Komme zu Fuss oder mit Bike vom Bahnhof Bauma oder parke dein Auto irgendwie bei N47 22.005 E008 53.513 , denn ab hier ist Sa,So Fahrverbot. Gehe zu Fuss (oder mit Bike) bis zum Waldweg bei N47 22.237 E008 54.252. Jetzt brauchst Du nur noch alles dem Wanderweg zu folgen und es kann nichts mehr schief gehen. Wenn Du nach dem Cache den kürzeren Weg zurück nimmst kommst Du hier wieder vorbei, lasse also das Bike am besten hier stehen.
Gehe weiter bis zum grossen Gubel bei N47 22.606 E008 54.069. Hier findest Du auch eine Feuerstelle und der Platz eignet sich hervorragend zum endlosen und gefahrlosen spielen.
Vergiss aber nicht die Hinweise zu notieren:
Anzahl Wegweiser: a
Anzahl Wasserfälle: b
Anzahl Tische: c
Anzahl Bänke: d (wird nicht mehr benötigt)
Kontrolle: a + b + c = 6
Wenn Du genug gesehen hast, folge dem Weg weiter bis zum Hagheerenloch bei N47 22.625 E008 54.340. Auch hier hat es eine Feuerstelle mit viel Holz.
Die relativ grosse Höhle ist rund 20m tief und sehr gut begehbar, aber auch sehr Lehmig. Fast die Hälfte der Höhlenfläche ist mit einem Seelein bedeckt. Wenn man etwas sehen will ist eine gute Taschenlampe zwingend.
Hier findest Du weitere Hinweise:
Anzahl Wegweiser: e
Höhstock: fg
Sternenberg: hi
Bauma: jk
Kontrolle: e + f + g + h + i + j + k = 22
So, jetzt kannst Du in Ruhe die End-Koordinaten rechnen:
u = a + e
v = b - f
w = k - j
x = g - c
y = i
z = g + h
N47° 22.uvw E008° 54.xyz
Kontrolle: u + v + w + x + y + z = 19
Folge einfach dem Weg weiter bis Du guten Empfang hast. Der Cache liegt am Weg, Du musst also nicht quer durch den Wald. Zurück folgst Du am besten dem Weg über die Lichtung Richtung Süd und Du kommst schon bald zum Bike/Auto/Bahnhof oder was immer zurück. Ich wünsche Euch viel Spass und recht schlammige Schuhe, und vergesst die Taschenlampe nicht.
Die Sage vom Hagheerenloch
In der Gegend von Bauma befindet sich das Hagheerenloch von dem die Ueberlieferung erzählt, dass hier die unterirdischen Gänge aus der sagenhaften und nicht nachweisbaren Burg im Sternenberg sowie der Burg Werdegg bei Hittnau zusammenträfen. Und die wären so hoch gewesen, dass die Werdegger ohne weiteres darin in den Sternenberg hätten hinaufreiten können! Der Zugang zu einem anderen Gang war verschlossen, da er zu einem Gewölbe führte, das einen sagenhaften Schatz barg. Kein sterblicher Mensch konnte zu Geld und Gold gelangen, denn erstens hätte sich eine schwarze Schlange um die drei schweren Riegel der Türe gewunden, und zweitens läge hinter dem Tor ein grausamer Drache. Nur wer sich dem Teufel verschreiben wolle, könne den Schatz heben.
In verflossenen Zeiten lebte einmal ein armes Mädchen in der Gegend, und dieses war mit einem reichen Burschen heimlich versprochen. Der Vater des Burschen wollte von dieser Verbindung nichts wissen, weil er das arme Kind verachtete. In seiner Not ging es, ohne seinem Liebsten etwas zu sagen, in das Hagheerenloch, um von dem Schatz der dort liegen sollte einen bescheidenen Teil zu heben, damit es nicht von seinem Schwiegervater gering geschützt werde. Durch Beten zwang es Schlange und Drache, sich zurückzuziehen. Es schöpfte hierauf eine Schürze voll von den kostbaren Schätzen, vergass aber in seinem Glücke eine kurze Weile das Beten, und schon schnappte der Drache zu und verschlang das gute Kind. Seiner Seele aber konnte er nichts anhaben. Als weisse Taube umkreiste sie dreimal das Haus ihres Geliebten und flog in den Himmel hinein.
Anmerkung: Der sonderbare Name "Hagheer" stammt von einem "Hag" (Einfriedung oder Einhegung) wie sie ursprünglich zum Schutze von Burgen angelegt worden ist. Im weiteren Sinne bezeichnete der "Hag" einst aber auch den umzäunten Sitz des Burgherrn, so dass "Hag-Heer" eigentlich nichts anderes als Schlossherr bedeutet, im Übertragenen Sinne aber auch für Gewaltherrscher, Unterdrücker gebraucht wurde.
Quelle: Von der leider nicht mehr aktiven Homepage: www.zugliani.ch/sagen/sagen.htm
Edit 31.08.2011: Einige Cacher schreiben, die finalen Koordinaten weichen bis 50m ab. Daher habe ich 3 Kontroll-Summen eingeführt. So kommen wir zusammen dem Fehler sicher mal auf die Schliche. Hinweise herzlich willkommen.
Edit 12.08.2012: Der Cache musste um ein paar Meter verlegt werden, sollte jetzt aber (noch) einfacher zu finden sein ;-)