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Multi-cache

Radkäppchen und der Graue Wolf

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Hidden : 7/8/2006
In Baden-Württemberg, Germany
Difficulty:
4 out of 5
Terrain:
3.5 out of 5

Size: Size: regular (regular)

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Geocache Description:

"Happy Birthday Tina" sagen: Erika, Hase, Einstein, Thomas & OHu


Bitte parkt NICHT bei den oben angegebenen Koordinaten sondern auf dem "Fuhrwerksparkplatz" (siehe Waypoint unten).

Radkäppchen und der Graue Wolf
Multicache by XdreamTEAM

 

Es war einmal ... so fangen alle Märchen an und so fängt auch dieses Märchen an.
Es war ein mal eine kleine Tina ... nein, dazu gleich mehr.

Das ist ein Märchen für Tina, und alle die ihr nachfolgen wollen. Ihr solltet eine gehörige Portion Abenteuerlust besitzen, eine Camera, eine Leuchte und die Flora und Fauna des Waldes etwas kennen. Wie die Tina.

Ach ja .. die Tina.

Es war einmal eine kleine süße Tina, die hatte jedermann lieb, der sie nur ansah, am allerliebsten aber ihre Großmutter, die wusste gar nicht, was sie alles dem Kinde geben sollte. Einmal schenkte sie ihm ein Käppchen von rotem SMART, und weil ihm das so wohl stand und es nichts anders mehr tragen wollte, hieß es von nun an nur das Radkäppchen.

Eines Tages, an Radkäppchens Geburtstag, sprach seine Mutter zu ihm:

"Komm, Radkäppchen, da hast du ein Stück Kuchen und eine Flasche Sekt, bring das der Großmutter hinaus um mit ihr zu feiern. Sie ist krank und schwach und wird sich daran laben. Geh hübsch sittsam und lauf nicht vom Weg ab, sonst fällst du und zerbrichst das Glas.“

"Ich will schon alles gut machen", sagte Radkäppchen zur Mutter und gab ihr die Hand darauf.
 

Die Großmutter aber wohnte weit draußen im Wald. Wie nun Radkäppchen in den Wald kam, begegnete ihm der Graue Wolf.

"Guten Tag, Radkäppchen", sprach er.

"Schönen Dank, Grauer Wolf."

"Wo hinaus so früh, Radkäppchen?"

"Zur Großmutter."

"Was trägst du da unter der Schürze?"

"Nur meinen Tanga, lieber Wolf."

"Schluck…"

"Willst du mich ein Stück begleiten, lieber Wolf?"

"Gerne, wenn Du es gestattest."

Und so schritten sie nebeneinander her.
 
Kapitel 1: Die Reifeprüfung
Sie waren noch nicht lange gegangen, da kamen sie an eine Abzweigung mit 3 Bäumen.

Hier führte rechts ein steiler Weg bergauf. Der Wolf, weil er nicht nur grau sondern auch weise war, wollte lieber gerade aus weitergehen und verabschiedete sich höflich vom Radkäppchen. Aber dieses hatte der Hafer gestochen und es sprach geschwind:

"Wenn du ein Wolf sein willst, dann scheue dich nicht, den BRUTAL steilen Weg zu gehen, und begleite mich weiter."

"Nun, so sei es." resignierte der Wolf, der in seinem dichten Fell gehörig hechelte.
 
Nach einigen Höhenmetern kamen sie an eine gar wunderschöne Aussicht.

"Wollen wir uns nicht ein bisschen ausruhen, lieber Wolf? Du hechelst mir grad zu arg. Man möge meinen, du seihst ein Schoßhündchen und kein RICHTIGER Wolf."

Der Wolf war froh um die Rast, drum erwiderte er nichts und setzte sich seufzend auf die Bank.
Aber er sollte nicht lange Ruhe haben.

"Wenn du ein richtiger Wolf bist und im Wald lebst, dann kennst du dich hier sicher aus. Beweise es mir."

Und flugs hatte sie neben einer Schraube ein Buch hervorgeholt.

B =

 
Kapitel 2: Das Wolfsdiplom
Nach dieser harten Prüfung hatte der Wolf die gefräßige Schnauze gestrichen voll.

Aber das Radkäppchen drängt ihn weiter, dem BRUTAL steilen Weg nach oben zu folgen.

Bei der nächsten Bank war er der erste, der sich schnell hinsetzte, aber kaum hatte er seinen Schwanz geordnet und es sich bequem gemacht, da eilte das Radkäppchen zum nächsten Baumstumpf, etwa 15 Meter bergauf am Weg und zog ein weiteres Buch hervor.

"Kennst du dich auch damit aus?"

