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Privatdetektiv Chris Pardieno - Die Wassermühle Mystery Cache

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Janneflitz: Wegen Zeitmangels wird der Cache nicht mehr betreut.

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Hidden : 9/9/2010
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


Mühle


Chris Pardieno sitzt beim Frühstück und genießt seinen Kaffee. Dazu eine kleine Pfeife stopfen und die Welt ist in Ordnung. Beim Blick in die Morgenzeitung fällt ihm gleich der Artikel über die abgebrannte Mühle auf. Nach kurzen Ermittlungen hat die Polizei diese nun eingestellt. Müller Mugnaio hat sich an die Presse gewandt, da er sich hier Hinweise und Hilfe erhofft. Er ist bei dem Brand gerade noch so mit dem Leben davon gekommen, hat aber alles verloren. Die Polizei meint, Mugnaio soll selbst fahrlässig den Brand verursacht haben und so weigert sich nun die Versicherung, Mugnaio den Schaden zu ersetzen.

Pardienos Entschluss stand fest, sich diese Geschichte mal genauer anzuschauen. So setzt er sich in seinen alten 500er und sucht Mugnaio auf.

Mugnaio ist bei seinem Vetter untergekommen. Schnell war er damit einverstanden, dass Pardieno ein paar Nachforschungen durchführt. Über ein Honorar sollte später bei evtl. neuen Erkenntnissen gesprochen werden.

Pardieno musste nun erst einmal Einblick in die Akten bekommen. Da die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt hat, liegen die Akten nun im Archiv. Dort hat Pardieno schon vor Jahren mit seinem schon fast unverschämten Charme enge Kontakte zu den Damen geknüpft. Die beiden Damen dort im schon etwas fortgeschrittenen Alter freuen sich immer wieder über ein paar kleine Aufmerksamkeiten und Schmeicheleien.

Mit den Akten verkriecht sich Pardieno in einer Ecke und liest folgendes:

Die alte Wassermühle ist bis auf die Grundmauern abgebrannt.

Gegen 00.30 Uhr wird Mugnaio durch seinen Hund geweckt. Das Dach aus Rohr steht zu diesem Zeitpunkt schon zur Hälfte auf der Stallseite in Flammen.

Die Brandausbruchstelle liegt vermutlich im Stall in einer Ecke, wo ein alter Gasheizstrahler stand.
Dieser war wohl für den Brand verantworlich.

Mugnaio hat Pardieno versichert, dass er den Heizstrahler nicht in Betrieb hatte. Wenn dieser den Brand verursacht hat, dann muss jemand ihn angestellt haben.

Laut Akte waren die einzigen Zeugen die beiden Geschwister Fratello und Sorella, die den Brand bemerkten. Ihre Eltern riefen dann bei der Feuerwehr an. Der Anruf ging um 00.32 Uhr ein.

Als Pardieno die Akten wieder zurücklegen wollte, fiel sie ihm herunter und die Zettel lagen alle durcheinander. Er fand nicht alle Seitenzahlen zusammen und musste die Akte unsortiert zurück geben. Manche Seiten hatten gar keine Beschriftung. Da nützte ihm auch sein Charme nichts mehr und die Damen waren schon etwas sauer. Sie nahmen Pardieno die Zettelwirtschaft aus der Hand. Nun musste er sich für das nächste Mal etwas einfallen lassen.

Der momentan einzige Ansatzpunkt waren die beiden Geschwister Fratello und Sorella. Pardieno passte sie nach der Schule ab. Auf die Frage, warum sie in der Brandnacht das Feuer überhaupt bemerkten, antworteten sie, dass ein Streit ihrer Eltern sie weckte. Die Uhr zeigte 00.10 Uhr, war sich Fratello ganz sicher. Noch während ihr Vater mit der Feuerwehr sprach, ertönte die Sirene.

Pardieno musste hier weiter nachhaken. Mit angesprochenem Charme kam er mit den Eltern der Geschwister ins Gespräch. Nicht unbedingt bereitwillig gaben beide dann zu, dass es an besagtem Abend zu einem Streit kam, weil Pepe erst so spät und angetrunken nach Hause kam. Eigentlich war er mit anderen Männern auf der Jagd und sie kehrten dann noch im Wirtshaus ein. Der Streit bezog sich auch auf Pepes Gewehr, welches er meinte, im Wirtshaus vergessen zu haben. Nächsten Morgen stand es aber auf der Veranda, wo er noch  vor Betreten des Hauses ein wenig übergenickt hatte.

