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Teufelsmühle Traditional Cache

Hidden : 8/2/2006
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   large (large)

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Geocache Description:


Nach einem, für das Waldviertel ungewöhnlich heißen Sommer, war es an diesem Morgen das erste mal richtig kühl. In der Nacht hat es geregnet und der Nebel strich wie grauer Rauch rund um das Haus. Johannes lag glücklich und zufrieden in seinem Bett und dachte mit leichter Vorfreude an den erwachenden Tag. Am Abend zuvor war sein Onkel angekommen und der sollte nun in den kommenden Tagen für etwas Abwechslung im Ferienalltag sorgen.

Plötzlich war ein unangenehm, beinahe beißender Geruch im Schlafzimmer. Johannes war sich nicht sicher, ob nicht die Oma vielleicht ein faules Ei kocht, so roch es nach Schwefel. Doch plötzlich war da auch noch eine sonderbare Gestalt neben dem Bett. Nicht ganz auszumachen, ob Mensch oder Tier, aufgerichtet und trotzdem einen langen Schwanz tragend, kam die Gestalt auf Johannes zu und machte ihm ein sonderbares Angebot. „Ich zeige Dir das ganze Waldviertel in einer einzigen Minute und du kannst den tollsten Ferrari der Welt fahren und so viele Schweizer Kracher abschießen, dass ganz Langschlag in einer Sekunde wach ist. Willst Du das?“. Johannes’ Herz begann zu rasen. Alles dies waren Dinge, die er sich in den letzten Tagen, in denen er allein mit seinen Großeltern im Waldviertel lebte, so sehr gewünscht hatte. Aber im gleichen Augeblick wurde ihm auch bewusst, dass da etwas nicht mit rechten Dingen zugehen konnte. Denn seine Großeltern hatten ihn ausdrücklich verboten, mit Krachern zu schießen, und Autofahren kam für einen 11-jährigen schon gar nicht in Frage. Wer war nun diese Gestalt neben ihm?

Die Gestalt sagte: „Du glaubst mir nicht? Soll ich Dir einen Beweis für mein Können geben?“. Und noch ehe Johannes etwas sagen konnte, wurde er von der Gestalt gepackt, durch das Zimmerfenster hinaus und vom Wind umweht durch die Gegend getragen. Zum Zeichen ihrer magischen Kräfte spuckte die Gestalt auf den Boden und sofort sprießten hellgelbe Pilze hervor. Johannes Augen weiteten sich vor Begeisterung und die Gestalt führte noch weitere unfassbare Dinge vor. Sie griff mit einer Hand in einen Stein sogleich entstanden kleine Tümpel im Felsen. Johannes bekam es nun mit der Angst zu tun. Denn in diesem Augeblick wurde ihm bewusst, dass er mit dem Teufel unterwegs war und bat inständigst wieder nach Hause gebracht zu werden.

Der Teufel aber wollte seine junge Seele nicht so einfach wieder hergeben und flog zur Demonstration noch schneller, noch höher und zeigte Johannes seinen ersten Wunsch: das ganze Waldviertel. Johannes’ Magen drehte sich um und sein einziger Gedanke war, wie könnte ich auf schnellstem Weg wieder nach Hause in mein Bett kommen. Da fiel ihm ein, dass es vielleicht eine Möglichkeit gab.

Bei seinem Blick über das Waldviertel sah er unzählige große Steine in den Wäldern liegen. Er fragte den Teufel, ob er nicht noch ein Kunststück vorführen könnte. Der Teufel, der gierig auf die Seele war, ließ sich auf diese Herausforderung ein. Johannes bat ihn, er möge doch einen dieser riesigen Steine nehmen, und mit diesem durch die Gegend fliegen. Um dies tun zu können musste der Teufel Johannes auf die Erde absetzen, denn der gewaltige Felsbrocken war auch für den Teufel nur mit beiden Händen zu tragen. Unter ungeheurem Getöse flog nun der Teufel mit seinem Felsbrocken weg. Aus lauter Gier hatte er sich aber einen zu großen Felsen ausgesucht, und konnte damit nur einige hundert Meter zurücklegen. Dann stürzte er unter noch größerem Getöse und mit ungeheurem Geschrei mitten in einen Wald knapp hinter Langschlag. Die ganze Gegend roch plötzlich nach Schwefel.

Johannes lag zitternd im Bett und schlich vorsichtig einen Stock tiefer in das Zimmer seines Onkels. Dieser war von dem Krawall schon munter und hörte sich die Geschichte voller Spannung an.

Zwei Tage später gingen Johannes und sein Onkel auf der Suche nach Pilzen durch den nahegelegenen Wald und entdeckten plötzlich einen riesigen Stein. Als sie genauer hinsahen, bemerkten sie einen eigenwilligen Teil, der unter dem Felsen hervorschaute. „Der Schwanz des Teufels!“ rief Johannes voll Begeisterung. „Ich hab ja doch nicht geträumt denn hier ist der Beweis dafür“. Die Stelle wurde von den beiden nun als „Teufelsmühle“ bezeichnet.


Spoiler Picture gibt es hier

Story (c) by Zita

Additional Hints (Decrypt)

Va rvare Sryfuöuyr nhs eryngvi fgrvyrz Tryäaqr

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)