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LEMURIANS GEHEIMNIS Teil 1: Endstation Geisterbahn Multi-Cache

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Hidden : 5/26/2004
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:

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Märchencache:Endstation Geisterbahn

Bitte, aus Naturschutzgründen, nicht versuchen die einzelnen Stationen anzufahren.
Möglichst nur Wege benutzen.
Fahrrad ist teilweise möglich.

Der Gesamtfußweg bis wieder zum Startpunkt beträgt 4 Km.

 

Damals, zu einer Zeit als noch alle Schätze unbewacht auf der Erde lagen, kam der kleine Lemurian aus dem fernen Land Lemuria hier in das Dorf. Er erkundigte sich beim Schmied, ob er sich bei einem Bauern verdingen könne. Der Schmied verneinte. Lemurian senkte den Kopf um zu gehen. Da rief ihn der Schmied zurück. „Der Bauer hat für dich nichts zu tun, aber bei mir in der Schmiede kannst du arbeiten. Meine Frau ist zu krank um unser Schmiedefeuer, welches niemals ausgehen darf, mit Torf und Kohle zu füttern. Du kannst im Moor Torf stechen und Kohle brechen. Beides lädst du in die Loren und fährst es mit der Lok zum Lokschuppen. Von dort holst du es mit dem Wagen und den Pferden ab. Nachts bringe die Lok immer in den Schuppen. Und denke daran: das Schmiedefeuer muss immer lustig brennen. Wenn du das tun willst, gebe ich dir Speise, Trank und Lager. Geh niemals im Moor vom Wege ab, sonst bist du verloren.“ So sprach der Schmied und Lemurian willigte freudig ein.

Schon am nächsten Morgen zeigte der Schmied ihm alles. Lemurian ging mit Freude an die Arbeit. Er stand morgens mit dem ersten Hahn auf, kontrollierte das Schmiedefeuer und machte sich mit den Pferden, die er vorher tränkte, auf den Weg zum Lokschuppen. Er hing die Loren an und fuhr mit der Lok hinaus ins Moor. Dort stach er einem großen Berg Torf und brach einem kleineren Kohle. Beides lud er dann in die Loren und fuhr abends wieder zum Lokschuppen. Dort warteten schon seine Pferde ganz ungeduldig. Er lud nun alles auf die Wagen der Pferde, brachte die Lok  in den Schuppen und machte sich mit der Fuhre auf den Weg. Das Schmiedefeuer war schon weit herunter gebrannt. Flugs fütterte Lemurian es mit ein paar Schaufeln Torf und Kohle und schon brannte es wieder so lustig wie am Morgen. Danach tränkte er die Pferde und gab ihnen eine große Schüssel Hafer. Der Schmied sah ihm wohlwollend zu, lobte noch seinen Fleiß. Und meinte, er könne sich vorstellen ihn als Sohn anzunehmen. Es war schon lange dunkel als Lemurian zu Bett ging. Er schlief sofort ein und träumte vom Moor. Das Moor mit den vielen Tieren gefiel ihm sehr. Er liebte seine kleine Lok, mit den kleinen 1? Fuß und den großen 2? Fuß hohen Rädern. Er ölte und putzte sie jeden Tag.

So ging es tagein tagaus. Nachdem ein Jahr ins Land gegangen waren und Lemurian eines abends in der Dämmerung im Moor war, zeigten sich ihm die Elfen. Er war fasziniert von deren Erscheinung und ihrem sanften Wesen. Bald wurden sie Freunde und Lemurian verbrachte immer mehr Zeit im Moor bei den Tieren und den Elfen. Jetzt erfuhr er auch, dass die Elfen ihn vom ersten Tag an beobachtet, aber erst nach einem Jahr genug Vertrauen hatten, sich ihm zu zeigen. Sie tollten herum, lachten viel und neckten sich. So manches mal kam er dadurch erst sehr spät aus dem Moor zurück. Als sich der Elfentag jährte, versteckten alle gemeinsam einen kleinen Schatz. Hinein kamen wundersame Dinge und allerlei Zauberkram. Etwa eine Strähne Elfenhaar, etwas Elfenstaub und anders. Lemurian legte seinen Lieblingsstein mit hinein und eine Dose Sand aus Lemuria. Sie vergruben den Schatz unter der Schiene der kleinen Lok an der Endstation. Dort würde wohl auch in tausend Jahren niemand nachsehen. Zur Sicherheit pflanzten sie einen kleinen Baum ins Gleis, der sollte die Schienen für immer festhalten und dafür sorgen, das er nie mehr bangen musste über das Ende der Gleise zu fahren.

