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Am Rande
der Schorfheide, an der Grenze von Barnim und Uckermark
gelegen, gilt der kleine Ort Glambeck, als wahres
Kleinod. Die
CacheSerie "Glambeck Area" soll vor allem Radfahrer und
Wanderer ansprechen. Nach Glambeck selbst kommt ihr am besten
mit dem Auto oder Motorrad. Für Radfahrer oder geübte Wanderer
wären die Bahnhöfe Joachimsthal und Angermünde eine Überlegung
wert.
Die
Glambecker Mühle
Über die Glambecker Mühle, als Besitz des nahen
Klosters Chorin, wurde erstmals 1375 berichtet.
Ob sie von Anfang an Getreide- und Holzschneidemühle war, ist nicht
überliefert. 1606 wird von einer Kornmühle berichtet, 1672 von
einer Mahl- und Schneidemühle.
Der Mühlbetrieb ist erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts,
wahrscheinlich 1908/1909, eingestellt worden. Die Gebäude wurden
fortan nur noch als Wohnung und Gaststätte genutzt und die nahen
Teiche zum Fischen.
1947 übernahm eine Familie Schwedesky das Gelände. Sie wohnte hier
und betrieb eine kleine Landwirtschaft und Fischerei. Im Juni 1989
musste die Familie die Glambecker Mühle verlassen. Das Gebiet
zwischen Wolletz und Glambeck war Jagdgebiet der Staatssicherheit
geworden, und Bewohner in diesem Territorium waren nicht
erwünscht.
Nach der Wende wurde auf dem Mühlengelände eine Aufzuchtstation für
europäische Sumpfschildkröten eingerichtet. Die Gebäude, das
Mahlhaus und eine Scheune wurden von einer Stiftung grundsaniert
und werden jetzt von der Leitung des Biosphärenreservates
Schorfheide-Chorin genutzt.
Quelle:
Historisches Ortslexikon Heimatmuseum
Angermünde
Der
Cache selbst liegt ebenerdig etwa 500 Meter von der
Glambecker Mühe entfernt, am Weg zwischen Glambeck und
Altkünkendorf. Ob Hochspannungsdrähte den GPS-Empfang stören?
Hier könnt ihr es ausprobieren...
Von Glambeck zum Cache sind es etwa 2,5 Kilometer, von
Altkünkendorf ca. 1,5 Kilometer.
Die beiden
Erstfinder erwartet eine Urkunde in Form einer CD-ROM mit den
GPS-Kursaufzeichnungen des Berlin-Usedom-Radfernweges und der
Beschreibung der dazugehörigen Cacheserie.
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