Skip to content

Wolf back again in Germany Mystery Cache

This cache has been archived.

Kanne und Siki: Leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.

Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.

Gruß,
Sanne

Kanne und Siki
(Official Geocaching.com Volunteer Reviewer)

Die Info-Seiten der deutschsprachigen Reviewer: http://www.gc-reviewer.de

More
Hidden : 10/30/2011
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Bei diesem Mystery handelt es sich nicht um ein Rätsel, die Lösung für die Finalkoordinaten müssen lediglich vorab im Internet nachgelesen / recherchiert werden. Die D Wertung bezieht sich nur auf die Aufgaben.

Die Idee zu diesem Cache ist entstanden, weil die aus Altengrabow abgewanderte Jungwölfin FT6 („Zora“) in diesem Jahr (2011) im Lüneburger Raum auftauchte.
Aus diesem Rudel wurden im April 2011 2 Jungwölfinnen (FT5 und FT6) eingefangen und mit einem GPS-GSM-Halsbandsender versehen. Dieses Gerät sendet alle 4 Stunden den Aufenthaltsort der Wölfe.
Das Telemetrie-Projekt wird vom Wildbiologischen Büro LUPUS und dem Landesamt für Umweltschutz (Fachbereich Naturschutz) durchgeführt.

Zora hat den Truppenübungsplatz Altengrabow und somit ihr Rudel im April 2011 in nordöstlicher Richtung verlassen. Nachdem der Sender ab dem 18.04. aus unbekannten Gründen ausgefallen ist, gab es Anfang Mai neue Daten von ihr. Die eingegangene SMS hatte auch die Daten aus der Ausfallzeit gespeichert. So weiß man, dass sie am 04.05.2011 in der Nacht die Elbe durchschwommen hat.
Zora traf am 07.05.2011 in Niedersachsen im Raum zwischen Dannenberg und Hitzacker ein. Gleich in der Folgenacht wanderte sie nordwestlich entlang der Elbe weiter und traf am 11.05.2011 nördlich von Lüneburg ein.
Hier hielt sie sich tagelang von den Anwohnern unbemerkt in besiedeltem Gebiet (z.B. Ortsnähe Adendorf) zwischen der A39, der B209 und B404 (welche sie alle mehrfach überquerte) sowie der Elbe auf.
Am 24.05.2011 fand sie, nun 2 km vor Winsen/Luhe, wieder aus dem besiedelten Gebiet heraus.
Nachdem sie erneut unbeschadet mehrere Bundes- und andere Straßen überquert hat, hielt sie sich bis Ende Mai östlich von Lüneburg auf. Seitdem werden keine neuen Peilungen mehr gesendet, was verschiedene Ursachen haben kann, nämlich dass zum einen der Sender ausgefallen ist, Zora etwas zugestoßen sein kann oder sie sich einfach in einem für sie günstigeren Gebiet mit viel Bewuchs aber schlechtem Empfang aufhält.

Alle bisher vorhandenen Projektinformationen erhaltet ihr hier: Telemetrieprojekt

Jahrhunderte lang wurde der Wolf von den Menschen verfolgt und zuletzt in Deutschland ausgerottet. Nachdem der letzte Wolf in Deutschland 1904 von einem Jäger erschossen wurde, kehren die Wölfe nun langsam wieder nach Deutschland zurück. Und mit dem Wolf die meist unbegründeten, aber bei vielen Menschen durch Geschichten der Vergangenheit tiefsitzenden Ängste vor ihnen.

Höhlenmalereien beweisen, dass sich Menschen schon vor wenigstens 50.000 Jahren begannen, für Wölfe zu interessieren und sie zu beobachten. Wissenschafter gehen davon aus, dass Menschen vor etwa 16.000 oder mehr Jahren begannen, Wölfe aufzuziehen und zu domestizieren. Das zeigt, dass das Verhältnis Mensch-Wolf damals noch ganz unvoreingenommen war, denn sonst wären niemals die heutigen Hunderassen entstanden.

