Die einen
sprechen von einer schlichten Kapitulation die anderen von
einer verlorenen Schlacht. Was war nun wirklich los an jenem
28. Oktober 1806 einige Kilometer nördlich von
Prenzlau zwischen Ellingen und Schönwerder?
Alles begann
bereits 1798 mit der französischen Revolution, Preußen und
Österreich schlossen sich zusammen mit der Absicht in Frankreich
die alten monarchischen Zustände wieder herzustellen. So recht
sollte das Vorhaben aber nicht gelingen und ein Sieger oder
Verlierer der zahlreichen Schlachten zwischen 1792 und 1795 war
nicht auszumachen.
1806 verschärfte sich dann die Spannung zwischen Preußen und
Frankreich. Preußen machte mobil und erklärte Frankreich am 9.
Oktober 1806 den Krieg. Allerdings hatte das Militär in der ihr
eigenen Arroganz in den letzten Jahren die Modernisierung
verschlafen. Erhebliche Mängel in der Verwaltung, Führung und
Ausrüstung der Truppen kamen zum Vorschein. Was blieb, war die
Hoffnung auf einen schnellen Sieg gegen die Napoleonischen
Truppen.
Die Schlachten in Jena und Auerstedt am
14. Oktober
1806 verloren die Preußischen Truppen, die immer noch in der
veralteten Lineartaktik gegen die, jede Deckung ausnutzenden
Franzosen kämpften.
Feldmarschall Herzog von Braunschweig wurde tödlich verletzt. Im
folgenden Befehlschaos fliehen die Preußen panisch von den
Schlachtfeldern. Eine Preußische Festung nach der anderen ergibt
sich und am 25. Oktober 1806 besetzen französische Truppen
Berlin.
Der nunmehrige Oberbefehlshaber Fürst Niederlohe-Ingelfingen zieht
sich mit den Resten des Heeres (10.000 Mann) weiter zurück und
ergibt sich dann völlig demoralisiert am 28. Oktober kampflos einer
nur 1.500 Mann starken französischen Truppe, eben auf jenem Feld
zwischen Ellingen und Schönwerder.
Der einstigen
Absicht, die Errungenschaften der Französischen Revolution zu
verteidigen, schließt sich in den Folgejahren nun Napoleons Kampf
um die Weltherrschaft an.
Am Rande des
Feld, auf dem sich die beiden Armeen am 28. Oktober 1806 gegenüber
standen, ist dieser Cache zu finden.
Die Tupperdose
liegt in einer Baumhöhle am Fuße eines Baumes, abgedeckt mit
Steinen und etwas Laub.
Den ersten drei
Findern erwartet eine Urkunde in Form einer gestalteten und
bedruckten CD-ROM mit der GPS-Kursaufzeichnung und den Wegpunkten
des Berlin-Usedom Radfernweges.
| Erstausstattung: |
Wasserkamera |
Aufkleber
GEOCACHING.DE |
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Glasmurmeln |
Flaschenöffner
(DDR) |
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Minibuch
"Gartenkalender" |
Münzsatz
Ungarn |
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Radiergummi |
Kühlschrankmagnet |
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Aufkleber
taz |
Taschenrechner
(klein) |
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Taschenmesser |
u.a. |
Dieser Cache
gehört zu einer Serie weiterer Caches, die entlang des
Berlin-Usedom Radfernweges zu finden sind..
Nähere
Informationen zum Berlin-Usedom Radfernweg findet ihr
unter:
www.Berlin-Usedom-Radweginfo.de
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| Viel
Spaß. |
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pdf |
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Die komplette
Berlin-Usedom RadwegCache-Serie als Download |
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