Wer mit dem Flugzeug unterwegs ist: Hier die Anflugkorrdinaten zum Cache:
199° 5,87 NM (10.584 m) From "RID" DVOR/DME

Allerdings solltet ihr euer Flugzeug nicht einfach so auf dem Rollfeld stehen lassen. Es steht ständig unter Beschuss. Der gesamte Wald ist schon aufgrund zahlreicher Blindgänger, komplett unpassierbar. Da bleibt nur noch Deckung in einem Graben zu suchen. Einen sicheren Ort findet ihr , wenn ihr auf 714 m und 218° peilt. Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Ihr solltet euch ducken.
Ob die Parkposition stimmt, könnte ihr hier überprüfen. Check
In Abhängigkeit der genutzten Naviagtionssysteme, könnte es sein, dass ihr das sichere Versteck nicht auf Anhieb finden werdet. Hier ist dann euer Geocacherspürsinn gefragt.
Beim Anflug werdet ihr merken, dass hier etwas nicht stimmt. Wo sind der Tower oder die Hangar? Mit dem ab 1936 angelegten Idyll tarnte die Reichsluftwaffe einen Flugplatz mit tausenden Beschäftigten, der besonders für den Frankreich-Feldzug von großer Bedeutung war – Tarnname „Schafweide Biblis“.
Um den Trug perfekt zu machen, hielt sich das Militär eine eigene Schafherde. „Die Schafhüterin bekam ein besonderes Zeichen, wenn sie mit den Tieren die ‚Weide‘ zu räumen hatte“. Denn die Weide war das Rollfeld. Das Fachwerkensemble der Bauernhäuser war die Horstkommandantur eines Flugplatzes. Hier starteten unter anderem Stukas und die Arado Blitz, der erste Strahlenbomber der Welt, zu tödlichen Unternehmen.
Niemand hatte aber den Bauherren erklärt, wie ein südhessischer Bauernhof aussah, und so errichtete man einen für die Region völlig untypischen Schein-Bauernhof, der die zahlreichen Bombardements gegen Kriegsende weitgehend überstanden hat.
Heute dient er wesentlich sinnvolleren Zwecken und lädt zum Verweilen ein.