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theplank: ... mehr gibt es nicht dazu zu sagen.
Adieu mon cher Trakl!

Die junge Magd
Ludwig von Ficker zugeeignet

1

Oft am Brunnen, wenn es dämmert,
Sieht man sie verzaubert stehen
Wasser schöpfen, wenn es dämmert.
Eimer auf und nieder gehen.

In den Buchen Dohlen flattern
Und sie gleichet einem Schatten.
Ihre gelben Haare flattern
Und im Hofe schrein die Ratten.

Und umschmeichelt von Verfalle
Senkt sie die entzundenen Lider.
Dürres Gras neigt im Verfalle
Sich zu ihren Füßen nieder.

2

Stille schafft sie in der Kammer
Und der Hof liegt längst verödet.
Im Hollunder vor der Kammer
Kläglich eine Amsel flötet.

Silbern schaut ihr Bild im Spiegel
Fremd sie an im Zwielichtscheine
Und verdämmert fahl im Spiegel
Und ihr graut vor seiner Reine.

Traumhaft singt ein Knecht im Dunkel
Und sie starrt von Schmerz geschüttelt.
Röte träufelt durch das Dunkel.
Jäh am Tor der Südwind rüttelt.

3

Nächtens übern kahlen Anger
Gaukelt sie in Fieberträumen.
Mürrisch greint der Wind im Anger
Und der Mond lauscht aus den Bäumen.

Balde rings die Sterne bleichen
Und ermattet von Beschwerde
Wächsern ihre Wangen bleichen.
Fäulnis wittert aus der Erde.

Traurig rauscht das Rohr im Tümpel
Und sie friert in sich gekauert.
Fern ein Hahn kräht. Übern Tümpel
Hart und grau der Morgen schauert.

4

In der Schmiede dröhnt der Hammer
Und sie huscht am Tor vorüber.
Glührot schwingt der Knecht den Hammer
Und sie schaut wie tot hinüber.

Wie im Traum trifft sie ein Lachen;
Und sie taumelt in die Schmiede,
Scheu geduckt vor seinem Lachen,
Wie der Hammer hart und rüde.

Hell versprühn im Raum die Funken
Und mit hilfloser Geberde
Hascht sie nach den wilden Funken
Und sie stürzt betäubt zur Erde.

5

Schmächtig hingestreckt im Bette
Wacht sie auf voll süßem Bangen
Und sie sieht ihr schmutzig Bette
Ganz von goldnem Licht verhangen,

Die Reseden dort am Fenster
Und den bläulich hellen Himmel.
Manchmal trägt der Wind ans Fenster
Einer Glocke zag Gebimmel.

Schatten gleiten übers Kissen,
Langsam schlagt die Mittagsstunde
Und sie atmet schwer im Kissen
Und ihr Mund gleicht einer Wunde.

6

Abends schweben blutige Linnen,
Wolken über stummen Wäldern,
Die gehüllt in schwarze Linnen.
Spatzen lärmen auf den Feldern.

Und sie liegt ganz weiß im Dunkel.
Unterm Dach verhaucht ein Girren.
Wie ein Aas in Busch und Dunkel
Fliegen ihren Mund umschwirren.

Traumhaft klingt im braunen Weiler
Nach ein Klang von Tanz und Geigen,
Schwebt ihr Antlitz durch den Weiler,
Weht ihr Haar in kahlen Zweigen.

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AL006-GT

A cache by The Plank Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 12/17/2004
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size: micro (micro)

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How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


This cache is the sixth of a series
(see also: AL001-LP, AL002-RM, AL003-CR, AL004-JM )
of puzzle caches
dealing with Austrian literature (hence the abbreviation AL).
Each cache deals with one author.
You will likely need to read one or more books to be able to answer the questions.

Unlike my other caches, this one is in its standard version not available in English.
This is due to the fact, that this cache deals with Austrian poetry and thus any translation
of the respective dramas and/or poems could certainly not be at the base of the hunt - sorry.
Should you nevertheless want a translation into English please contact me throught my profile.



Verkehrsmittel
Das Cache-Gebiet kann leicht mit Tramway/U-Bahn/Bus erreicht werden

Entfernungen
rd. 1,5 km.

Anmerkungen zum Gelände
leichtes Gelände
geeignet für Kinder
angeleinte Hunde: OK

Gebrauchsanleitung für diesen Cache
Die angegebenen Koordinaten bringen Sie (hoffentlich) an einen Stelle zwischen zwei
Straßenkreuzungen. Wenden Sie sich nun stadteinwärts. Die Angaben in Großbuchstaben
beziehen sich immer auf die nächste Straßenkreuzung, den nächsten üblicherweise immer
benutzbaren Übergang oder Unterführung für die ermittelte Richtung.

Beispiel: Sie stehen in Wien 7, Siebensterngasse, zwischen Stuckgasse und Kirchengasse.
"Wenden Sie sich nun Stadteinwärts" bedeutet, daß Sie sich in Richtung der Kreuzung
Siebensterngasse und Kirchengasse wenden. Ergibt sich nun die Anweisung "LINKS",
so bedeutet dies, daß Sie bis zur Kreuzung mit der Kirchengasse gehen und dann links
in die Kirchengasse einbiegen. Das eventuell offene Haustor auf der linken Straßenseite
(Zugang zum Durchhaus Adlerhof) beachten Sie dabei nicht, es wird allabendlich geschlossen.