T =
 
Kapitel 3: Die Gegenprobe
"Uff, das war schwer!" seufzte der Wolf und stand auf. An Erholung war neben diesem Mädchen nicht zu denken. Weiter ging es den BRUTAL steilen Weg hinauf, bis .. ja bis ... er nimmer weiterging. Der Weg.
Sie standen an einem breiten Kutschweg, der wohl zu einem Schloss führen mochte, oder sonst wohin.
Den nahmen sie unter die Füße oder eben unter die Pfoten und folgten ihm in südlicher Richtung.
An einem Wegweiser meinte das Radkäppchen:

"Oh wie ist das langweilig, auf so einem Kutschweg zu gehen, lass uns lieber den BRUTAL steilen Weg abwärts zu unserer Linken nehmen."

Aha, die ist auf ein Abenteuer aus, ging es dem Wolf durch den Schädel. Wo soll das noch hinführen.

Sie waren noch nicht lange auf dem BRUTAL steilen Weg nach unten gewandert, da kamen sie abermals an eine weitere schöne Aussicht mit einer gemütlichen Bank zum Verweilen.

Der Wolf sprach zu dem Mädchen:

"Nun werde ich Dich ebenfalls prüfen, ob Dein Köpfchen auch so smart ist wie Dein Käppchen!"

Und er zog ein Stück von der Bank entfernt zwei kleine Behältnisse aus dem Stein, welche er nach einem früheren Abenteuer hier verborgen hatte.

Aber Radkäppchen war ein schlaues Mädchen und hatte die Frage in dem gleichen Momente noch gelöst, in dem er das eine davon öffnete.

G =
 
Kapitel 4: Das Haus der Großmutter

Da blieb dem Wolf das Maul offen stehen. Soviel Anmut, Schönheit UND Cleverness: "dieses Mädchen muss ich heiraten" dachte der Wolf bei sich. Und so sprach er zu Radkäppchen:

"Bitte stell mich Deinen Eltern vor"

"Jetzt gehen wir erst mal die Großmutter besuchen, die ist krank und ich will ihr Kuchen und Sekt bringen." antwortete das Radkäppchen ungerührt. "Besser als nichts" dachte der Wolf und ging mit...

Die beiden gingen geradeswegs nach dem Haus der Großmutter und klopften an die Türe.

"Wer ist draußen?"

"Radkäppchen und der Graue Wolf, wir bringen Kuchen und Sekt, mach auf."
Die Großmutter lebte im tiefen Keller des Hauses, wo es angenehm und kühl für sie war.

Sie kam ihnen eilig entgegengelaufen, sie sah schrecklich krank aus:
„Geht da bloß nicht rein in das Haus. Meine Waschmaschine ist vor Tagen ausgelaufen, alles ist nass und will nicht trocknen. Die Luft wird dadurch immer schlechter. Radkäppchen, mein liebes Kind, Du musst mir helfen. Der Keller war seit jeher gut belüftet. Seit Tagen aber ist die Luft verbraucht und macht mich krank.“

Und so gingen sie nicht hinein in das Haus.

Aber das Radkäppchen ging anderswo hin, ohne zu zögern und sorgte für Linderung, so dass es der Großmutter bald besser gehen würde. Dabei fand es auf Stein geschrieben eine zweistellige Zahl...

K =
 
Kapitel 5: Der Spalt der Erkenntnis
Die frische Luft tat der Großmutter so gut, dass sie nichts mehr zu Hause hielt und sie sich rasch ankleidete und großspurig verkündete:

"Jetzt geht's hinaus in die Natur. Ich bin nun lange genug faul rum gelegen. Wir machen ein Picknick und ich zeige euch ein Geheimnis, das ich mit dem Großvater zusammen mal erfunden habe.

Ja, wir waren auch mal jung und hatten ganz seltsame Gelüste. Den Opa habe ich seinerzeit immer scharf gemacht, indem ich ihn rätseln lies. Und dieses hier war ein ganz besonderes Rätsel. Danach hat er nämlich um meine Hand angehalten.

Mal sehen, ob dein Grauer Wolf es auch lösen kann. Ist mir nicht entgangen, dass er ein Auge auf dich geworfen hat. Vor allem stiert er die ganze Zeit auf deine Schürze. Seltsam ...

Nun denn. Auf diesem Zettel steht es, das Rätsel.“
 
Der Spalt
Koordinaten: N 47° 51.XXX E 007° 48.YYY

XXX = G * T + G * B + K - B
YYY = T + B + K + G - 3

Das Wegstück
(T - B - K + G + R) Meter

Das Schloss
B * T * G * K * R =
und davon die letzten 4 Ziffern

Der Wolf grübelt ein bisschen, aber dann lief ihm das Wasser die Lefzen hinunter.

Währendessen zog die Großmutter die hohen, festen Stiefel an (was dem Grauen Wolf, der ja auch weise war, gar nicht gefiel, versprach es doch wieder einen BRUTALEN Weg, Radkäppchen dagegen gefiel das, sie war eben eine abenteuerliche Natur) und war schon aus dem Haus.

