Rietbad Schwefelquelle (Toggenburg) Traditional Cache
Rietbad Schwefelquelle (Toggenburg)
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Rietbad, zwischen Neu St. Johann und der Schwägalp, war ehemals ein Kurhotel mit Schwefelheilbad.
Mit dem Brand im 1988 ging diese 500jährige Bädertradition am Fuss des Säntismassivs leider zu Ende. Oberhalb der Kurhaus-Ruinen ist jedoch die Fassung der Schwefelquelle erhalten geblieben. Ein vor einiger Zeit neu erstelltes Dach schützt wirklich alles darunter liegende du wirst schon sehen. So beispielsweise auch eine Zeichnung an der Wand, welche verdeutlicht, wie das heilsame Wasser hier gefasst wird. Die Quelle ist unmittelbar am Höhenwanderweg Nesslau <-> Schwägalp.
Natürlich gibt es auch noch den kurzen Weg, welchen früher die Kurgäste des Hotels begingen. Die Bänkli entlang des Pfades laden zum Verweilen ein. Im etwas tiefer liegenden, nahen Brunnen fliesst das gesunde Wasser wie ehedem gratis aus der Röhre - Auf gute Gesundheit!
Der Cache kann mit Schneeschuhen oder ähnlicher Ausrüstung auch gefahrlos im Winter besucht und gefunden werden. Es muss folglich nicht gegraben und gebuddelt werden...
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* * * * * * Vertiefende geschichtliche Informationen für Interessierte (haben nichts mit dem Auffinden des Caches zu tun!) * * * * * *
Schwefelquelle am Fusse des Stockbergs, Mineral- und Heilquelle Wann die Heilquelle erstmals genutzt wurde, ist unklar - es ist belegt, dass die Grafen von Toggenburg und später die Freiherren von Raron dem Schwefelbad zum Heile der Leidenden besonderen Schutz gewährten. Sie regierten von 1044 – 1436. Älteste Urkunde von Ennetbühl Ende des 13. Jahrhunderts, erwähnt nebst 45 Häusern in Ennetbühl eine Burg ¼ Std. östlich davon; Die Quelle ist frühestens zu dieser Zeit genutzt worden. Nach 1436 war das Luterntal im Besitz des Klosters St. Gallen; die Geistlichen verbreiteten den Ruhm des heilenden Wassers! Erste Untersuchungen wurden vom berühmten Arzt und Bürgersmeister Vadian aus St. Gallen in die Wege geleitet: Die Analysen wurden später im Wesentlichen bestätigt.
Das Wasser enthält demnach: - Kohlensauren Kalk - Magnesia - Natron - Eisenoxydol - Schwefelsaures Kali - Schwefelsaures Natron - Chlornatrium - Kieselsäure - Freie Kohlensäure - Schwefelwasserstoff Temperatur des Wassers 6-8 °
Badhaus und Kurhaus Rietbad 200 m unter der Quelle, abgebrannt 1988. Erster Besitzer um 1500 als Lehensträger des Klosters St. Gallen war Hans Sutter vom Sidwald. Der letzte (30.) echte Badbesitzer war Werner Bosshard von Ennetbühl / sein Vater, Gottlieb Bosshard, erlebte die letzte Blütezeit des Kurhauses Rietbad. Während seiner Zeit wurde die Verbindungsstrasse über die Schwägalp gebaut, das Kurhaus war dadurch leichter und bequemer erreichbar. Brand des Kurhauses anno 1988. Seitdem keine gesicherte Zukunft mehr.
Herzlichen Dank an Hr. Reinhard Kobelt/Regionalplanungsgruppe Toggenburg für diese geschichtlichen Informationen
Additional Hints
(No hints available.)
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