Zugang zum Cache
Der Cache ist dauernd zugänglich!

verwendete Abkürzungen
CL = zählen der Buchstaben
(Albert >> 6)
PH = Namen/Wort am Handy wählen
(Albert Berger >> 2523780237437)
AD = gefundene Zahlen addieren
(30.4.1960 >>30 + 4 + 1960 >>1994, 1  12  2  5  18  20 >> 58)







Dieser Cache ist der sechste, einer sich mit österreichischer Literatur befassenden Serie
(s.a. AL001-LP, AL002-RM, AL003-CR, AL004-JM ), daher auch AL für "Austrian Literature".
In jedem Cache steht eine Autorin oder Autor im Zentrum. Sie werden ein oder mehrere
Werke der Autorin oder des Autors (wieder-)lesen müssen, um den Cache zu finden.



Hausaufgaben

Abzweigung 1

...
"BLAUBART:
Ist's ein Affe, oder ist's ein Stier
Ein ..... oder ander reißend Getier
..."

Wenn CL(fehlendes Tier) gerade, dann LINKS,
wenn ungerade, dann RECHTS.


Abzweigungen 2 und 3

Die nächste Frage bezieht sich auf ein ein Drama des Autors mit einem von W.A. Mozart
bekannten Titel. Geocacher die den Cheap TB / Billiger TB bereits erledigt haben, sind hier
im Vorteil. Wen sieht der Protagonist anläßlich des letzten erhaltenen Monologes im 3. Akt
hingestreckt liegen?

Sofern dies ein Mann ist, LINKS,
wenn es eine Frau ist, RECHTS.

CL(liegend) gerade, dann RECHTS,
wenn ungerade, dann GERADE.


Abzweigungen 4 und 5

Doch nun genug der Dramen.
Der Autor hat eine starke Bindung zu einer sehr grenznahen Stadt.

Wenn AD(PH(sehr grenznahe Stadt)) gerade, dann RECHTS,
wenn ungerade, dann GERADE

Wo befinden sich die drei Teiche?)
Im Norden der sehr grenznahen Stadt, dann RECHTS,
im Osten, dann LINKS,
im Süden, dann GERADE,
im Westen, dann RETOUR.


Abzweigungen 6 bis 10

Unser Autor war eng mit Ludwig von Ficker befreundet und hat ihm ein Gedicht zugeeignet

Ist die Magd alt, so RECHTS,
ist sie jung, dann LINKS.

Ist die Anzahl der Strophen gerade, dann LINKS,
ist sie jedoch ungerade, dann RECHTS.

Was flattert in den Buchen?
Wenn CL(flatternd) gerade, dann LINKS,
wenn ungerade, dann RECHTS.

Wieviele Tiere bevölkern das Gedicht zumindest?
Wenn 5 < Mindestanzahl Tiere < 8, dann GERADE,
wenn 7 < Mindestanzahl Tiere < 10, dann LINKS,
wenn 9 < Mindestanzahl Tiere < 12, dann RECHTS.

Und wieviele Tierarten sind es?
Ist die Anzahl gerade, dann RECHTS,
ist sie ungerade, dann GERADE.


Abzweigung 11 und 12

Und wieder geht die Reise in eine neue Stadt, wenn auch nicht ganz so grenznah.
Diese Stadt ist das Paradeopfer des meterologischen Phänomens nachdem das gesuchte
Gedicht benannt ist.

Ist es Herbst, dann RECHTS,
ist es Winter, dann LINKS.

Ist die Anzahl der namentlich erwähnten Farben ohne Rest
durch 2 teilbar, dann LINKS,
ist sie es durch 3, dann GERADE,
ist sie es durch 5, dann RECHTS.
Weichen Sie nicht vom geraden Weg zwischen 12 und 13 ab!


Abzweigungen 13 bis 16

Noch einmal reisen wir, diesmal jedoch Richtung nordost.
An der Straße zwischen Przemysl und L'viv liegt ein im 1. Weltkrieg umkämpfter Ort, der
dem letzten Gedicht unseres Autors den Namen gegeben hat. Der Autor wurde während
der Schlacht, aufgrund seiner vorhergegangenen Ausbildung, als Sanitäter eingesetzt.
Die Geschehnisse während der Schlacht und die Eindrücke aus diesen Tagen führen
letztendlich zu seinem endgültigen geistigen Zusammenbruch. Er wird in das
Garnisonsspital in Krakau zwecks feststellung seines Geisteszustandes eingeliefert
und beendet ebendort sein Leben mittels einer Überdosis Kokain.

Wenn CL(Titel des Gedichtes) gerade, dann RECHTS,
wenn ungerade, dann LINKS.

Wohin münden alle Straßen?
Ist es "blutrot Verwesung", dann LINKS,
ist es hingegen "schwarze Verwesung", dann RECHTS.

Wie heißt die rhetorische Figur in Zeile 13 des Gedichtes?
Wenn CL(rhetorische Figur_1) gerade, dann LINKS,
wenn ungerade, dann RECHTS.

Und zuletzt:
Wie heißt die rhetorische Figur, welche durch den Beginn der Zeilen 17 und 18
gebildet wird?
Wenn CL(rhetorische Figur_2) gerade, dann LINKS,
wenn ungerade, dann RECHTS.


Ordnen Sie nun
L die Anzahl der deklarierten LINKSwendungen,
R die der deklarierten RECHTSwendungen und
G die der deklarierten GERADE Anweisungen zu.


Feldarbeit

Sie stehen nunmehr an einem exponierten und doch zugleich auch geschützten Ort.
Versuchen Sie die Gedanken einer Filmdose nachzuvollziehen und suchen
Sie sich ein sicheres Versteck gegenüber
"e-(L-G).(R-G/2)"




Diesmal ist es keine Illy Café - Dose sondern eine Filmdose.
Ursprünglich enthielt sie:

Logbuch und Stift (bitte an Ort und Stelle belassen)
sowie
mehrere der allgemein begehrten
The Plank'schen kleinen Küchenlusterkristalle



Ich wünsche Ihnen eine interessante und erfolgreiche Suche

The Plank

Additional Hints (No hints available.)



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