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Ein Cache von etwa 6 – 8 km
Länge, je nach Wegwahl. Es ist keine besondere Ausrüstung
notwendig.
Es ist an keiner Stelle notwendig
Zäune zu übersteigen oder Türen zu öffnen um eine der Aufgaben zu
lösen! Wer des nachts loszieht ist an 2 Stellen auf eine
funktionierende Taschenlampe angewiesen.
An oben angegebener Koordinate kannst Du parken. Es ist kein
wirklicher Parkplatz aber die Straßenverkehrsordnung lässt
ausreichend Möglichkeiten zu ein Fahrzeug hier
abzustellen.
Solltest Du mit öffentlichen Verkehrsmitteln
kommen benutze die Linie 851, 854 oder 856, die zwischen Bonn,
Wachtberg, Remagen bzw. Ahrweiler verkehren und steige
Werthhoven-Wasserhäuschen aus. Nähere Infos hierzu findest Du
unter: www.vrminfo.de
Du wirst während der Cache-Tour mehrfach
die Grenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz
überschreiten. Der Cache selbst liegt in der Nähe dieser Grenze,
die zeitweise sehr gut zu erkennen, teils zu erahnen und teilweise
völlig unsichtbar ist. Genieße die Aussicht auf Siebengebirge und
Eifel, wenn Du Dich tagsüber auf Schatzsuche begibst. Gib’ acht,
wenn Du Dich nachts auf den Weg machst. Es hat viel Wild
hier.
Ein Hinweis noch: es haben schon einige Grenzgänger unnötige Umwege
gemacht, weil sie der Salzstreuer in die Irre geführt hat. Die
Entfernung zwischen Stage 1 und Stage 2 ist kleiner als 1
Kilometer!
Aber nun auf ins
Grenzland:
Es war im letzten Jahr an einem lauen Herbstabend, ich war mit
meinem Hund in den Feldern und Wäldern des Drachenfelser Ländchens
unterwegs. Mittlerweile war es dunkel geworden und wir befanden uns
auf dem Rückweg, als wir plötzlich zur Salzsäule erstarrt stehen
blieben. Hinter uns ein ohrenbetäubender Lärm; wir schauten uns um
und sahen eine Kutsche auf uns zu donnern.
Vor Schreck zu keiner Bewegung in der Lage nötigten wir den
Kutscher samt seiner 4 schwarzen Rösser zum Anhalten.
Ein alter verschrobener Mann raunzte mich vom Kutschbock an, ich
solle gefälligst aus dem Weg gehen, er hätte zu arbeiten. Erst
jetzt fiel mir auf, das die Kutsche keine Räder hatte. Es konnte
hier also nicht mit rechten Dingen zu gehen.
Ich hatte mich etwas gefasst und fragte den Kutscher, der mir eher
den Eindruck machte als sei er in der falschen Zeit gelandet, was
er denn hier zu arbeiten hätte?
"Schmuggler!" war seine Antwort. "Und jetzt aus dem Weg!" fuhr er
fort.
"Gestatte mir eine Frage." bat ich ihn:
"Was in aller Welt für Schmuggler, und vor allem hier? Ich
verstehe nicht ganz!"
Da ich den Weg, ob meinen Erstaunens noch nicht frei gemacht hatte
antwortete er mir, wenn auch etwas ungehalten:
"Seit Hunderten von Jahren passe ich auf, das hier alles mit
rechten Dingen zugeht. Oben im Wald genau auf der Landesgrenze habe
ich meinen Posten und von dort aus überwache ich das ganze Gebiet
hier. Der Wald ist ideal um ungesehen die Grenze zu überschreiten,
und deswegen..."
"Es gibt hier keine Grenze, die es lohnen würde zu überwachen.
Jedenfalls nicht hier im Wald." unterbrach ich ihn.
"Papperlapapp! Ich werde es Dir zeigen. Komm hoch auf meinen
Kutschbock, Du darfst mich auf meinem Kontrollgang begleiten. Wirst
schon sehen, was für seltsame Gestalten sich hier tummeln."
Nun ja, dachte ich mir und war sehr skeptisch. Wenn er nicht von
dieser Welt zu sein scheint, werden es seine Kreaturen auch nicht
sein. Und während ich noch überlegte, ob ich mich darauf einlassen
sollte, polterte er:
"Los jetzt, pack Deinen Köter in die Kutsche und spring
auf."
Also, Hund in die Kutsche und dann sprang ich auf.
"Auf zum ersten Außenposten, ob alles in Ordnung ist!"
Er feuerte seine Rösser an und wir flogen förmlich über Feld und
Flur.
Bei
N 050°36.424’ E 007°08.178’ kamen wir zum
halten.
Ich
kannte diesen Ort. Die Bedeutung die ihm aber anscheinend jetzt
zuteil wurde war mir bisher völlig unbekannt.
Er ging hinein und bedeutete mir, ich möge draußen auf ihn warten,
was sich allerdings erübrigte, denn wir hätten eh nicht beide
hinein gepasst. Mir war seltsam zumute. Er begann mit den Engeln zu
reden und machte sich an der Wand zu schaffen.
Über
der Tür befinden sich gemauerte Fenster, durch die aber nur Wesen
aus der Zwischenwelt blicken können, für Menschen sind sie
undurchsichtig: die Anzahl derer ohne ein Kreuz darin ist =
a,
die Anzahl der Schlangen ist =b
Es hat den Anschein als wäre oben in der Wand ein
überdimensionaler Salzstreuer eingemauert worden. Die Anzahl der
waagerechten Löcher einer Reihe des Salzstreuers ist =c. Die Anzahl
der senkrechten Löcher einer Reihe ist =d
Er kam
heraus und in seiner kauzigen Art sagte er:
„Nichts. Hier ist noch niemand vorbeigekommen!“
„Woher weißt Du das?“ fragte ich ihn
„Solange innen Licht brennt gibt es keine besonderen Vorkommnisse.
