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Hohenegger Traditional Cache

Hidden : 5/14/2006
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:

Traditioneller Cache mit toller Aussicht und historischem Hintergrund.

Es handelt sich um einen leicht zu findenden Schatz, der im Rahmen einer Besichtigung der naheliegenden Schmiede, St. Anna Kapelle und der Ruine gehoben werden kann. Vom Parkplatz bei der St. Anna Kapelle (N 47°33.3695' ; E 10°37.5127') ist nur ein kurzer Fußmarsch von 10 bis 15 Minuten einzurechnen - auf einem schmalen, steilen Steig wohlbemerkt. Dafür wird man aber am Ziel mit einer schönen Aussicht belohnt. Viel Spaß! Hier noch der dazugehörige, historische Hintergrund: Geschichte: 1263 wird mit Heinrich von Vilsegg ein Dienstmann der Herren von Hohenegg auf der Burg erwähnt. Die Hohenegger waren ihrerseits Lehnsmänner des Stiftes Kempten. Die Burg dürfte jedoch bereits um 1220/30 errichtet worden sein und gilt als eines der bedeutendsten Beispiele staufischer Baukunst in Tirol. Die Ministerialen von Vilsegg werden 1314 letztmalig urkundlich erwähnt, anschließend sitzen die Hohenegger selbst auf der Burg. Zu Beginn des 14. Jahrhunderts versuchte Graf Meinhard II. von Tirol (?) sein Territorium auf Kosten seiner Nachbarn zu vergrößern. Er bemächtigte sich auch einiger Burgen der Hohenegger, so etwa der nahen Höhlenburg Loch bei Pinswang, diese hielten Vilsegg jedoch noch bis 1408 als Lehen des Stiftes Kempten. Anschließend belehnte das Stift den Herzog von Österreich mit der Burg und der Herrschaft, der beides als Afterlehen an die Hohenegger zurück gab. 1671 starb mit Johann Franz der letzte Hohenegger, das Afterlehen fiel zurück an Österreich, der römisch-deutsche Kaiser wurde also rechtlich bezüglich der Herrschaft Vilsegg zum direkten Lehnsmann des Stiftes. Die Burg wurde noch mindestens bis 1709 von den österreichischen Pflegern bewohnt, wird aber bereits 1774 auf einer Karte als Ruine bezeichnet. Das Jahr 1806 brachte den Übergang an Bayern, 1816 mussten Stadt, Burg und Herrschaft nach dem Wiener Kongress jedoch endgültig an Österreich abgetreten werden. 1939 stürzten größere Mauerpartien nach einem Erdbeben ein (so etwa die Ostwand des Bergfriedes mit dem Hocheingang), 1953 erfolgte die Sicherung des Bergfriedes durch das österreichische Bundesdenkmalamt. Zur Zeit werden die übrigen Mauerreste des Palas und der Befestigung freigelegt und saniert. Anlage: Von der relativ kleinflächigen Burg ist im wesentlichen nur der mächtige Bergfried erhalten. Von der unterhalb liegenden St.-Anna-Kapelle aus führt ein steiler Weg direkt zum ehemaligen äußeren Tor. Die Schenkelmauer hinauf zum Bergfried ist noch weitgehend erhalten, nach weiteren 50 Metern steilem Anstieg stößt man auf die wenigen Reste der Ringmauer und des Palas. Im Westen erheben sich, etwas erhöht, die eindrucksvollen Reste des nahezu quadratischen Bergfriedes (10,7 × 10,1 m). Der mächtige Turm scheint zumindest zeitweise bewohnbar gewesen zu sein (Fensteröffnungen) und hatte ursprünglich vier ungewölbte Stockwerke und eine zinnenbekrönte Wehrplattform. Später wurde der Turm erhöht und durch ein Satteldach abgeschlossen. Die Mauerstärke des Untergeschosses beträgt knapp zwei Meter, die Ostwand fehlt seit dem Erdbeben von 1939. Literatur: * Toni Nessler: Burgen im Allgäu. Band II. Kempten, 1985. ISBN 3-88006-115-7 * Oswald Trapp: Tiroler Burgenbuch, VII, Oberinntal und Ausserfern. Bozen, Innsbruck, Wien, 1986. ISBN 88-7014-391-0; Wikipedia. _____________________________________________________________________________________________________________

Additional Hints (Decrypt)

vz Ehvaravaaraubs

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)