Obwohl in den letzten Jahren mehr und mehr Menschen die
Notwendigkeit erkennen, Natur und Umwelt zu schützen, fehlt es
häufig an der Umsetzung von Naturschutzideen. Die Differenz
zwischen Umweltbewusstsein und umweltbewusstem Handeln zeigt sich
an kaum einer anderen Stelle so deutlich, wie im Garten. "Natur ja,
aber bitte nicht bei mir" scheint hier häufig die Devise. Über
Schmetterlinge freut man sich bei Spaziergängen, doch diesen oder
anderen Insekten eine Ecke im eigenen Garten anzubieten, scheitert
am übertriebenen Ordnungsdenken. Das Ergebnis eines solchen
Naturverständnisses lässt sich an den immer länger werdenden Roten
Liste gefährdeter Tier- und Pflanzenarten ablesen. Dabei kann es
mitunter so leicht sein, der Natur wieder mehr Raum zu gewähren.

Das Insektenhaus als Refugium für Insekten
Eine Möglichkeit heimischen Insekten ein neues Biotop zu schaffen,
ist die Errichtung eines Insektenhauses. Viele unserer Insekten
sind heute in ihrem Bestand gefährdet. Grund hierfür ist neben der
Lebensraumzerstörung und der chemischen Umweltbelastung auch der
Mangel an geeigneten Nistplätzen in einer "ausgeräumten"
Landschaft. Dabei erfüllen viele Insekten wichtige ökologische
Funktionen, denken wir nur an das Bestäuben von Obstbäumen und
anderen Pflanzen durch Bienen, Hummeln und andere Hautflügler. Auch
sind sie ein unentbehrliches Glied in der Nahrungskette und im
Nutzgarten helfen manche Arten zudem "Schädlinge" ohne den Einsatz
giftiger Chemikalien zu reduzieren. So vertilgt beispielsweise der
Marienkäfer ebenso wie der Gemeine Ohrwurm große Mengen von
Blattläusen.
Der Bürgerverein Höven hat ein solches Insektenhaus in einer
sehr schönen Landschaft aufgestellt. Daher habe ich diesen Platz
als Cachelocation gewählt.
Dieser Cache ist recht gut mit dem Auto zu erreichen. Nur die
letzten Meter müssen zu Fuß erledigt werden.
Viel Spaß beim Suchen und Finden!
ImkeCaro