hinweis, welcher
später bei der Ermittlung der Zielkoordinate erforderlich ist. Um
eventuelle Fehler beim Ablesen dieser Zahlen zu vermeiden, sei
bereits schon jetzt bekannt gegeben, dass die erste Ziffer der
zweistelligen Zahl eine SIEBEN darstellen soll und die mittlere
Ziffer der dreistelligen Zahl eine EINS. Mit diesen Zahlen
ausgestattet, setzt du deinen Weg auf dem Pfad bis zu seinem
Endpunkt fort. Dort angekommen, stehst du vor einem eindrucksvollen
Bauwerk, welches in Deutschland einmalig ist. Eine
Informationstafel liefert auch dazu nähere Erklärungen. Von dieser
Tafel ausgehend, sind es noch soviele Meter zum Cache, wie die
zuvor von dir entdeckte zweistellige Zahl, oder war es die
dreistellige? Schade, ich habe es leider selbst vergessen.
Logischerweise erging es mir mit der Zahlenzuordnung für die
Richtungsangabe in Grad (wahre Nordreferenz) ebenso.
Viel Vergnügen wünscht
Hans Richardt