Landau im Jahre 1793. Die Stadt steht unter französischer
Direction und gilt als befestigtes Tor zum Elsass. Daher versuchten
immer wieder kaisertreue Truppen des Heiligen Römischen Reiches die
Stadt einzunehmen. Doch seit vielen Jahrzehnten hält das, durch
Baumeister Vauban, zur Festung ausgebaute Landau den Kaiserlichen
Belagerungen stand. Im Norden, als Speerspitze gegen feindliche
Angriffe, wurde ein Fort errichtet. Hier würde ein Angriff, da sind
sich alle französischen Strategen einig, am ehesten stattfinden.
Dieses Fort Verteidigungsbereit zu halten ist oberste Maxime! Fällt
das Fort, fällt auch Landau.
Du bist Gérard-Étienne-Olivier Caché. Füsilier der Grande Armée
und damit beauftragt die Verteidigungsanlagen zu kontrollieren und
über ihren Zustand zu protokollieren.
Folgende Bereiche des Forts müssen Verteidigungsbereit sein:
Minengalerie
N 12.130 E 06.339
Allgemeine Sturmtaktik bei Belagerungen war, Minengänge bis unter
die Fortmauern zu treiben um diese dann mit gewaltigen
Sprengladungen in Stücke zu reißen. Als Gegenmaßnahme wurde ein
System aus Minengalerien auf dem Vorplatz entwickelt um feindliche
Bauarbeiten vorzeitig zu entdecken und zu sprengen. Damit Saboteure
die Ladungen nicht frühzeitig zünden können, müssen die Zugänge mit
schweren Gittern verschlossen gehalten werden. A Schlösser
sichern den Zugang.
Bastionsmauer
N 12.235 E 06.214
Steile Mauern hindern die Angreifer das Fort zu stürmen. Damit
feindliche Kanonenkugeln wenig Schaden anrichten, wurden die
Auftreffwinkel durch eine B-eckige Bastionsbauweise soweit
verringert, dass sie abprallen. Brüche in der Mauer müssen dem
Ingenieuroberst gemeldet werden.
Ravelin
N 12.271 E 06.299
Um den Mauerabschnitt zwischen zwei Bastionen zu schützen, wurde
ein eigenständiges, dreieckiges Werk errichtet, das Ravelin. Hier
Nr. CD des Landauer Fort.
Aquädukt
N 12.318 E 06.414
Um den Wasserverbrauch der im Fort stationierten Soldaten zu
sichern wurde 1748 ein Aquädukt gebaut. Die Wasserleitung wird aus
E Quellen der Nußdorfer Gemarkung gespeist. Die Leitung kann
auch zum überbrücken der Gräben missbraucht werden, darum muss der
Abhaltedraht stets überprüft werden.
Der Kontrollbericht muss dem Régiment du Génie übermittelt
werden. Der wachhabene Sappeur ist in seinem Feldstand N 12.DCD
E 06.B (A+E) (A+A) bei neuen Vermessungsarbeiten. Ihm ist der
Bericht zu übergeben. Er wird neue instruction geben!