Start-Koordinaten
N 52°24.593'
E 013°02.330'

Wasserspiele für den König
Dieser Cache ist Teil der thematischen Serie "Wasserspiele
für den König", die von der Entstehung der Wasserspiele im Park
Sanssouci handelt. Jeder Cache ist unabhängig von den anderen
lösbar. Ein Finale gibt es nicht.
Wasserspiele für den König - Ruinenberg
Wasserspiele für den König - Neptungrotte
Wasserspiele für den König - Maschinenhaus

Das Wasser für die Fontainen
Der Ruinenberg sollte die fehlende, höhergelegenen Quelle für
den Antrieb der Wasserspiele, darunter die
Neptungrotte, im Park Sanssouci ersetzten. Friedrich der Große
ließ deshalb hier 1748 ein Wasserbecken mit einem Fassungsvermögen
von ungefähr 7.600 m³ errichten.
Die „Fontainiers“ wollten mithilfe von 4 Windmühlen
das Wasser stufenweise aus der Havel in das Bassin heben. Von hier
sollte ein sich verzweigendes System aus hohlen Baumstämmen die
Wasserspiele versorgen und der Eigendruck des fallenden Wassers die
Brunnen und Fontainen sprudeln lassen.
Trotz unzähliger Versuche und wechselnder Architekten schlug der
Plan mehrmals fehl. Die Mühlen erreichten keinen ausreichenden
Wasserstrom in das Hochbecken und die hölzernen Leitungen,
besonders ihre Verbindungen, hielten dem großen Druck nicht stand.
Nur ein einziges Mal sah Friedrich der Große an einem Frühlingstag
des Jahres 1754 die Fontaine für eine knappe Stunde hoch
aufsteigen, nachdem sein Personal den Winter über das Wasserbecken
mit Schnee gefüllt hatte.
1780 gab der König seinen Wunsch nach Wasserspielen entgültig
auf.
Mit dem Bau des
Maschinenhauses unter Friedrich Wilhelm IV. wurde die knapp 100
Jahre alte Idee 1843 endlich Wirklichkeit. Auch heute noch wird das
Wasserbecken auf dem Ruinenberg dazu benutzt, die große Fontaine im
Park Sanssouci zu speisen.
Wie der Berg zu seinem Namen kam
Da der Berg und das Becken von den Kolonnaden des Ehrenhofs am
Schloss gut sichtbar waren, wurde das Becken mit ansehnlichen
Ruinen umgeben. Diese in England Mode gewordene antike
Landschaftsstaffage gehört zu den ersten auf dem europäischen
Festland.
Um das Bassin wurden
- drei hohe ionische Säulen,
- ein Monopteros (Rundtempel, z.Z. leider verhüllt wegen
Restaurationsarbeiten),
- eine kleine Pyramide und
- eine Ruinenwand, einem römischen Theater nachempfunden,
gruppiert.
1846 wurde die Ruinenwand mit einem 23 Meter hohen Turm mit
Aussichtsplattform nach Plänen von Ludwig Persius ergänzt. Dieser
sogenannte Normannische Turm kann bestiegen werden und bietet eine
fantastische Aussicht über Potsdam:
Öffnungszeiten: 13.05.- 15.10. Samstag, Sonntag, Feiertage 10 - 17
Uhr; letzter Einlass 17 Uhr, Eintritt: 2€
Der Cache
Zähle alle Außentüren des Normanischen Turms = A.
In der Nähe der Startkoordinaten führt der Weg zum
Besuchereingang unter einer kleinen Pergola hindurch. Zähle die
kurzen Querbalken (die 3 tragenden Balken zählen nicht mit). Zur
Zeit erhaltet ihr eine ungerade Zahl, weil einer der Balken
fehlt... Genau diese Zahl ist B.
Der Cache befindet sich in A * 33 Metern Entfernung zu den
Startkoordinaten auf B*24°.

Viel Spaß wünschen
