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Hohen Dießen Traditional Cache

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Hidden : 5/21/2006
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


 

Ruine Hohen-Dießen

 

Kurzer Geschichtlicher Abriss in Zahlen zu dem wunderschönen Areal:

 

·        um 1100 - Nennung des Dießener Ortsadels.

·        1334 - Ulrich und Wolf der Dießer sind Besitzer der Anlage.

·        1408 - Jörg von Neuneck wird von Walther von Hohengeroldseck mit den von Hermann von Ow und Dietrich dem Hülber erkauften Teiler der Burg beleht.

·        1435 - Thiebold von Hohengeroldseck beleht Georg von Ow mit dem vierten Teil der Burg.

·        1481 - Die Herren von Ow verkaufen ihren Anteil an der Burg an Burkhard von Ehingen.

·        1491 - Burkhard von Ehingen bekommt den Burganteil seines Schwiegervaters und wird alleiniger Herr über die Burg.

·        1525 - Beschädigung der Burg im Bauernkrieg.

·        1552 - Nach dem Aussterben der Ehinger erben die Herren von Wernau die Burg.

·        1557-80 - Hans Wilhelm von Wernau ist alleiniger Herr der Anlage und baut das Schloss aus.

·        1696 - Die Schenken von Stauffenberg erben die Burg von den Wernauern.

·        1708 - Verkauf der Burg und Herrschaft an das Schweizer Kloster Muri.

·        1803 - Säkularisation: .Burg und Ort kommen an das Haus Hohenzollern-Sigmaringen.

·        1889 - Die Familie Ow-Wachendorf ist im Besitz der Burg (bis 1965).

·        1965 - Die Gemeide Dießen übernimmt die Burg.

·        1969 - Sicherungsarbeiten.

·        1990 - Zweiter Abschnitt der Burgsanierung durch die Stadt Horb.

 

 

 

 

 

Die Burgruine zu Dießen ist ab Mitte des 13. Jahrhunderts der einstige Sitz des Dießener Ortsadels. Später waren Adlige aus der Umgebung die Burgherren: 


So die Hülwer, (oder Steinhilber, sie stammten von Steinhilben in Hohenzollern) die Herren von Ow und die Herren von Ehingen, sie bauten die Burg aus. Dann die Herren von Wernau und die Schenken von Stauffenberg. Sie verkauften Dießen mit Dettlingen 1708 an das Kloster Muri. Mit der ganzen Herrschaft Glatt ging Dießen 1803 an den Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen über, was die Untertanen nicht ungern sahen, da mit der Säkularisation ein Teil der Frondienste aufgehoben wurden.
1812 wurde die als baufällig erklärte Burg Hohendießen von Seiten der fürstlichen Verwaltung um 600 Gulden angekauft und 1813 zum Abbruch verkauft. Die zur Burg, oder wie von den Dießenern gern Schloss genannt, gehörenden weiteren Gebäude kamen 1889 durch Kauf in den Besitz der Familie Ow, Wachendorf Diese überliess die Ruine 1968/69 der Gemeinde Dießen.


Von der Gemeinde, dem Landkreis Hechingen und der Staatlichen Denkmalpflege wurde die Burgruine dann in den 1970er Jahren baulich gesichert und zugleich für die Aufführungen des Dießener Volkstheaters eingerichtet.


Von der ersten Anlage, die bis ins 13. Jahrhundert zurückgeht und im 14. Jahrhundert oft erwähnt wird, lassen sich heute keine Reste mehr nachweisen. Vom Hauptbau, dem ehemaligen Pallas, stehen noch Teile der östlichen und der westlichen Giebelmauer sowie die Grundmauer der südlichen  Längsseite. Das Bruchsteinmauerwerk aus Muschelkalk mit einigen rechteckigen profilierten Fenstergewänden, zeigt die Ansätze ehemaliger Fensterkreuze und einige Gewände rundbogiger Öffnungen .

Im Westgiebel ist über einer Flachbogenöffnung ein stark verwitterter Wappenstein eingemauert. Er zeigt das Ehingen`sche Wappen von einem Hl. Christophorus gehalten. Darüber in vertiefter Fraktur: Junker Hans von Ehingen 1555 und ein Steinmetzzeichen.


Der Torbau, über dem einst ein Turm von 6,00 mal 6,30 m gestanden hat, hat 2 spitzbogige Torbögen. An der Eingangstür eines späteren Anbaues wurde ein Sturz mit der Jahreszahl 1564 verwendet. An dem noch heute noch bewohnten Wirtschaftsgebäude steht über einem grossen Rundbogen die Jahreszahl 1768.

 

Im Jahre 1812 wurde dann die Schlosskapelle abgebrochen.

Der gotische Altar wurde von dem damaligen Pfarrer nicht in die Dorfkirche übernommen und ist wahrscheinlich verbrannt worden. Lediglich die beiden Altarflügelbilder, die den Tod und die Krönung Mariens zeigen sind noch bis heute in der Dießener Kirche erhalten.



So und nun zum Käsch:

 

Parken bei den Koordinaten im Header.

 

Schaut euch die Burg gut an- geht auch mal drum rum- unten ist es schöner als man denkt.

 

Das Objekt eurer Begierde ist unter dem „ORT auf dem Ihr STEHT“.

 

Viel Spaß wünschen euch Lacki und Haize.

Additional Hints (No hints available.)