Einhard und die verlorenen Reliquien Multi-Cache
Einhard und die verlorenen Reliquien
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Eine Besichtigung eines historischen Ortes und ein meditativer Spaziergang im Herzen des Odenwalds.
Sensationeller Fund bei den Restaurierungsarbeiten an der Einhards-Basilika in Steinbach / Odenwald
"Wie vom Dachdeckermeister der ortsansässigen Firma zu erfahren war, wurde unter alten Dachbalken ein altes Papierfragment entdeckt, das auf die Erbauungszeit der Basilika zurückgehen könnte. Es scheint sich um eine Art Tagebuchaufzeichnung des Einhard Getreuen Niklas zu handeln. Leider sind nur Bruchstücke leserlich und in Latein verfasst:
... fuhren mit günstigem Fahrwasser den Rhein hinunter, bis wir an einem Orte angekommen waren, der daselbst Portus genannt ward ... Reliquien auf Ochsenkarren umgeladen ... schon 5 Tagesreisen durch den Odenwald auf schmalen Wegen unterwegs ... fast in Sichtweite unserer noch nicht geweihten Kirche ... gewaltige Menge frommer Leut ... Jubellieder zum Lobes Gottes ... auf schlammigem Weg steckengeblieben ... weintrunkene Fuhrknechte ... Wagen mit Preziosen und Reliquien im Sumpfgebiet umgekippt ... Eile geboten in hereinbrechender Dunkelheit ... erst zu mitternächtlicher Stunde im Kloster angekommen ... große Aufregung und Ärgernis mit Einhard, ob Reliquien noch vollständig ... Aufzeichnung Unglückstelle bis basilica minora ... Crypta unter Altar ... 3-Loch-Steinplatte ...
[Übersetzung mit freundlicher Unterstützung des Gymnasialoberstudienrats Martin W.]
Der bekannte Historiker Prof. Dr. Kain E. Ahnung bestätigt die Echtheit des Pergaments. Er vertritt die in der Fachwelt umstrittene Meinung, dass die im Jahre 828 nach Seligenstadt überführten heiligen Gebeine und Schätze unvollständig seien. Bei den damaligen (zu)großen Wagenrädern von ca. 2m Durchmesser seien Unglücksfälle oftmals vorgekommen. Der Professor glaubt jetzt schon zu wissen, dass die Unglückstelle zwischen dem heutigen Rehbach und Steinbach liegt. In Kürze soll der dortige See abgelassen und mit geomagnetischen Messungen begonnen werden.“
Soweit die Zeitungsmeldung vom Juli 2008. Wer sich selbst von den Restaurierungsarbeiten ein Bild machen möchte, die Besichtungszeiten sind April—Oktober Dienstag—Sonntag 10-16Uhr und November—März Dienstag—Sonntag 12-16Uhr. Der Eintritt ist kostenpflichtig; die Suche beginnt auf dem Baslikagelände. Die oben genannten Koordinaten zeigen einen Parkpaltz, wo ihr euer mobiles Forschungszentrum einrichten könnt. Vielleicht kommt ihr zu einer ganz anderen Erkenntnis als der voreilige Professor ...
(Ratsam sind Taschenlampe, Rechner, Kompass, Pergament, Stift - allerdings nicht das große OP-Besteck, ihr wollt doch unerkannt auf Schatzsuche gehen)
Übrigens: die Nachfahren des Weggefährten Niklas gibt es auch noch. Der Biergartenwirt wahrt auch ein Geheimnis: „selbstgemachter Kochkäs‘ mit Musik“. Das Rezept soll handschriftlich auf altem Pergament überliefert sein ... probiert selbst auf N 49° 41.200 E 8° 59.738.
Additional Hints
(Decrypt)
Hzsnat =2*cv*enqvhf
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