Ist es dagegen erloschen und dunkel, dann stimmt irgendwas
nicht!“
Ich
sah, das drinnen eine Kerze flackerte und gleichzeitig bekam ich
eine Gänsehaut bei dem Gedanken, das ich sehr oft abends hier
vorbei gekommen war und es war stockfinster
darinnen...
Wir
fuhren weiter und hielten bei
N 050°(a+b)(d+a).a(c+d)(c+b)’ E
007°(b-b)(c+a).(d+a+b)cd’
Da gibt
es einen Geist, der passt auf.
"Geist...?" fragte ich mit entsetzter Stimme.
"Wir müssen hier mit allen Mitteln arbeiten und er wacht hier aus
dem Verborgenen."
Er sprang vom Kutschbock verschwand hinter einer rostigen Tür und
schimpfte lauthals mit irgendjemandem.
Ich stieg auch von der Kutsche herab und suchte nach diesem Geist.
Und tatsächlich! Von der rostigen Tür aus konnte ich ihn
sehen.
Von was
für einem Geist ist hier die Rede?
Die Anzahl seiner Buchstaben ist = e
Während
er noch immer hantierte begab ich mich zurück auf seine Kutsche,
weil ich nicht wollte, das er das Gefühl hat, ich spioniere ihm
nach. Aber es war schon wundersam. Noch nie hatte ich gehört, das
hier nächtens eine räderlose Kutsche mit einem alten Mann darauf
die Hoheitsgebiete, die keine mehr sind, kontrollierte.
Wahrscheinlich träumte ich nur.
Er kam eilenden Schrittes zurück, ließ die Peitsche knallen und
schon ging es weiter.
"Du könntest mir helfen" sagte er
"Ich lasse Dich im Westen meines Gebiets raus, wir treffen uns
dann dort wo früher mein Zollhaus stand! Ich muss noch ein Stück im
Norden patrouillieren."
"Was denn helfen? Zollhaus? Wo ist das?"
"Alleine das Du da bist reicht mir. Dann wird sich niemand in den
Wald trauen."
Gesagt, getan.
Er
ließ mich bei N050°(a+b)(e-a-b).baa E007°(e-e)(c+b).(e-a)(a-a)(e-d)
vom Bock.
Ich nahm meinen Hund und dann stand ich da.
Die Aufforderung, die ich hier im Mondschein gerade noch
entziffern konnte, machte mich nicht ruhiger. Sollte dies eine
ernste Warnung sein? Wäre das meine letzte Chance diesem Spiel zu
entkommen? Aber es war doch gar kein Spiel.
Addiere
alle Buchstaben der Aufforderung auf dem Kreuz unter dem Kreuz und
bilde die Quersumme daraus. Das Ergebnis ist =
f
Ich
machte mich auf den Weg in den Wald. Obwohl mich noch vor Minuten
der Vollmond eine markerschütternde Warnung erkennen ließ, war es
nun stockfinster.
‚Du
findest das ehemalige Zollhaus bei N050°(e-f)f.fb(e-f) E
007°(f-f)f(f+1)(f-1)(f/2)’ sagte mir eine Stimme, deren Ursprung
nicht zu erkennen war.
Auf dem
Weg dorthin hörte ich aus der Ferne, das er mir von der anderen
Seite entgegenkam und just in dem Moment, in dem ich mitten im Wald
einen Platz ausmachen konnte an dem wohl früher sein Zollhaus
stand, brach er neben mir mit seiner Kutsche durchs
Gebüsch.
"
Na? Glaubst Du mir jetzt?" schmunzelte er
"Na ja,..", stotterte ich, "ich wusste nicht, dass..."
"Hier habe ich lange Zeit Schmuggler festsetzen können, während
ich das Schmuggelgut aber ganz woanders versteckt habe. Ich zeige
Dir noch einen Platz mitten im Grenzwald, an dem sich oft
zwielichtige Gestalten treffen und von da aus ist auch nicht weit
zu meiner Asservatenkammer."
Das war
es! Wenn es hier also tatsächlich eine Art zwischenweltlicher
Asservatenkammer geben sollte, dann konnte auch der alte Mann auf
seiner räderlosen Kutsche kein Hirngespinst sein.
"Was
ist das für ein Platz?"
"Nichts
besonderes." sagte er, "aber hin und wieder schleichen sie dort
rum."
Suche
nach einem Hinweis, der Dich zu der geheimnisumwobenen Stelle
inmitten des Grenzwaldes leitet. Dort angekommen halte die Augen
offen, denn von hier aus gibt es einen weiteren Hinweis, der Dich
zum Cache bringt.
"Ich
kann Dich nicht mehr weiter begleiten. Wenn Du später das Versteck
findest, dann nimm bitte nur etwas heraus, wenn Du auch wieder was
hinein tust. Und schreib rein, wann es war, und wer Du bist. Ich
führe auch ordentlich Buch! Und lass’ das Buch drin und auch mein
Schreibzeug, bei dem Gewackel auf der Kutsche verlier ich es
andauernd, deswegen habe ich es im Versteck gelassen. Mach’s gut.
War nett Dich kennen zu lernen. Aber jetzt muss ich weiter."
Sprach es aus und verschwand.
Jetzt stand ich hier mitten in seinem Grenzland. Es war unangenehm
still, nachdem sich der Lärm seiner Kutsche in der Ferne verloren
hatte. Ich machte mich auf den Weg noch tiefer in den Grenzwald an
diesen'Platz' und tatsächlich, später fand ich sein kleines
Versteck und es befindet sich noch immer da. Es muss ihn also
tatsächlich geben...
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