Der Wolfsbestand hielt sich lange stabil. Erst zum Ende des Mittelalters hin änderte sich das mit der Weidehaltung und der Viehtriebe in die Wälder. Durch Waldrodung und damit bedingt weniger jagdbare Tiere für den Wolf, begann dieser, sich vermehrt an das für die Bauern sehr wertvolle Vieh zu halten, was die Bevölkerung sehr verängstigte und sie auch in ihrer Existenz bedrohte.
Im 15. Jahrhundert setzte die organisierte Jagd auf Wölfe mit dem Ziel, diese auszurotten, ein. Große Treibjagden wurden veranstaltet, es wurden Prämien gezahlt und die Population der Wölfe nahm stark ab.
Obwohl der Wolfsbestand sich durch nachfolgende Kriege und Krankheitsepidemien (z.B. Pest) und damit weniger Jagdausübungen wieder etwas erholte, war der Wolf bereits um 1750 aus Deutschland praktisch verschwunden. In den folgenden Jahrzehnten wurden nach und nach auch alle einzeln angetroffenen Wölfe erlegt. Der vermutlich letzte deutsche Wolf wurde 1845 bei Trebendorf (Sachsen) getötet. Die Wölfe, die immer wieder aus dem Osten nach Deutschland kamen (vor allem in die Oberlausitz) wurden ebenfalls gejagt und getötet.

Mit der Wiedervereinigung Deutschlands wurde der Wolf in ganz Deutschland (vorher nur in der BRD) unter Schutz gestellt. Im Jahr 2000 siedelten sich die ersten Wölfe / Wolfsrudel aus dem Osten wieder in Deutschland an und brachten die ersten Welpen zur Welt.
Heute gibt es Vereinigungen, die sich um den Schutz der Wölfe kümmern, die Bevölkerung aufklären und Schutzmaßnahmen finanziell unterstützen.

Viel Spaß beim Lösen der Aufgaben, bei denen ihr hoffentlich etwas mehr über Wölfe lernen könnt.

Der Cache selber liegt in einem Waldstück, in dem sich die Wölfin Zora im Jahr 2011 einige Zeit unbemerkt von den Anwohnern aufgehalten hat.
Die o. a. Koordinaten sind natürlich nicht die des Caches und müssen nicht aufgesucht werden!

Update 29.13.14: Da die Dose eine neue Finalkoordinate erhalten und die Berechnung dafür eh umgestellt werden musste, haben wir die Aufgaben-Berechnung etwas vereinfacht. Aus diesem Grund und weil es ein neues Versteck gibt, haben wir der neuen Dose eine Urkunde für den Erstfinder des neuen Verstecks beigelegt.
Update 12.04.14:Mit den Lösungen der "alten Aufgaben" (bis auf Aufgabe 6 - da hat sich das Ergebnis F geändert) kann man auch die neue Finalkoordinate ausrechnen!

Aufgaben:

1.) Die Wölfin FT5 (Tina) wurde in der Nacht vom 14.03. auf den 15.03.2011 auf dem Truppenübungsplatz Altengrabow eingefangen und vermessen.
Aufgabe:
Um A zu erhalten, benötigst du das an dem Tag ermittelte Gewicht (Kg).

2.) Wie lautet der vollständige wissenschaftliche Name des Wolfes?
Aufgabe:
Die Anzahl aller Konsonantenbuchstaben im Namen ergibt B

3.) In Deutschland wurde 1904 ein Wolf erschossen. In welcher Region (nicht Bundesland) war das?
Aufgabe:
Der Name der gesuchten Region besteht aus C Silben.

4.) Wie nannte man den Wolf, der 1904 in Deutschland erschossen wurde?
Aufgabe:
Die Anzahl der Vokale im vollständigen Namen ergibt D

5.) Im März 2011 wurde FT6 (Zora) eingefangen, vermessen und mit einem Sender versehen.
Aufgabe:
E ist der Tag des Datums (dd)

6.) Wann wurde der Wolf in gesamt Deutschland unter Schutz gestellt?
Aufgabe:
Bilde die iterierte Quersumme. Das Ergebnis ist F

7.) In welchem Bundesland wurden im Jahr 2000 die ersten Wolfswelpen geboren?
Aufgabe:
Der Ziffernwert (A=1) des 6. Buchstabe des Bundeslandes ist G

8.) Im Juni 2011 wurde eine Fotoserie von einer freilebenden Wölfin in Munster (Landkreis Heidekreis) geschossen. In was für einem bestimmten Gelände hält sie sich auf?
Aufgabe:
In dem gesuchten Begriff kommt das „p“ genau H mal vor.

Finalberechnung:

N 53° (A-10).(B-1)CD E 010° (E-1).(F-1)G(H+2)

Deine Lösung für die Koordinaten dieses Rätsels kannst du auf geochecker.com überprüfen. GeoChecker.com

Seid vorsichtig beim Bergen (auf Spaziergänger usw. achten)/Öffnen der Dose und tauscht bitte fair!
Maße der Lock&Lock Dose innen ca. 19x11x6cm
Mit diesem Cache schicken wir unsere Coin "Wolf back again" auf die Reise durch Deutschland.

Additional Hints ()

Hagra nz Hagra

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)

Advertising with Us