Leider ist die Parkplatzsituation in den engen Gassen ein
bisschen schwierig, aber in der Umgebung der angegebenen
Koordinaten sollte sich ein Platz finden lassen. Hofen ist auch mit
der U-Bahn Linie 14 Haltestelle Hofen erreichbar.
1. Station: Fährhaus N 48° 50.239 E 009°
13.534
Hofen hatte eine große Bedeutung als Fährübergang über den
Neckar. Erst mit der Neckarkanalisierung und dem Bau der Hofener
Brücke 1935 wurde der Fährbetrieb eingestellt. Letzter Zeuge dieses
Fährbetriebs ist das alte Fährhaus, das sich an den angegebenen
Startkoordinaten befindet. Am Türrahmen des Fährhauses lassen sich
verschiedene Hochwassermarken ablesen.
Frage: Aus welchem Jahr ist die oberste Hochwassermarke am
Türrahmen? A = Dritte Ziffer der 4-stelligen Jahreszahl
Vom Fährhaus geht es durch den Ort nach oben zur St. Barbara
Kirche. Diese Kirche ist ein Zeugnis für die lange katholische
Geschichte Hofens und beherbergt die Stuttgarter Madonna.
Nach der Reformation, als ganz Württemberg evangelisch wurde,
blieb Hofen neben Öffingen, Neuhausen a.F. und Justingen einer der
vier katholischen Orte. Unter der Herrschaft der katholischen
Herzöge Alexander, Karl, Ludwig und Friedrich Eugen wurde Hofen
eine kirchliche Zuflucht und eine Begräbnisstätte hochverdienter
ausländischer Gelehrter, Künstler und Offiziere, die zumeist in
Ludwigsburg oder in Stuttgart ihr Domizil aufgeschlagen hatten. So
wurde der französische Maler Nicolas Guibal (geb. zu Luneville 29.
November 1725) im November 1784 in Hofen beerdigt. Von seinen
Gemälden, die er im Auftrag des Herzogs Karl, zum Teil in Rom
schuf, sind heute noch das Deckengemälde im Lorbeersaal der
Solitude, das Auferstehungsbild in der katholischen Schloßkapelle,
das runde Plafondbild im Saal von Monrepos, Deckenbilder in
Hohenheim und in der Ordenskapelle Ludwigsburg, Christi Grablegung
und Beweinung in der Staatsgalerie Stuttgart vorhanden. Sein
Grabstein ist auf unerklärliche Weise verschwunden, doch ehrt man
in Hofen durch die 'Guibal-Straße' sein Andenken und seine
Werke.
Die Kirche St.-Barbara ist bis heute ein Ziel frommer
Wallfahrt. Birgt sie doch neben dem Allerheiligsten auf einem der
Seitenaltäre das Gnadenbild 'Unserer lieben Frau von Stuttgart',
das, um 1500 entstanden, aus der Stuttgarter Stiftskirche stammt
und beim Weggang des letzten katholischen Pfarrers P. Korner von
dort nach Hofen überführt wurde. Das gotische Holzschnitzwerk von
unbekannter Meisterhand, genießt beim Rosenkranzfesten zu Ehren der
Jungfrau Maria hohe Verehrung.
Wir empfehlen euch einen Besuch der Kirche. Die nächste Station
des Caches befindet sich allerdings ausserhalb der Kirche.
2. Station: Grotte N 48° 50.263 E 009° 13.696
An dieser Stelle befindet sich eine für Wallfahrtsorte typische
Grotte zur Marien-Verehrung, die an einen anderen Wallfahrtsort
erinnert. In der Grotte hängt an der rechten Seite ein Gebet.
Frage: Wieviele Zeilen hat das Gebet? B=Erste Ziffer der
zweistelligen Anzahl Zeilen
Leider kann die Madonna gerade nicht erreicht werden, deshalb hier temporär die Lösung
B=3
Weiter geht es an der Kirche vorbei zur Burgruine Hofen. Dabei
handelt es sich die größte erhaltene Burganlage Stuttgarts.
3. Station: Burgruine N 48° 50.297 E 009°
13.719
Die Hofener Burgruine ist die größte auf Stuttgarter Gebiet
erhaltene Burganlage. Die Burgruine ist die einzige Burganlage im
Stadtgebiet Stuttgart mit hochragenden Mauerresten. Ihre Aufgabe
bestand in der Sicherung des Neckarübergangs (Furt und Fähre) und
eines Handelswegs.
Die Zwingburg derer von Hofen wurde vermutlich um 1260 von den
Grafen von Württemberg neben dem bestehenden Dorf erbaut. Im
Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg anlässlich einer Forderung
nach Proviant und deren Verweigerung zerstört. Später wurde sie
teilweise abgetragen und die Steine für den Neubau der Kirche St.
Barbara und anderer Gebäude in Hofen verwendet. 1999 kaufte die
Landeshauptstadt Stuttgart die Burg und restaurierte sie.
Die Burgruine wird heute nach der teilweisen Restaurierung für
stimmungsvolle Veranstaltungen wie z.B. für den Hofener
Weihnachtsmarkt genutzt.
Frage: In welchem Jahr wurde die Burg teilweise abgetragen?
C=Dritte Ziffer der vierstelligen Jahreszahl
Nach dem Besuch der Ruine geht es ein kleines Stück entlang des
Pilgerwegs zur St.Barbara Kirche, der von Öffingen über die Felder
nach Hofen führt.
4. Station: Kreuz N 48° 50.338 E 009° 13.895
Auf dem Pilgerweg finden sich eine Reihe von Kreuzen. Dieses ist
deshalb bemerkenswert, da es von einer Freizeitgruppe errichtet
wurde. Bei der Beantwortung der Frage bitte die Bepflanzung vor dem
Kreuz schonen.
Frage: Wie alt war das älteste Mitglied der Gruppe bei der
Errichtung? D=Erste Ziffer des Alters in Jahren
5. Station: Biergarten N 48° 50.387 E 009°
13.941
Jetzt geht es nach unten an den Neckar. Dabei kommt ihr an einem
Biergarten vorbei, dessen Name nicht so recht in das eher geistlich
geprägte Umfeld der anderen Stationen passt. Hier könnt ihr euch
stärken und die Koordinaten des Finals berechnen.
Frage: Zum Biergarten gehört auch ein Partyservice. Wir
benötigen die Telefonnummer des Partyservice. E=vorletzte Ziffer
der Telefonnummer
Der Final liegt bei N 48° 50.BBC E 009° 13.DA(E-2)
Leider ist der Weg am Final am Wochenende mit sehr vielen
Radfahrern bevölkert, aber mit ein bisschen Vorsicht sollte der
Final gut zu finden sein. Zum Loggen gibt es einige Meter
flussabwärts eine Bank.
Viel Spaß.