Burg Uster Traditional Cache
swissgeocache: Leider wurde auf die Reviewer-Notiz bislang nicht geantwortet. Deshalb erfolgte heute die Archivierung dieses Caches, d.h. er wird nicht länger auf den Listen auffindbarer Geocaches geführt. Sollten sich neue Aspekte ergeben nimm bitte Verbindung mit mir auf, die Archivierung lässt sich jederzeit wieder rückgängig machen.
Mit freundlichen Grüßen,
swissgeocache - Geocaching.com Volunteer Cache Reviewer for Switzerland
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (small)
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Die Burg von Uster überragt die Stadt auf einem Drummlin mit Rebberg auf der Südseite und teilweise sehr steilen bewaldeten Flanken an der Nordseite.
Bei guter Sicht erfreut die Aussicht auf das Alpenpanorama, über den Greifensse und rundum über ganz Uster.
Der Caches liegt in steilem Gelände, dafür braucht es je nach Witterungsverhältnisse gute Schuhe und etwas Vorsicht.
Da ab und zu Kinder in diesen zentral gelegenen Wäldern spielen ist es wichtig den Cache wieder gut zu tarnen.
Neben der Burg wird derzeit das Restaurant renoviert. Mit Einkehren ist derzeit also nichts. Umso mehr empfiehlt sich u.U. ein kurzer Degustationshalt am Fusse des Burghügels um den überraschen ausgewogenen Ustermer Burgwein zu kosten.
Geschichte zur Burg Uster: Zu den Anfängen und der Bauherrschaft der Burg Uster schweigen die historischen Quellen. Die ältesten Teile der heute sichtbaren Anlage reichen in die Zeit um 1200 zurück, als auf dem Hügel hinter der Kirche von Uster wohl ein einfacher Wohnturm entstand. Seine Mauern messen im Grundriss 11 Meter im Quadrat und sind bis zu 3,4 Meter dick. Ob ihn zunächst die 1249 erstmals erwähnten Ritter von Uster bewohnten, ist nicht zu beweisen. Sie waren Dienstleute der Freiherren von Eschenbach-Schnabelburg und hatten ihren Sitz damals bereits im Knonauer Amt, also weit südlich von Uster. Für eine allfällige Verbindung spricht allerdings, dass die ersten sicheren Bewohner der Burg Uster, die Freiherren von Bonstetten, ebenfalls aus dem Knonauer Amt stammten.
Die Bonstetten besassen Uster 1267 als Lehen der Grafen von Habsburg, welche Burg und Herrschaft kurz zuvor von den Grafen von Kyburg geerbt hatten. Dazu gehörte auch die Gerichtsbarkeit über den nahen Hof Nossikon und einen Teil von Kirchuster, der Siedlung am Fuss des Burghügels. Im Appenzellerkrieg zogen die Schwyzer nach Uster und besetzten den Turm. Um dies inskünftig zu verhindern, schloss Johannes von Bonstetten im September 1407 einen Burgrechtsvertrag mit der Stadt Zürich, welche die Burg nun in Kriegszeiten selbst mit Truppen besetzen durfte. Da er habsburgischer Lehnsherr war, sicherte ihm Zürich für den Fall kriegerischer Auseinandersetzungen der Stadt mit Österreich eine neutrale Stellung zu.
1474 verzichtete Habsburg-Österreich auf die Lehnshoheit über Uster, Burg und Herrschaft wurden fortan von Zürich verliehen. Ein Feuer zerstörte 1492 den grössten Teil der Anlage, der Wohnturm brannte völlig aus und wurde erst in den 1520er Jahren wieder hergestellt. Dabei wurde der noch brauchbare Mauersockel mit einem neuen Oberbau versehen, vermutlich aus Fachwerk. 1534 wechselte die Burg durch Erbschaft in den Besitz von Ludwig von Diesbach. Nun folgten häufige Verkäufe. Einer der nächsten Inhaber, Hans Vogler, verkaufte 1544 alle noch zur Burg gehörenden Herrschaftsrechte der Stadt Zürich. 1560 kam die Anlage an die Freiherren von Hohensax und blieb bis 1663 in deren Besitz. Möglicherweise unter ihnen erhielt der Turm einen neuen Oberbau mit Treppengiebeln, und auf seiner Südseite wurde ein schmales Treppenhaus errichtet. Damals war der Wehrbau auch von einer Ringmauer mit Zinnenkranz umgeben.
Unter den nachfolgenden Besitzern wurde die Burg Uster weiter umgestaltet. 1752 wurden am Turm, der ein Jahrhundert lang leer gestanden haben soll, zwei einstöckige Gebäude errichtet. Genau hundert Jahre später erfolgte eine weitere Umgestaltung: Nun wurde rund um den Turm ein zweistöckiger Neubau als Sitz der Bezirksverwaltung errichtet. Der Turm selbst diente fortan als Gefängnis. Die Treppengiebel ersetzte man durch einen geraden Abschluss mit Zinnen, wobei in der Mitte des Turmstumpfs ein schmaleres Türmchen aufgesetzt wurde. Die Burg wurde 1916 durch den Fabrikanten Jakob Heusser-Staub erworben und in Form einer Stiftung der Gemeinde Uster geschenkt. Im Jahr darauf erfolgte die bislang letzte Umgestaltung, wobei man den Turm bis beinahe auf die Höhe der Anbauten abriss und ein weiteres Mal mit einem neuen, historisierenden Oberbau versah. Diesmal wieder mit Treppengiebeln. Die Burg beherbert heute eine Hauswirtschaftsschule.
(QUELLEN: MEYER, Werner (Red.). Burgen der Schweiz, Band 5: Kantone Zürich und Schaffhausen. Zürich 1982. S. 85-86. / GUBLER, Hans Martin. Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich, Bd. III: Die Bezirke Pfäffikon und Uster. Basel 1978. S. 405-412.)
Additional Hints
(Decrypt)
Fhpur vz Shff rvarf Rsrh orenaxgra Onhzrf
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