Biologische Forschungen - Teil 1 Mystery Cache
Biologische Forschungen - Teil 1
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Difficulty:
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Terrain:
-
Size:
 (small)
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Wichtiger
Hinweis: Der Weg zum Cache ist auch für Kinder geeignet.
Die Dose selbst ist aber nur nach einer (kurzen) Kletterpartie zu
erreichen. Hier gilt also besondere Vorsicht. Dass Ihr auf eigene
Gefahr auf Dosensuche geht, wisst Ihr ja eh. ;-)
Die Startkoordinaten geben nur eine grobe Orientierung. Der Cache
liegt NICHT im Baldeneysee! ;-)
Update 13.12.2006:
Neu eingefügte Hilfestellungen zur Lösung sind am Ende der
Beschreibung zu finden.
Und nun zur
heutigen Folge unseres "Telekolleg Biologie:
Polymerase-Kettenraktion (PCR)"

Cryptococcus neoformans dient als exzellenter
Modellorganismus für Studien von biologischen Prozessen pathogener
Pilze. Dieser weltweit verbreitete, zu den Basidiomyceten gehörige
Hefepilz hat vor allem innerhalb der letzten zwei Dekaden im
Zusammenhang mit AIDS, Chemotherapien bei Krebsbehandlungen sowie
Immunosuppressionen nach Organtransplantationen an Bedeutung als
Humanpathogen zugenommen.

Infektionen
beginnen nach Inhalation von kleinen Hefezellen oder Sporen in den
Lungenbläschen. Der Organismus breitet sich sodann über die
Blutbahn zu den anderen Organen, im Besonderen zum Zentralen
Nervensystem, hin aus. Dort induziert er vermutlich die Produktion
von Neurotransmittern, welche sein Überleben sichern. Die Infektion
mit Cryptococcus gilt nach derzeitigem Stand der
Forschung als Hauptursache für Meningoencephalitis, welche
unbehandelt zum Tod durch Atemstillstand führt.

Es ist weithin
bekannt, dass Pheromonen bei der Partnererkennung und damit
verbunden auch der Fortpflanzung bei Säugern eine nicht
unbeträchtliche Rolle spielen. Zum Erstaunen vieler Nicht-Fachleute
wurde Pheromone nicht nur bei diesen „höheren Tieren“ und Insekten
sondern auch bei einigen Pilzen nachgewiesen. So stellt MFA1 ein
Pheromongen von Cryptococcus neoformans da. Um ein
tieferes Verständnis über den Lebenszyklus von
Cryptococcus zu erhalten und ggf. Ansatzpunkte für
pharmakologische Behandlungen einer Infektion mit diesem
Humanpathogen zu ermöglichen sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen.
McClelland et al. ist es gelungen, die MFA1-Sequenz zu
entschlüsseln. Mittlerweile ist es dank der ausgezeichneten
Recherche von unseren Kollegen aus dem GC-Labor endlich gelungen,
diese 2108 Basenpaar-Sequenz aufzutreiben und uns für die
weitere Arbeit online in der größten biotechnologischen Datenbank
eingetragen zur Verfügung zu stellen. Ferner ist es heute Nacht
einigen Forschern aus unserem Team endlich gelungen, Gesamt DNA aus
Cryptococcus neoformans aufzuarbeiten. Verwenden
sie die Primer mfa1_forward und mfa1_reverse um das
MFA1-Gen zu amplifizieren.
Sobald Sie das PCR-Produkt erhalten haben, bestimmen Sie die Anzahl
der Basenpaare (x).
Dies ist für die weiteren Versuche essentiell!
Der Versuch ist abgeschlossen, wenn Sie Ihre Versuchsbeobachtungen
im Laborbuch eintragen.
Diese finden Sie an folgenden Koordinaten:
N 51° 24. (x-117)
E 007° 01. (x + 238)
Der Empfang ist in der Nähe des Caches nicht optimal. Achtet
deshalb auf Hint und Spoilerfoto.
Die weitere Forschung steht und fällt mit Ihrem Erfolg!
mfa1_forward: 5'-tca cta tgg tca ttt gcg cg-3'
mfa1_reverse: 5'-aaa ggc aat ata tat cca gat
a-3'
Erstinhalt des Caches:
Logbuch (bleibt im Cache)
Hinweis für Zufallsfinder (bleibt im Cache)
1 Minibuch
1 Schlüsselanhänger
1 Jojo
1 Button
1 Packung Buntstifte
1 Olympiamaskottchen
Eppis in verschiedenen Größen und Farben
TB "Sensenschlumpf"
Viel Erfolg wünschen
Die Wild Cards
P.S. Uns ist klar, daß diese Rätsel nicht gerade einfach ist (daher
ja auch die 4 Sterne *g*), aber dennoch ist die Lösung auch für
Nicht-Fachleute durch eine guten Portion Kombinationsgabe (Hinweise
und Animationslink beachten!) zu finden. Ansonsten stehen wir wir
natürlich auch mit Hilfestellungen und weiteren Tipps zur
Verfügung.
An dieser Stelle noch ein paar Erläuterungen, die zur Lösung
des Rätsels beitragen.
Die Bezeichnungen forward bzw. reverse bei den beiden mfa1-Primern
geben die Lese- bzw. Syntheserichtung an. Das bedeutet:
- Der forwar-Primer bindet am Gegenstrang. Daher ist die
Basenfolge für den forward Primer ist exakt der zu ermittelnden
Nukleotid-Seqeunz zu entnehmen.
- Der reverse-Primer bindet an dem Strang, dessen Sequenz unsere
Kollegen uns freundlicherweise überlassen haben (s.o.). Daher
müssen hier zwei Dinge bedacht werden:
1. Die Leserichtung ist umgekehrt (also von rechts nach
links).
2. In der angegebenen mfa1-Seuqenz sind nur die komplementären
Basen und nicht die reverse-Primer-Sequenz selbst angegeben!
Eine schöne (und sicher SEHR HILFREICHE) Animation, welche das
Prinzip der Polymerase-Kettenreaktion (PCR) erklärt, ist auf
folgender Seite zu finden:
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PCR-Animation
Die folgende Abbildung ist als weitere Hilfe zum Verständnis
gedacht:

Additional Hints
(Decrypt)
mhz Eägfry: Onfrasbytr orvqre Cevzre va qre ireyvaxgra Frdhram fhpura (süe zsn1_erirefr vfg qvrfr nagvcnenyyry, fcevpu xbzcyrzragäer Onfra haq Yrfrevpughat iba erpugf anpu yvaxf).
mhz Irefgrpx: Va qre Aäur qrf Pnpurf svaqrg Vue rvar teüar Rvaevpughat, qvr na rvara yvarnevfvregra Qbccryfgenat revaareg. Oyvpxg va Evpughat 345 Tenq.
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