Nachdem so 2 oder 3 Jahre vergangen waren, war es einmal abends so spät geworden, dass er Angst hatte, das Schmiedefeuer würde bald ausgehen. So entschloss er sich, trotz der Finsternis quer durchs Moor zu gehen. Auch seine Freunde die Elfen konnten ihn nicht davon abbringen. „Nie darf das Schmiedefeuer ausgehen!",  rief er nur noch und war im nächsten Augenblick nicht mehr zu sehen. Und so kam es wie es kommen musste: Die Elfen hörten bald den kleinen  Lemurian um Hilfe rufen und eilten herbei. Er war bereits bis zur Brust im Moor versunken und sank immer weiter. Die Elfen versuchten ihn herauszuziehen, aber vergebens: das Moor zog nur weiter und weiter hinab.

Der Schmied hätte ihm helfen können. Er konnte ihn aber  nicht hören, denn er arbeitete noch in der Schmiede und nährte selbst das Schmiedefeuer. „Wo bleibt den nur mein Lemurian, er hat heute wohl ganz und gar die Zeit vergessen. Ich werde ihn  suchen gehen.“,  dachte er endlich und machte sich besorgt auf den Weg. Er nahm eine Fackel mit und suchte nach seinem Söhnchen.

Inzwischen war der kleine Lemurian völlig ins Moor gezogen worden. Die Elfen und die Tiere standen an der Stelle und weinten bitterlich. Als das der Schmied sah, wusste er schon, dass etwas Furchtbares passiert sein musste! Die Elfen erzählten ihm alles. Auch der Schmied konnte nun die Tränen nicht mehr halten. Er schluchzte immer wieder. „Mein armes Söhnchen, hättest du nur nicht die Zeit so vergessen und wärest du auf dem Weg geblieben.“ Es half alles nichts, das Moor hatte Lemurian in die Tiefe gezogen. Seit diesem Tag fand der Schmied keine Ruhe mehr. Jeden Abend ging er bis zu seinem Tode mit Fackeln ins Moor, in der Hoffnung, den Geist des kleinen Lemurian doch noch zu finden und ihm heimzuleuchten. Noch heute kann man abends den blassen Schein der Fackeln als kleine Irrlichter sehen. Und an nebligen Abenden sieht man, wenn man Glück hat, auch als Trugbild den kleinen Lemurian mit seiner Lok fahren. Dann hört man ihn auch schluchzen. „Ich muss das Schmiedefeuer nähren. Es darf niemals ausgehen. Ich muss ihm Torf und Kohle bringen. Ich muss mich beeilen. Ich darf  im Moor nicht vom Weg abgehen, sonst bin ich verloren“.

Seitdem damals das Schmiedefeuer ausging, weil der Schmied so lange nach Lemurian suchte, gibt es im Dorf keine Schmiede mehr und im Dorf leben immer weniger Menschen, wie man sehen kann.

Der Schatz muss wohl immer noch dort liegen, wo ihn die Elfen und Lemurian versteckt haben. Ich selbst habe einmal Elfen in Lemuria von diesem Schatz erzählen hören. Sie sprachen in Rätseln. Sie meinten, man müsse den Lokschuppen suchen, denn nur dann könne man den Schatz finden. Doch  der  ist inzwischen völlig zerfallen. Nur noch eine Walze aus Stein, mit der damals das Gleisbett gerichtet wurde, ist noch zu sehen.

Beginne mit der Suche an der dem Sonnenaufgang zugewandten Seite der Walzenachse.

Additional Hints (Decrypt)

FGNEG: ornpugr qvr Nhftnatfxbbeqvangr. Qvr Jnymr jheqr vamjvfpura rva Fgüpx irefpubora. JC 2:hefceüatyvpu nhserpug, jheqr qnaa notrfätg, fcägre mregeüzzreg haq orureoretg aha va frvarz ahe abpu xüzzreyvpura Erfg qvr trfhpugr Qbfr. (Fghzcs) JC4: jrtra Ubpujnffre aha na qre Xvrsre!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)