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Willi und das Vermächtnis des Händlers Mystery Cache

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MacSweti: Der wird nun endgültig geschlossen, hier fehlt im Moment einfach die Zeit ...

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Hidden : 4/20/2009
Difficulty:
5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


Der Winter ist vorüber und langsam werden die Tage länger. Die ersten Blüten zeigen sich auf der Lichtung, an der Willi den kalten und rauen Winter verbracht hat. Willi genießt wieder die Abende an seinem Lagerfeuer und wartet dort auf Cacher, die den Zugang zu dem Schatz haben wollen, den er im Namen der Urfelder bewachen soll.  

An einem besonders schönen Abend ist der Urfelder noch einmal zu Willi gegangen, um ihm eine Kanne Met zu bringen. Der Urfelder genießt die ruhige Zeit, die er hier am Lagerfeuer verbringen kann. Die beiden sitzen gemeinsam noch lange am Feuer und erzählen sich Geschichten aus fernen Ländern und von fremden Völkern. Willi hat schon viel im Leben gesehen und ist schon weit herumgekommen. Den meisten ist der riesige Willi unheimlich und er kann auch gefährlich werden, wenn man nicht vorsichtig ist und nicht mit ihm umzugehen weiß.

Gerade holt Willi noch einen Kanten Brot hervor und die Beiden erinnern sich an die Zeit, als sie sich kennen gelernt haben. Das ist schon so lange her, viele Winter sind vergangen seither. Ein raues Lachen dröhnt über die Lichtung, ein Reh aus der Nähe wird aufgeschreckt und man sieht von weitem noch die Konturen der zwei ungleichen Gestalten.

„Hast Du ihn noch ?“, fragt der eine.

„Immer bei mir!“, antwortet der andere.

„Weißt Du noch, wie lange wir für die Lösung gebraucht haben? Viele Monde sind vergangen, bis wir die Kiste endlich in der Hand halten konnten.“

Der Urfelder und Willi blicken sich noch einmal um, um sicher zu gehen, dass sie auch von niemandem belauscht oder beobachtet werden. Der Urfelder öffnet seinen Umhang und greift in sein Wams. Zum Vorschein kommt eine merkwürdig aussehendes Blatt Papier. Mit Sorgfalt sind hier Zahlen aufgeschrieben worden. Aber auch nur Zahlen und kein einziger weiterer Hinweis.

Vor langer Zeit, als Willi und der Urfelder noch jung und unerfahren waren, haben sie sich auf einer Reise in das gelobte Land kennen gelernt. Willi war als Kreuzritter in die unbekannten Länder gefahren. Nach Jahren des Krieges war er des Blutvergießens überdrüssig und er sehnte sich nach Ruhe und Frieden.

 In einem griechischen Gasthof traf er auf den Urfelder, der ausgezogen war, um sein Glück zu suchen und nun – genau wie er – auf eine Überfahrt nach Venedig wartete. Beide konnten noch am nächsten Morgen auf dem gleichen Schiff auslaufen. Obwohl das Schiff und die Mannschaft alles andere als vertrauenswürdig aussahen, war der Wunsch nach heimatlichem Boden stärker. Während der Überfahrt kam ein schweres Unwetter auf und das Schiff kenterte. Der Urfelder und Willi konnten sich retten und mit ihnen noch ein Passagier, ein Händler, der ebenfalls auf der Heimreise war. Das Glück war dem Fremden leider nicht hold. Er starb in den Armen der Beiden, weit entfernt von seiner Heimat. Vorher gab er den beiden noch etwas: eben jenen Zettel! Er hatte ihn beim Glücksspiel gewonnen – ob ehrlich oder durch Falschspiel ließ sich nicht mehr herausfinden – und gab ihn den Beiden, die ihm in seiner letzten Stunde beistanden, mit dem Hinweis, dass dies der Schlüssel zu einem Schatz sein solle.

 Sie beerdigten den fremden Händler an einem einsamen Strand an der italienischen Küste. Sie beschlossen zusammen zu bleiben und kehrten gemeinsam in die Heimat des Urfelders zurück. Es war eine beschwerliche Reise, die sie über die Alpen bis zu dem kleinen Nest am Ufer des Rheins führte. Der Urfelder nahm Willi in seine Dienste und so vergingen die Jahre.

Doch der geheimnisvolle Zettel blieb ihnen im Gedächtnis. Anfangs versuchten sie die Zahlen zu entschlüsseln, doch jeder Versuch war zum Scheitern verurteilt. Viele andere Abenteuer wurden bestanden und viele Schätze gefunden, von denen einer immer noch von Willi bewacht wird. Die beiden hörten auf nach „dem einen“ Schatz zu suchen und wurden sesshaft.

 Erst als der Urfelder eine Maid aus dem Nachbarort freite, kam wieder Bewegung in die Sache. Die Urfelderin hatte eine ganz neue Idee und alle zusammen machten sie sich auf, um den lange gesuchten Schatz zu finden. Es war zu aller Verwunderung eine kurze, aber gefährliche Reise, in ein noch vollkommen unbekanntes Gebiet. Dort fanden Sie den Schatz und freuten sich über den Inhalt der alten Kiste. Da sie aber zu der Gilde der Schatzsucher gehörten, ließen sie die Kiste vor Ort und legten ein Stück Papier und eine Feder zum Eintragen hinein, damit auch andere Schatzsucher ihr Glück versuchen konnten. Lange, lange ist das her und niemand anderem ist es bis jetzt gelungen.

 Nachdem sie wieder in der Heimat waren, zeigten sie das Papier dem hier ansässigen Gildemeister mit dem etwas seltsamen Namen Geoc Aching, damit auch andere Schatzsucher hier ihr Glück versuchen konnten. Er ließ seine Schreiber den Zettel abschreiben und an den – nur den Gildemitgliedern bekannten – Orten veröffentlichen, auf dass sie kommen und finden würden.

Das Feuer ist schon fast heruntergebrannt und der Urfelder verabschiedet sich von Willi. Spät ist es geworden und der Heimweg ist lang. Noch ganz in seine Erinnerungen vertieft, verließ der Urfelder die Lichtung und ging nach Hause, wo seine Frau schon auf ihn wartete, während die Kinder schon selig in ihren Betten lagen. Ja, die Tage der großen Abenteuer waren vorüber, aber es gibt immer noch die schönen Abende, an denen er bei Willi am Feuer sitzt und sie in alten Erinnerungen schwelgen.

 

Das Vermächtnis des Händlers könnt ihr euch hier anschauen. Viel Erfolg !!!

Update 26.4.09: Ihr erhaltet als Lösung vollständige Koordinaten. Auf Wunsch der Urfelderin haben wir jetzt noch einen Geochecker eingebaut, obwohl das Ergebnis eigentlich eindeutig sein müsste.

Additional Hints ()

Svany: Nhf rvarz jreqra ivre. Nz Shßr.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)

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