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Der Graf von Manderscheid

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Hidden : 05/18/2006
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size: regular (regular)

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Geocache Description:

HINWEIS: seit dem 12.05.2015 ist der Final umgezogen - bitte die neue Beschreibung am Ende beachten!
 
Eine Rundwanderung von gut 4km (Achtung: "Ideallinie") durch das Liesertal und zu den beiden Manderscheider Burgen.
Bitte Genug Zeit für Abstecher und Burgen einplanen!
Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, der Weg verläuft z.T. über schmale Pfade (für Kinderwagen o.ä. nicht geeignet).
Parkplatz am Ausgangspunkt bei N50 05.490 E006 48.844.


 
Geocache "Der Graf von Manderscheid"
 
 

Vorgeschichte
 
"Wo bin ich?" Graf Dietrich III. von Manderscheid rieb sich die Augen, als er plötzlich in der grellen Sonne stand. "Was ist geschehen?" Das letzte, an das er sich erinnern konnte, war der heftige Streit mit seiner Frau. Der Burgvoigt hatte ihr gerade verraten, dass der Graf eine heimliche Geliebte hatte: Hilda, die Tochter eines Webers aus Manderscheid. Und an die alte Kräuterhexe, die plötzlich im Raum stand und mit funkelnden Augen und beschwörenden Gesten ein rätselhaftes Gebrabbel von sich gab.
 
Verwirrt versuchte sich der Graf zu orientieren und entdeckte plötzlich eine bekannte Kulisse: seine Burg. Oder vielmehr das, was von ihr übrig war. Es standen nur noch die Ruinen der einstmals prächtigen Burg, die Dächer fehlten, und überhaupt sah alles ganz anders aus.
 
Die Hexe musste ihn in eine fremde Zeit geschickt haben. Anders konnte der Graf sich dieses Phänomen nicht erklären. "Du musst nachdenken!" sagte er sich und setzte sich auf den blanken Boden. Ihm fiel der alte Mann wieder ein, der an jenem Tag bei ihm auftauchte und ihm beschriebenes Stück Leder zusteckte. Er sprach von einem rätselhaften Schatz, der hier in der Nähe versteckt liegen soll. Ein Schatz, der für den Grafen eine große Bedeutung haben werde! Der Graf hatte den alten Spinner rauswerfen lassen, das Stück Leder steckte allerdings noch in seiner Tasche.
 
"Vielleicht ist ja etwas dran an der Geschichte!? Einen Versuch ist es jedenfalls wert." Er zog das Leder aus der Tasche und betrachtete es. Erstaunt stellte er fest, dass dort von ihm selbst die Rede war. Und von Hilda. Aber es waren auch eigenartige Zahlen und Rechnungen eingestreut. "Was soll das sein?" Der Graf grübelte eine ganze Weile, kam dann aber zu dem Schluss, dass der Alte ihm einen Bären aufgebunden hatte und warf das Stück Leder voller Zorn über seine eigene Leichtgläubigkeit im hohen Bogen von sich.
 
Im gleichen Moment kam ein Mann mit zwei Kindern um die Ecke. Der Junge sah das bunte Stück Leder, hob es auf, blickte erstaunt auf die beschriebene Seite und rief dann "Papa, schau mal, das ist die Beschreibung für einen Geocache!" "Zeig mal her!" "Oh Papa, bitte lass uns den machen. Wir haben doch noch Zeit und eine Geschichte mit einem Grafen hört sich spannend an."
"Überredet." sagte der Vater und holte ein kleines Kästchen aus seiner Tasche. Er drückte ein paar Mal mit dem Finger auf das Kästchen, blickte in den Himmel, machte einige ziellos wirkende Schritte und sagte dann "Los geht's, da lang!"
 
Der Graf beobachtete die Szene erstaunt und witterte seine Chance, doch noch zu dem Versteck des Schatzes zu kommen. Mit den drei Gestalten würde er am Ende sicherlich auch noch fertig werden. Schließlich war er für seine Kampfkünste weit über die Grafschaft bekannt und der etwas untersetzte Vater mit seinen beiden Kindern schienen ihm keine gefährlichen Gegner.
 
 
 
Und das stand auf dem Stück Leder:
 
Graf Dietrich! Deine einzige Chance für eine Rückkehr in Deine Zeit ist ein Schatz, der ganz in der Nähe verborgen ist. Befolge diese Anweisungen und Du wirst ihn schon bald in den Händen halten.
 
Als erstes gehst Du zu der Stelle, wo schon seit langem die Menschen ihre Dankbarkeit für erfahrene Hilfe ausdrücken. Ein kurzes Innehalten wird auch Dir sicherlich nicht schaden.
 
Du findest diese Stelle bei
 
N50 05.386 E006 48.881
 
 
Neben vielen anderen war auch ein Vertreter Deiner befreundeten Familie aus dem fernen Italien hier und hat eine Gedenktafel anbringen lassen. Den Familiennamen (den mit ...guerra hinten) dürftest Du ja noch kennen. Nimm den 2. (A) und den 11. (B) Buchstaben des Familiennamens und ordne ihnen ihre Position im Alphabet zu.
 
