Skip to Content

This cache has been archived.

DieKiDis: So, danke an alle Sucher die diesen Cache gefunden haben.
Auf dem Rückweg aus dem alten Land, haben wir hier kurz angehalten und die Dose entfernt.

Es folgt hier in Kürze ein neuer Multi.
Aber NICHT von uns...

Danke,
DieKiDi's und Mara-Luna vom Niederrhein

More
<

An einem Hügel in der Üfter Mark

A cache by DieKiDi's Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 10/30/2005
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size: regular (regular)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Wir laden zum Ausflug in das Naturerlebnisgebiet "ÜfterMark" ein!
Der Weg zum Cache ist KEIN Rundweg. Eine kleine Rundwanderung kann aber
ab der Fundstelle begonnen werden!



 

Im Grenzbereich der Kreise Recklinghausen, Wesel und Borken liegt das ca. 1500 ha große Waldgebiet der "Üfter Mark". Es ist eines der großen zusammenhängenden Waldgebiete im Raum Dorsten, der größere Teile von ihr gehört zur Gemeinde Schermbeck. Gemeinsam mit dem Dämmerwald im Westen sowie der Hohen Mark und den Borkenbergen im Osten ist die "Üfter Mark" ein wichtiges Bindeglied zwischen den naturnahen Erholungsräumen nördlich der Lippe. Die Nähe zum Ballungsraum Ruhrgebiet macht das innerhalb des Naturparks Hohe Mark liegende Waldgebiet zu einem potenziellen Erholungsgebiet.

  Früher befand sich der Wald zum Teil im Besitz der Fürsten von Merveldt, teilweise gehörte er auch örtlichen Bauernfamilien. Im Mittelalter wurde hier – wie an den meisten anderen Orten Deutschlands auch – wegen der stark zunehmenden Bevölkerung sehr viel Holz eingeschlagen, so dass die "Üfter Mark" teilweise einer Heide glich. Erst im 19. Jahrhundert wurden die großen Wälder der Region (so auch die Hohe Mark) wieder aufgeforstet, das geschah zunächst als Mischwald mit einem recht hohen Anteil an hier auch natürlich  vorkommenden Eichen. Dass der Wald der "Üfter Mark" heute in weiten Bereichen fast nur aus Kiefern besteht, hat mit dem nahen Ruhrgebiet zu tun. Zum einen kam es durch die (damals teils extreme) Abgasbelastung ab dem Jahr 1911 zu einem großen „Eichensterben“ – die Bäume kamen mit den Belastungen aus den sauren Niederschlägen nicht mehr zurecht.
     

Der Wald muss damals im Umfeld des Ruhrgebiets sehr viel stärker geschädigt gewesen sein, als es seit der Diskussion um das Waldsterben jemals der Fall war. Zum anderen hat der Steinkohlebergbau im Ruhrgebiet mit seinem großen Bedarf an Kiefernholz dazu geführt, dass hier vor allem mit Kiefern wieder aufgeforstet wurde: Vor der Einführung der hydraulischen Stempel wurden untertage Kiefernholzstempel eingesetzt, weil sich dieses Holz bei zu großer Belastung durch deutliches Knacken meldet, bevor es zum Bruch kommt  – eine wertvolle „Lebensversicherung“ für die Bergleute. Damals wurden große Waldflächen im Umland des Ruhrgebiets von den Zechengesellschaften gepachtet oder aufgekauft, damit der Nachschub an Kiefernholz gesichert war, auch auf den anderen Flächen wurden die gut verkäuflichen Kiefern „angebaut“.
 

Die "Üfter Mark" wurde später von der Firma Mannesmann erworben, vor allem wohl wegen ihres Wildreichtums. Nirgendwo in der Nähe des Ruhrgebiets lassen sich Rothirsche und Wildschweine so gut beobachten (und bejagen) wie hier, und die Jagd war damals offenbar Bestandteil der Firmenpolitik. Der Regionalverband Ruhr hat im Jahr 2002 das Waldgebiet "Üfter Mark" von dem ehemaligen Mannesmannkonzern erworben mit dem Ziel, ein ökologisch orientiertes Naturerlebnisgebiet für die Menschen vor Ort und für Besucher der Region zu entwickeln. Umgangssprachlich wird das Waldgebiet in der Region auch als die "Mannesmann Jagd"
bezeichnet.

 

   

Aufgrund der vielen Tier- und Pflanzenarten ist das Gebiet als besonders schutzwürdig einzustufen. Die "Üfter Mark" ist ein hochinteressantes Gebiet für all diejenigen, die Rot- und Schwarzwild auch tagsüber beobachten möchten.

 

Parken könnt ihr bei ...
Dies müsst ihr diesmal selbst entscheiden.


Nun geht es zum Cache:    
N  51° 43.789 O 006° 53.065  
Zusätzliche Informationen: Fotoapparat und Fernglas für Wildbeobachtungen nicht vergessen!
Und passt beim Heben auf Muggels auf!

 

Rund um den Cache:  
Essen, Trinken und einen kleinen Freizeitpark für Kinder gibt es im
Forsthaus Freudenberg - N 51° 42.111, O 006° 55.833
Ein Besuch der Femeiche in Erle lohnt ebenfalls.
Auch hier gibt es nette Restaurants - N 51° 44.769, O 006° 51.768
 


Wir wünschen Euch bei der Cachesuche viel Spaß.
Die KiDi's und Mara-Luna

Additional Hints (Decrypt)

Qre Pnpur yvrtg hagre rvarz hztrfgüemgra Onhz va pn. 20pz Gvrsr va rvare Zrgnyyxvfgr va qre Aäur rvare Hzmähahat.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



 

Find...

177 Logged Visits

Found it 167     Write note 5     Archive 1     Temporarily Disable Listing 1     Enable Listing 1     Owner Maintenance 1     

View Logbook | View the Image Gallery of 23 images

**Warning! Spoilers may be included in the descriptions or links.

Current Time:
Last Updated:
Rendered From:Unknown
Coordinates are in the WGS84 datum

Return to the Top of the Page

Reviewer notes

Use this space to describe your geocache location, container, and how it's hidden to your reviewer. If you've made changes, tell the reviewer what changes you made. The more they know, the easier it is for them to publish your geocache. This note will not be visible to the public when your geocache is published.