DieGeschichte
Nachdem die Pest im Thal gar die Berghöfe erreicht und auch dort oben ihre Opfer gefordert hatte, beschloss der damalige Besitzer der Mieschegg, nach Abflauen der Seuche mit seiner vielköpfigen Familie selbst dorthin zu ziehen und – von der Pest verschont geblieben – als Zeichen der Dankbarkeit um 1640 die Kapelle zu errichten. Die Kapelle wurde der schmerzhaften Muttergottes geweiht.
Die Kapelle heute
1940/41 erfolgte der Neubau des Mieschegg-Hofes und 1942 konnte der Neubau der Kapelle abgeschlossen werden. Die sorgfältige Prüfung der alten Innenwand ergab mehrere übereinander liegende Farbschichten. Die unterste stammte aus der Mitte des 17. Jahrhunderts und wies eine Bemalung von karminroten, stilisierten Tulpen auf, welche typisch sind für die Gründerzeit. Weitere Bemalungen fanden sich auf der dritten Tüncheschicht, welche etwa 20 Zentimeter hohe sitzende, gut gezeichnete Figuren zeigte. Diese Arbeiten gingen auf die Renovation von 1753 zurück.
Die neue Kapelle wurde 1942 zu Ehren des heiligen Wendelin eingeweiht, steht – leicht vergrössert – am selben Ort wie die alte und wurde aus demselben Baumaterial erstellt wie der Gutshof. Die Kapelle ist noch heute im Besitz der Familie Frölicher.
Quelle und mehr Infos: Kanton Solothurn Tourismus
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