So als wäre sie gestern fertiggestellt worden, präsentiert sich die alte Steinmauer mitten im Wald, dort wo man so einen Bau ganz sicher nicht (mehr) vermutet.
Doch die Steinmauer war einst Teil einer Wehrbaues und stammt aus dem 14. Jhdt. Viel ist nicht über ihre Geschichte nicht zu finden. Vermutlich wurde sie großteils abgetragen und deren Steine für die Errichtung des Schlosses Pernegg verwendet. Selbst Vischer hat diesen Bau nicht gezeichnet, anderen Quellen haben ihn wohl erwähnt. Jenseits der gut erhaltenen Schildmauer befindet sich ein imposanter Graben. Man darf vermuten, dass es hier einmal eine Brücke gegeben haben muss. Eine Brücke und ein Weg, der zur oberen Burg führte.
Wegbeschreibung:
Achtung: nur für geländegängige Cacher, Kinder und Hunde!! Das Gebiet ist sehr steil und von Gräben durchzogen. Ich empfehle die Wegpunkte und Wegbeschreibung zu beachten.
Gleich hinter der Pfarrkirche Pernegg - nach dem Verbotsschild - führt dich ein alter Hohlweg zu der oberen Ruine. Der Weg ist anfangs etwas verwachsen. Um zu diesen Cache zu gelangen folge diesen Weg bis du ca. 70 m von den Cachekoordinaten entfernt bist. Ab nun geht es Diretissima steil bergauf durch den Wald. Es gibt leider keinen Weg. Gutes Schuhwerk und Trittsicherheit ist erforderlich.
Der Aufstieg zur oberen Ruine ist zwar über einen Pfad, der am Ende des Burggrabens beginnt, möglich, aber ziemlich intensiv. Die Rückkehr zum Hohlweg ist anzuraten.
Eine Geocaching-Runde im Pernegger Wald könnte so aussehen:
Ich wünsche Euch viel Spaß!