Pepe meinte noch, dass es im Wirtshaus spät wurde. Außer ihm waren noch der Bürgermeister, der Müller, der Schmied und die beiden Fischer im Wirtshaus. Sie waren alle ganz schön angetrunken und der Wirt meinte, dass es bald 12 sei.

Stutzig, dass der Müller auch im Wirtshaus gewesen sein soll, befragte Pardieno auch noch den Wirt, den Bürgermeister, den Schmied und die Fischer. Alle bestätigten die Aussage von Pepe und niemand will auf dem Heimweg etwas vom Brand mitbekommen haben.

Pardieno befragte noch einmal Mugnaio, der ihm bestätigte, dass er wirklich mit den anderen im Wirtshaus war. Dass der Wirt ihnen sagte, dass es bald 12 sei, war ihm entfallen, aber jetzt erinnert er sich wieder daran. Ihm fiel ein, dass er noch sagte, dass es nun höchste Zeit für das Bett sei. Er ging dann allein nach Hause, da die anderen in die Gegenrichtung mussten.

Der Wirt konnte sich auch erinnern, dass er gegen 12 die Gäste bat, langsam zum Schluss zu kommen.

Nach weiteren Gästen befragt, meinte der Wirt, dass an besagtem Abend noch zwei Pärchen hier zu Abend gegessen hätten und dann kurz vor 12 Uhr gegangen waren. Er kennt die Leute aber nicht weiter. Die Männer vom Dorf waren gerade heraus, da kam ein Mann der unbekannten Gäste noch einmal wieder. Er hatte seine Zigaretten auf dem Tisch liegen lassen. Der Wirt ist dann in die Küche gegangen. Als er dort alles fertig hatte, zeigte die Uhr im Wirtshaus eins. Da hörte der Wirt noch draußen ein Geräusch, als würde jemand einen Ast durchtreten.

Pardieno erhielt einen Anruf von Mugnaio, der meinte, dass sich auf den Zeitungsartikel ein Zeuge gemeldet hätte. Der Zeuge war ein Handelsvertreter, der an besagtem Tag im Wirthaus mit Freunden aß. Er meinte, auf der Heimfahrt einen Landstreicher gesehen zu haben, der in den Weg Richtung Wassermühle ging. Dieser hatte einen Schäferhut und einen Schäferstock.

Mugnaio wusste sofort, wer das war. Seit Jahren hat er einem Einsiedler am Rand seines Grundstückes erlaubt, eine kleine Hütte aufzustellen und dort zu leben. Ab und zu hilft er ihm ein wenig und Mugnaio lässt ihm dafür etwas zukommen. Die Menschen im Dorf mögen den Einsiedler nicht, obwohl er eigentlich ein netter Kerl ist, aber eben ein wenig verrückt.

Nach den Freunden befragt, gab der Handelsvertreter an, dass es sich um seine Frau, den Polizisten Campario und dessen Frau handelte. Campario? Hatte Pardieno diesen Namen nicht auch in den Ermittlungsakten gelesen? Ja, das war doch der Assistent von Inspektor Fonelli. Pardieno kennt Fonelli ja schon viele Jahre. Sie respektieren sich, gehen aber doch lieber ihre eigenen Wege. Es gab in der Vergangenheit aber schon den einen oder anderen Fall, an dem sie gemeinsam ermittelt haben. Fonelli bestand nur darauf, dass Pardienos Mitwirkung nicht offiziell wurde. Er ist ein wenig eitel, aber dafür ein sehr guter Detektiv. Er hat sogar mal entgegen der Empfehlung seines Vorgesetzten gegen den Immobilienhai Proprietario ermittelt. Der war auch mal an der Mühle interessiert, wie Mugnaio ihm erzählte. Mugnaio wollte aber nicht verkaufen.

Fonelli ist dafür bekannt, sehr das Über-und Unterordnungverhältnis mit seinen Mitarbeitern zu pflegen. Fonelli schreibt auch niemals etwas selbst für die Akten. Er sagt dazu, dass solche profanen Dinge seiner Konzentration schaden.

Der Handelsvertreter meinte noch, dass sie nach dem Besuch im Wirtshaus alle gemeinsam in die 30 km entfernte Stadt gefahren sind, wo sie sich dann verabschiedeten.

Pardieno suchte den Einsiedler auf und brauchte trotz seiner Redegewandtheit einige Zeit, dem Einsiedler ein paar Worte zu entlocken. Dann meinte der Einsiedler aber, dass Mugnaio der einzige Mensch sei, der ihn nicht verachtet und beschimpft.

