Kulturhistorischer Bezug:
Die Holzflößerei spielte im Elbe- und Weserbereich
im 18. und 19. Jahrhundert eine bedeutsame Rolle. Die großen
Städte, die Saline in Lüneburg und insbesondere der Schiffs- und
Hafenbau an der Küste hatten einen sehr großen Holzbedarf. Dieser
führte zur Zerstörung der Wälder in der Lüneburger Heide und es
wurde nötig auch in den schwierig zugänglichen Feuchtgebieten Holz
einzuschlagen und abzutransportieren. Dazu wurde der Floßgraben im
Dragen angelegt. Die Niederung der Ise war zu dieser Zeit sehr
schlecht erschlossen und die Ise floss in gewundenem Lauf durch das
große Waldgebiet und durch das Große Moor. Der etwa 3 km lange
Floßgraben wurde um 1700 erbaut und diente ca. 200 Jahre der
Holz-Flößerei aus dem Raum Knesebeck-Wahrenholz.
Zwei beschriftete Findlinge, die an dem vom
ehemaligen Forsthaus am Dragen nach Norden führenden Weg
aufgestellt sind, machen den Waldbesucher auf das Bau- und
Naturdenkmal aufmerksam. Sie werden sicherlich verhindern, daß der
Floßkanal in Vergessenheit gerät.

Die Aufgabe:
Begib dich zur o.a. Koordinate. Dort findest du den
runden Cachebehälter.
Viel Vergnügen auf den Spuren der Flößer
wünscht
Hans Richardt