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Beistampfi (Toggenburg) Traditional Cache

Hidden : 6/25/2005
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Beistampfi - Eine liebevoll restaurierte Knochenmühle in einem kleinen malerischen Seitental der Thur bei Nesslau

1-2 Parkplätze findest du bei
N 47° 13.210 E 009° 11.544

Weitere Parkplätze hat es HINTER der alten Fabrik bei
N 47° 13.245 E 009° 11.085 ich habe offiziell um Erlaubnis gebeten.
Der Vorplatz der Fabrik ist Helikopter-(+Notlande)-Platz. Also Bild genau anschauen und Vorplatz freihalten!

Egal welchen der beiden Parkplätze du nimmst, gehe zuerst der asphaltierten Strasse entlang zum Waypoint bei:
N 047° 13.277 E 009° 11.443

Dort folgst du dem Feldsträsschen, am Bauernhof vorbei in das kleine Tal, in dem die Mühle steht.
Siehe Foto: "Dieser Weg führt zur Beistampfi"

In der Mühle wurden früher Knochen zu Mehl gemahlen. Das Mehl wurde in der Landwirtschaft als Dünger gebraucht. Genauere Beschreibung der Mühle folgt unten.

Weitere Infos (auch für Besichtigungstermine) findest du unter
http://www.muehlenfreunde.ch/mtag05/039.html


Natürlich gibt es weitere abenteuerliche Weg um an den Cache zu gelangen, die aber hier nicht aufgeführt sein wollen ;-)


Text von Toggenburg Tourismus:
Lassen Sie sich vor Augen führen, wie die Bauern früher ihren Bodendünger produzierten.
Im Jahre 1850 wurde im Ijental, bei Nesslau durch den innovativen Bürger Michael Schmid eine Beinstampfi gebaut. Die Bauern der Umgebung suchten diese Knochenstampfe auf, um ihre gesammelten und auf Räfen mitgebrachten Knochen zu Knochenmehl stampfen zu lassen. Die Tierknochen wurden zuerst in Wasser ausgekocht und getrocknet. In der Knochenstampfi wurden sie solange zerschlagen, bis nur noch ein körniges Knochenmehl übrig blieb. Das Knochenmehl diente den Bauern auf dem Feld nebst Gülle und Mist als Dünger.

Im Jahr 1900 wurde in der mit Wasserkraft angetriebenen Beinstampfi an einem 15 Stunden - Arbeitstag 50 kg Knochenmehl produziert zum Preis von 50 Rappen pro Kilogramm und notabene einem Taglohn von 2 Franken für die Arbeitenden!

Die Beinstampfi ist auch heute noch in Privatbesitz - aber dank dem Engagement des Lehrers Lukas Heim, der die Beinstampfi in mühevoller Kleinarbeit wieder restauriert und betriebsfähig gemacht hat, haben Sie die Möglichkeit ein Stück Geschichte hautnah zu erleben!

Additional Hints (No hints available.)