A = ____
B = ____
 
 
Den nächsten Punkt Deines Weges findest Du an
 
N50 05.(2*B)(A)(B) E006 4(A).00(A)
 
 
Auf dem Weg dorthin solltest Du einen Moment an Deinen Vater denken, der Dir viel beigebracht hat. Zum Beispiel von den Bäumen, die die Gelehrten Fraxinus nennen. Ihr Holz ist besonders schwer, zäh und elastisch. Bisher sind insgesamt CD Arten auf dem nördlichen Erdkreis bekannt.
 
C= ___
D= ___
 
 
Am genannten Punkte angekommen, wirst Du Dich über das Aussehen Deiner einstigen Prachtburgen wundern. Um Dich über diesen Schock etwas hinweg zu trösten, gehst Du zu
 
N50 05.1(C)7 E006 48.(A)(D-1)4
 
 
Du erinnerst Dich: Hier hast Du Dich das erste mal heimlich mit Hilda getroffen und Ihr zu Ehren EF Monogramme am Metall-Geländer anbringen lassen.
 
E= ___
F= ___
 
 
Von dort seid ihr immer hinab ins Tal gelaufen, ans Ufer des großen Weihers zum Punkt
 
N50 05.0(E+F)(E+2*F) E006 48.(2*F)(F)7
 
 
Hier, unter der alten Tanne, läuft das Wasser durch G Rohre wieder zurück in den Bach.
 
G=___
 
 
Bevor du allerdings in Sehnsucht an Deine Geliebte versinkst, mach Dich auf in östliche Richtung zum Punkt
 
N50 05.(4-F)(3*G)8 E006 48.(D+F)(G-E)D
 
 
Diesen Punkt kann man durchaus auf verschiedenen Wegen erreichen - alle führen entlang des Wassers. An dieser Stelle trafen früher die Kaufleute aus dem 6 km entfernten Laufeld und dem H km entfernten Pantenburg unter der alten Hainbuche zusammen, bevor sie gemeinsam zum großen Markt nach Manderscheid gingen.
 
H=___
 
 
Für die nächste Wegstrecke zum Punkt
 
N50 05.4(2*H)(3*H) E006 4(A).0(G)(F)
 
 
brauchst Du etwas Mut: Du musst vorbei an einer wundersamen Einrichtung der neuen Zeit: Der Zaun, die vergitterten Fenster und der oftmals erbärmliche Gestank lassen vermuten, dass hier Gefangene qualvoll gefoltert werden. Du solltest schnell weiter gehen und diese Stätte hinter Dir lassen. Auf dem letzten Stück des Weges musst Du Acht geben: komm den pferdelosen Kutschen nicht zu nahe und pass auf, wo Du hin läufst!
 
Wie Du sicherlich vermuten wirst, haben die Nachkommen des damaligen Burgvoigtes, der Dich auf so ärmliche Weise verraten hat, Deine Burg übernommen. Dies geschah im Jahre 1(J)99. Auch wenn es Dich grämen mag, aber auf diese Weise konnten zumindest die Überreste der Burg vor dem Verfall gerettet werden.
 
J=___
 
 
Geh nun weiter zu
 
N50 05.(D)(J+F) E006 49.(B)(A*F)
 
 
Hier hast Du jährlich Deine Kampfesstärke unter Beweis gestellt. Und auch heute noch wird hier am letzten Wochenende des Monats August ein Turnier nach alten Regeln ausgetragen. Um das Spektakel besser verfolgen zu können, haben die Menschen am nördlichen Ende eine Tribüne in den Hang gebaut. Dort, hoch oben an einem Baum, findest Du die Zahl K.
 
K=___
 
 
Du hast es fast geschafft. Geh weiter zu
 
N50 0(J-H).(J-G)48 E006 49.0(4*K)
 
 
Du kennst diese Stelle sicherlich sehr genau und kannst daher auch gleich sagen, welche Einrichtung die lange Zeit seit Deinem Verschwinden überdauert hat. Ist es die Küche (L=10), die Waffenkammer (L=15) oder die Toilette (L=20)?
 
L=____
 
 
Jetzt steht Deiner Rückkehr nichts mehr im Wege. Suche einfach den Punkt
 
Cache: N50 (L/F).(D)(A)(J-G-C) E006 ((3*K)+L-G).(E+J)(H)(B)
 
 
Begib Dich auf den letzten Metern nicht in Gefahr! Folge dem breiten der vielen Wege, die kleinen Wege führen ins Verderben! Du musst nur ganz zum Schluss den Weg für wenige (!) Meter verlassen und musst es nicht riskieren, bei einer Kletterpartie in eine tiefe Schlucht zu fallen. Dann wären alle Mühen vergebens.
 

Additional Hints (Decrypt)

Sbytg qrz oervgra Jrt, qre teüa-hzfpuyhatrar Onhz mrvtg rhpu qra Cyngm.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



 

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  • Am CacheDie Koblenzer "Meute" bei der Erstausstattung des Caches

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