Gotteshäuser: Fuchshardt (Wald) Kapelle Traditional Cache
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Gotteshäuser: Fuchshardt (Wald) Kapelle
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Waldkapelle der Bürger
Seit jeher war die »Fuchshardt« eine Gebetsstätte. Irgendwann errichteten Gläubige dort ein schlichtes Holzkreuz. Ende des 19. Jahrhunderts bauten Honnefer Handwerker für einen »Gotteslohn« eine kleine Waldkapelle. »Man pilgerte einzeln oder auch in Gesellschaft den Berg hinauf und betete vor dem daselbst befindlichen hölzernen Kreuze, trug die Anliegen, welche das menschliche Herz wund drückten, dem gekreuzigten Heilande und seiner schmerzhaften Mutter vor...«
berichtet eine Chronik aus dem Honnefer Pfarrarchiv. Die meisten Betenden kamen wohl aus Honnef, denn auch an den Abenden der Werktage fanden viele den Weg hinauf, heißt es weiter, und es gab kaum einen Tag, an dem man niemanden dort antraf (Pfarrarchiv Bad Honnef 24: Urkundenbuch und Chronik, 1879–1923). Auf Veranlassung des damaligen Honnefer Kaplans Dohmen († 1849) wurde um die Mitte des 19. Jahrhunderts statt des Holzkreuzes ein einfaches Heiligenhäuschen aufgestellt. Ein Bildnis der »Schmerzhaften Mutter« diente nun zur Andacht. Doch das Häuschen reichte nicht aus für die vielen Besucher und verwitterte zudem rasch. Die Honnefer mußten sich etwas einfallen lassen. Sie setzten Dechant Emans, dem neuen Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde Bad Honnefs, immer mehr zu und im April des Jahres 1872 berief der eine außerordentliche Bürgerversammlung ein .
»Sofort bildete sich ein Verein zur Errichtung einer Bethalle auf der Fuchshardt aus freiwilligen Beiträgen«, berichtet die Kirchenchronik aus dem Pfarrarchiv. Die gesamte Bauausführung wurde von Honnefer Handwerkern übernommen, zu Niedrigstpreisen oder – wenn man es sich eben leisten konnte – für Gotteslohn.
Der benötigte Grund (3 Ar 65 m2) kam ebenfalls von Honnefer Bürgern, durch verbriefte Schenkungen an die Kirchengemeinde St. Johann Baptist, der die Fuchshardtkapelle gehört.
Am 8. Juli 1872 wurde dort, wo das Heiligenhäuschen gestanden hatte, der Grundstein gelegt.
Die Bauarbeiten gingen zügig voran und schon im Dezember war das Gebetshaus im »neogotischen« Stil fertig. Die kleine Waldkapelle zählt zu den eher bescheidenen Werken der Architektur des 19. Jahrhun-derts. Sie wurde mit kleinen Mitteln von Honnefern für Honnefer gebaut.
Der 15. Dezember 1872 war der Tag der feierlichen Einweihung. Es war ein trüber Adventsnachmittag.
Nur 700 Reichstaler (etwa 2100 Reichsmark) betrugen die Baukosten insgesamt.
»Neogotisch« wirken an der kleinen Waldkirche von außen eigentlich nur die Spitzbogenfenster und ein bißchen Maßwerk darüber. An den Rändern gibt es hübsche farbige Ornamente in Bleiverglasung, die vor einiger Zeit leider wegen Vandalismus hinter Schutzglas mußten. Der einfache Baukörper ist ein rechteckiger Saalraum von gut 4 Metern Breite und 9 Metern Länge. Der mehrfach abgewinkelte Chor zeigt in Richtung Rheintal.
In einer Nische des Chors befindet sich eine steinerne Pieta, die »Mater dolorosa « mit dem gekreuzigten Heiland, die 1873 von der Reichsfreiin Auguste von Walbott-Bassenheim-Bornheim gestiftet wurde.
Zur Ausstattung gehören auch Kreuzwegtafeln der Berliner Bildhauerin Margarete Bröcker (1929/30) an den Seitenwänden. Eine hölzerne Gedenktafel erinnert an die Honnefer Handwerker und ihren Einsatz.
Bei den Kämpfen um das Siebengebirge im März 1945 erlitt die Kapelle schwere Schäden und wurde 1951 vom Meisterverein wiederhergestellt. Der Verein kümmert sich bis heute um den Erhalt »seiner« Kapelle. Auch bei einer Generalüberholung der Kapelle im Jahr 1971 waren die Männer des St. Josef-Meistervereins wieder dabei.
Quelle: Rheinkiesel – Magazin für Rhein und Siebengebirge 10 Jahrgang, Heft 05 Mai 2006
Es bietet sich an, den Weg als »Runde« (evt. mit Hund) zu gehen und die Aussicht zu geniessen. Parkplatz – Kapelle – Hohenhonnef - Parkplatz. Ca. 1,3 Km
• Parken kann man bei N50° 39.030’ und E07° 14.252’
• Die Kapelle steht bei N50° 38.841’ und E07° 14.439’
Dies ist eine neue Cacheserie, wie sie auf dem Kasseler Geocacher Stammtisch an 04.03.05 beschlossen wurde.
Dabei sollen Cache in der Nähe von Gotteshäusern ausgelegt werden, die entweder historisch oder architektonisch eine Besonder-heit darstellen. Es ist hierbei völlig egal, welcher Religion diese Häuser angehören. Jeder der an dieser Serie teilnehmen möchte, kann dies tun. Er sollte sich jedoch an eine einheitliche Schreibweise halten, damit die einzelnen Cache der Serie zuzuordnen sind.
Außerdem ist dieser Absatz zu kopieren und mit in die Beschreibung aufzunehmen. Zusätzlich sollte man wenn möglich, eine Be-schreibung des Ortes liefern, damit man auch etwas über das Gotteshaus erfahren kann. Der Cache ist bitte so zu verstecken, dass er die Würde des Ortes nicht verletzt. Gegebenenfalls ist er so zu platzieren, das er über eine Wegepunktprojektion zu finden ist, und die eigentlichen Koordinaten auf das Gebäude selbst weisen.
Happy Hunting
Team KnicKKnack
Additional Hints
(Decrypt)
...Rvpura fbyyfg qh jrvpura
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