Dem Wolkersdorfer Müller sagte man den Bund mit dem Teufel
nach.
Denn mit seiner Mühle konnte er Getreide zu purem Golde
vermahlen als Faustpfand für seine schwarze Seele.
Tag und Nacht klapperte das Mühlrad. Er konnte einfach nicht
genug bekommen denn seine Gier nach Gold war unermesslich.
Des Müllers Schätze häuften sich sehr schnell an, so das er sie
in eine nahe gelegene Höhle auf seinem Grundstück bringen
musste.
Eines Tages war die Zeit, so das der Teufel vor der Türe stand
und seinen Lohn verlangte. Der Müller bat um Aufschub. Doch kein
jammern und flehen half. Der Teufel hatte kein Einsehen packte den
Müller und fuhr mit ihm schnurstracks zum Schornstein hinaus.
Am nächsten Morgen noch, konnte man den Pech und Schwefelgestank
riechen. Niemand hatte ihn je wieder gesehen. Seit dieser Zeit
jedoch mied jeder die Gegend denn es sollte dort des Müllers
verkaufte Seele umhergehen. Ein grauseliger Ort denn die Mühle die
seitdem nie wieder in Betrieb war, verfiel zusehends.
Aber den Schatz, den soll es noch geben. Viele wollten ihn schon
heben, doch sie verirrten sich im weitverzweigten Stollensystem und
bezahlten jämmerlich mit ihrem Leben.