Nachdem er in seiner Hütte angekommen war, hörte er nach einer Weile Schüsse. Da er sich nicht um Uhrzeiten kümmert, kann er auch nicht sagen, wann es war und wie lange er schon in seiner Hütte verweilte. Es waren aber mindestens 3 Schüsse, ist er sich sicher. Er lief zu Mugnaios Haus und sah eine dunkle Gestalt davonschleichen.

Kurz darauf hörte er einen Knall im Stall und sah ein kleines Feuer. Weil er Angst hatte, versteckte sich der Einsiedler und beobachtete die Mühle. Dann sah er, dass das Feuer schon bis zum Dach hochschlug und Mugnaio herauslief.

Da hielt es ihn nicht mehr im Versteck und er lief zu Mugnaio um ihm seine Jacke zu geben, da er nur einen Schlafanzug trug. Bis zum Eintreffen der Polizei und der Feuerwehr sah er keine anderen Leute. Die Polizei sperrte dann alles ab, so dass niemand den Tatort betreten konnte.

Das mit den Schüssen hat er dann auch der Polizei erzählt. Er sah dann auch, wie diese am nächsten Tag das Grundstück und die nähere Umgebung durchsucht hat. Irgendein Inspektor hat dann aber gesagt, dass er wahrscheinlich Knallgeräusche des Feuers gehört hatte, denn sie konnten keine ballistischen Spuren finden.

Pardieno fuhr noch mal zur Mühle und suchte nach irgendwelchen Schussspuren oder Hülsen.

Nach einiger Zeit konnte er unterhalb des Baumes eine Patronenhülse finden. Diese war in eine Wurzelspalte gerutscht und Pardieno hatte wirklich Glück, sie dort zu finden. Diese Hülse könnte vom Kaliber zu Pepes Gewehr passen. Pardieno bat Pepe also, seine Waffe zur Verfügung zu stellen. Nach einem Blick unter das Mikroskop war sich Pardieno sicher, dass diese Hülse aus Pepes Gewehr stammte.

Pardieno schaute sich nun noch einmal den Tatort genau an. In welche Richtung konnte man vom Baum aus schießen. Mhmm, eigentlich nur in den Stall, wo Mugnaios Esel stand, der leider den Brand nicht überlebte.

Pardieno musste noch einmal mit allen reden. Die Fischer, zwei Brüder, sind mit Pepe nach Hause gegangen. Pepes Haus liegt auf ihrem Weg. Vom Wirtshaus bis zu Pepes Haus, welches in der Gegenrichtung zur Mühle liegt, haben sie ca. 25 Minuten gebraucht, denn bis zu ihrem Haus brauchen sie immer so eine halbe Stunde. Pepe erinnerte sich auch daran, dass er mit den beiden Fischern nach Hause ging.

Der Bürgermeister hatte mit dem Schmied fast den gleichen Weg. Ihre Häuser stehen ca. 2 km vom Wirtshaus entfernt. Beide meinten nun, dass sie aber nicht mehr wissen, wann sie zu Hause waren. Als der Bürgermeister den Anruf von der Polizei erhielt, dass die Mühle brennt, schlief er bereits. Er ging dann zur Scheune und schaltete die Sirene ein.

free counters

Das Ende der Geschichte könnt ihr im Final nachlesen. Sollte es euch vor Ort aber nicht möglich sein, sende ich es auch gern per Email zu.

Solltet ihr den Fall lösen und nur mit der Wortanordnung Probleme haben, könnt ihr mir auch mailen. Wer den Täter erkennt und mir mindestens zwei Argumente für die Täterschaft nennt, erhält die Stichwörter.

Finde nun 5 große Wörter - 4 Gegenstände, die vom Täter benutzt wurden und den Täter selbst.

Diese 5 Wörter ordne nach der Reihenfolge an, wie sie im Text erscheinen.

Du benötigst die ersten Buchstaben dieser Worte für N 54° _ _._ _ _ 
und die letzten Buchstaben für E 13° _ _._ _ _

Ordne wie folgt die Buchstaben zu:

A=1  B=3  C=0  D=6  E=8  F=2  G=9  H=3  I=7  J=5  K=1  L=0  M=9  N=2 

O=7  P=2  Q=4  R=6  S=6  T=1  U=8  V=9  W=2  X=4  Y=7  Z=8



Additional Hints ()

Fhpur vz Hzxervf iba 25 Zrgrea haq üore qrz Xbcs! Fpunh zny orvz "trurvzra Gerssra" anpu

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)

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