In der Nähe von Stage 1 N 49°59.139 E 9°32.759 kann geparkt werden.
Aus Anlass meiner 444 gefundenen Geocaches Anfang September 2005
habe ich rund um das „Steinerne Haus“ im Rechtenbacher Wald einen
Multi versteckt, der euch hoffentlich Spaß bereiten wird.
Zur Ausrüstung:
Erforderlich ist eine gut sortierte Werkzeugtasche, Draht &
Zange und eine Taschenlampe um das Steinerne Haus mit seinen
Gravuren nur* zu besichtigen.
Die aufwändigste „Werkzeug Stage“ habe ich mal an zweiter Stelle
gelegt damit der Frust und der Rückweg nicht allzu groß ist, wenn
eure Werkzeugtasche nicht vollständig ist. Am Forsthaus Schanzkopf
kann man in Ruhe und vor Regen geschützt schrauben! Leider wird das
Forsthaus nicht mehr bewirtschaftet:-(
6 Stages, 6-8 km Gesamtstrecke. 2 Stages sind Mini – Micros!
Nicht Kinderwagen tauglich, da teilweise Singletrails und MTB
Strecke. Achtung, da kann schon mal ein MTBiker um die Ecke
geflitzt kommen.
Der Final ist eine gut gefüllte wasserdichte 10 Liter Box, u.a.
mit:
1 Handy Siemens S10 plus 2. Akku und Ladegerät (voll
funktionsfähig) Geocaching Cap Räucherstäbchen aus Sri Lanka 3
Wasserpistolen, soll keiner sagen meine Caches seien nicht
kinderfreundlich... TB Cachemaker
Interessantes zum „Steinernen Haus“ aus der Presse und dem WWW
hier zusammen getragen:
An der Flanke des Rothenbergs, inmitten schier endloser
Hochwälder, befindet sich das Steinerne Haus. Mächtige
Sandsteinfelsen und –platten liegen gegeneinander verschoben so
über- und nebeneinander, dass sie einen großen überdachten
Innenraum bilden, der gut einem Dutzend Personen Platz bietet. Kein
Wegweiser, keine Wegmarkierung führen dort hin. Das Steinerne Haus
umgibt eine schauerliche Romantik, die an die Spessarträuberzeit
erinnert. Im Lohrer Anzeiger vom 1. Juni 1917 wurde über das
Steinerne Haus folgendes geschrieben:
„Kaspar Vater, der älteste Einwohner Rechtenbachs, stirbt im
Alter von 84 Jahren. Er hütete fast sein ganzes Leben lang Schweine
und war als „Säukapadle“ mit seinen 1,47 m überall bekannt.
In einem Bauernhof hatte er, kaum 10 Jahre alt, seine erste
Stellung als Schweinehirt und verblieb da neun Jahre. Im Alter von
19 Jahren avancierte er zum Gemeindehirten und blieb dies bis zum
72. Lebensjahr. Seine Hauptlebensmittel waren Schnaps, Bier sowie
Rauchtabak.
Er war aber niemals beim Arzt. Als Kind wohnte er mit seinen
Eltern im Steinernen Haus im Walddistrikt Rothenberg, wo sein Vater
das Schuhflickhandwerk betrieb. Öfters sagte er: „Ich hab schon
mehr als 100 Hektoliter Schnaps getrunken“.“
Nur wer einmal im Steinernen Haus gestanden hat, wird ermessen
können, was es heißt, darin für eine gewisse Zeit leben zu müssen.
Im Innern herrscht Halbdunkel. Feuchte, muffige Luft erfüllt den
Raum. Nach einiger Zeit haben sich die Augen daran gewöhnt, und man
erkennt an den senkrechten Wänden Ritzungen und Gravuren. Besucher
haben ihre Namen und Daten hinterlassen. Der Raum hat zu allen
Zeiten Waldarbeitern, Wanderern, und den Steinbrucharbeitern des
angrenzenden Sandsteinbruches als Schutz vor Unwettern, ja selbst
als Nachtquartier gedient. Darauf deuten die vielen Gravuren, eine
aus dem Jahr 1776.
Happy Hunting, Jever