Mutig schritt der Wolf aus und die beiden hinterdrein.

Auf einem langen, flachen Kutschweg, der nicht gerade vor Abenteuern strotzte, höchstens von schön gewachsenen Bäumen, kamen sie an eine Abzweigung, von der ein Weg abwärts führt. Den nahmen sie.

"Ich habe es ja geahnt", seufzte der Graue Wolf vor sich hin, "dass das wieder so was wird."
Er sollte sich nicht täuschen. Und es kam noch schlimmer.

Mitten auf dem Weg hielt der Wolf unvermittelt an. So plötzlich, dass das Radkäppchen in ihn hineinlief. Das war ihm gar nicht so unangenehm, heiraten wollte er es ja sowieso. Die Großmutter konnte zum Glück noch rechtzeitig bremsen.

Er schnupperte kurz: Hier musste es sein.

Dass er richtig war, sah er am breiten Grinsen der Großmutter: “Kannst mich Trudel nennen. Ja dort oben, in der Spalte der Erkenntnis, findet ihr das letzte Geheimnis, das ihr für den Schatz braucht!"

Und ihr Finger zeigte vage in Richtung Norden.
Tatsächlich war dort ein merkwürdiger Spalt im Fels zu sehen. Radkäppchen war einszweidrei den Berg hinauf (nur der Wolf hatte mit seinen rutschigen Pfoten beträchtliche Mühe).

Am Spalt hob Radkäppchen die große Leuchte hinein und war selig: Der Widerschein der Lampe brachte das Geheimnis an den Tag.

R = 4
(Anmerkung des Erzählers: der Spalt wurde 2015 von der Gemeinde durch Sprengung "beseitigt". Es gibt daher nichts mehr zu finden und die Lösung ist hier deshalb vorgegeben.)

Jetzt hatten sie alles zusammen.

 
Kapitel 6: Die Aussteuer
Das Radkäppchen kannte nun kein Halten mehr:

"Los-los-los, Zack-zack-zack"

Der Wolf stellte sich schon mal auf das bevorstehende Eheleben ein und gehorchte. Strammen Schrittes folgten sie dem Weg weiter in östlicher Richtung, und zwar für das Wegstück. Der Wolf sprach

"Aber … hier ist nichts weiter als der Weg." Sein Spürsinn war durch die Nähe des Radkäppchens arg geschwächt.

Doch die Großmutter wusste ja um das Geheimnis.

„Geht nur im rechten Winkel vom Wege ab auf die Felswand zu. Dort werdet Ihr alles finden, was Ihr zum Leben noch braucht.“

Und so taten sie es auch. Zu Radkäppchens und des Wolfs größter Freude kam ein BRUTAL großer Behälter zum Vorschein, gefüllt mit den größten Kostbarkeiten, welche die Großmutter und der Großvater dem Radkäppchen zur Aussteuer mitgeben wollten und hier vor vielen Jahren verborgen hatten.

Am besten gefiel dem Wolf ein güldenes S, welches prima zwischen ein C und ein X passen sollte. Das DSL-Modem gab das Radkäppchen der Großmutter aber zurück.

"Du hast in Deinem Keller tief im Wald wenigstens einen Anschluss"

Das Radkäppchen war eben sehr praktisch veranlagt. Und sie entnahmen all die anderen Kostbarkeiten und beschlossen auf der Stelle so bald als möglich den Bund der Ehe einzugehen.

"Wir wollen das begießen"

sprach die Großmutter und das Radkäppchen holte sogleich den Sekt aus dem Korb hervor, den es immer noch mit sich herum trug.

"Lass die Luft aus dem Glas"

sagte der Wolf. Und sie tranken und prosteten sich zu und feierten Verlobung und des Radkäppchens Geburtstag. Am Ende ließ der Wolf dann auch noch die Luft aus der Flasche und gab diese zusammen mit einem kleinen Büchlein in die Schatzkiste. Er verkündete:

"Von heute an soll das Folgende zu Ehren von Radkäppchens Geburtstag gelten:

Wer die Kiste findet und öffnen kann, der soll auf dem nahen Fuhrwerksparkplatz mit seiner Camera ein originelles Bild machen von sich und der Flasche und der Klosterkirche, in der wir heiraten werden, im Hintergrund.

Und das Bild soll öffentlich gemacht werden, als Ansporn für alle, die dem Radkäppchen noch folgen wollen.

Wer alles brav einhält, darf sich in Radkäppchens Büchlein eintragen."

Und liebe Grüße von Großmutter Trudel: Wer kein Foto macht, darf auch nicht loggen. Mit Cameravergessern und anderen Weicheiern ist sie gnadenlos!

Additional Hints (No hints available.)



 

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