Die Sage von Quarkloch
Kurz vor der Götzenmühle fliesst die junge Selbitz
an einem bewaldeten Steilhang vorbei, auf dem sich unter wirrem Gestrüpp der
Eingang zu einer Höhle befindet, das Quarkloch.
Der Sage nach soll es den Leuten Unterschlupf zum
Schutz vor räuberischen Banden gedient haben. Die Bewohner flüchteten mitsamt
Hausrat, Hühnern und Gänsen in das Quarkloch. Doch da die Gänse zu laut
schnatterten, trieb man sie weiter in das Quarkloch hinein.
Einige Tage später wagte man sich wieder aus dem Loch
heraus. Die Räuber waren weg, doch die Gänse waren auch verschwunden.
Auch die Bewohner von Ahornberg wurden von den
Räubern bedroht. Sie suchten Zuflucht in der Kirche. Eines Nachts hörten sie
Gänseschnattern, das sie aus ihren Schlaf aufschreckte. Sie liefen zum Eingang
und konnten gerade noch einen Trupp Räuber verjagen, bevor diese das Dorf in
Brand stecken konnte.
So haben die Gänse, die durch einen unterirdischen
Gang vom Quarkloch zur Ahornberger Kirche gelangten, das Dorf vor der
Zerstörung bewahrt.
Doch nun zum Cache:
Dieser ist in der
Nähe des Quarkloches versteckt. Der GeoCacher soll also nicht den der Sage nach
unterirdischen Weg vom Quarkloch nach Ahornberg finden, sondern nur die nahegelegene Dose.
Achtung: Das Quarkloch ist bewacht!