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Watt😱, dies wäre fast ein Earthcache geworden?!😭 Traditional Cache

Hidden : 3/6/2020
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Dieser Cache war eigentlich als Earthcache (=EC) eingereicht, aber leider war die Einzigartigkeit und Besonderheit aufgrund eines nahegelegenen, ähnlichen EC nicht gegeben.

Gerne möchte ich Euch diesen geologisch interessanten Ort zeigen (gemäss des Grundgedanken unsere Community: Orte, die Du sonst im Leben nie...).

Da ich das Listing zum EC mit Recherchen erstellt hatte, lasse ich es für interessierte Kollegen ab hier im Listing. Die Fragen unten sind natürlich bei einem Tradi keine Log-bedingung, könnt Ihr mir aber dennoch gerne beantworten....würde mich freuen.  

😉👍

 

Start eingereichtes EC-Listing:
Der Cache kann entweder direkt von Parken 1 aus angegangen werden. Ich finde es schöner, diesen vom #3 O wie Oberförster Müller Weg ( GC7V6TG ) aus anzulaufen. Dieser Weg ist bis zum EC gut zu laufen. Auch als kleiner Rundweg möglich. Denkt an Euer Schuhwerk.

Wege müssen zu keiner Zeit verlassen werden.

An Stage 1 (=Start) findet Ihr einen schön ausgeprägten Grauwacke Felsen - mal nicht als Steinbruch, sondern der Natur überlassen.

Er taucht plötzlich beim Wandern in dieser Ecke unverhofft auf.

 

Die Besonderheit / Einzigartigkeit dieses Ortes liegt jedoch in der ausgeprägten Verwitterung des Tonschiefers an Stage 2.  

Bitte nehmt hier nichts mit und belasst die Natur unverändert, damit noch viele andere Geocacher den Ort entdecken können !

 

Wie kommt Tonschiefer & Grauwacke am den Junkersberg

Das Ederbergland bildet geomorphologisch eine Randzone zwischen dem Rheinischen Schiefergebirge (westlich) und dem Senkungsgebiet der Frankenberger Bucht (südöstlich).

Geo_Übersicht

Location
Der "Junkersberg"-Bergrücken besteht im Grunde aus Grauwacke und Tonschiefer.

Vor 320 Millionen Jahren war diese ganze Region unter Wasser. Am Grunde dieses Ozeans, der den größten Teil des heutigen Europas bedeckte, bildete Tonschlamm Schicht auf Schicht, dazwischen findet man Sandschichten die von weiter entfernten Unterwassergebirgen hergeschwemmt wurden. Diese Sände wurden als Turbidströme herangespült und lagerten sich zwischen den Tonschlämmen ab. Während Millionen von Jahren wurde der Sand zu Grauwacke gepresst und der Tonschlamm wurde zu Tonstein.

Vor 300 Millionen Jahren kam es zu einer tektonischen Plattenverschiebung, dadurch wurden die Grauwackenschichten und die Tonsteine gefaltet und angehoben. Zu dieser Zeit wurde der heute sichtbare Teil an diesen Stellen gebildet.

 

Verwitterungen:

Definition

Unter Verwitterung versteht man die Einwirkung der Atmosphäre auf die Lithosphäre insbesondere durch Sonne, Wind, Niederschlag, anorganische und organische Stoffe sowie Partikel. Der Verwitterungsprozeß bewirkt eine Veränderung des Gesteinsgefüges (Auflockerung des Kornverbandes) und der Bestandteile bis zur völligen Zersetzung des Gesteins. Die Verwitterungsgeschwindigkeit ist abhängig von den mineralogischen und physikalischen Eigenschaften des Steins sowie vom Klima.

Welche Arten der Verwitterung kennen wir?

1.) Physikalische Verwitterung

Hierbei handelt es sich um eine rein mechanische Zerstörung des Gesteins:

- Bei der Windverwitterung entsteht eine Verstärkung der Schleifwirkung durch vorhandene lose Partikel
- Im Bereich Frostverwitterung kommt es zu einer Gefügeschädigung, Absandung und Abblättern im Oberflächenbereich.bei häufigem Frost-/Tauwechsel, da sich Wasser beim Übergang vom flüssigen in den festen Zustand um 9% ausdehnt.
- Bei der Salzsprengung kommt es zu einem Aufbau von Hydratationsdruck und Kristallisationsdruck bei Salzbildung im Porenraum, da Wasseranlagerung mit Volumenvergrößerung verbunden ist.
- Im Zuge der Temperaturverwitterung kommt es zu einem Wechsel von Sonneneinstrahlung und Schatten, sowie den täglichen Temperaturschwankungen. Diese Faktoren führen aufgrund der verschiedenen thermischen Ausdehnungen von Quarz und Nebenmineralkomponenten zu Spannungen im Gesteinsgefüge bis zu einer Zerrüttung des Korngefüges.

 

2.) Chemische Verwitterung

Bei der chemischen Verwitterung werden Gesteinsbestandteilen stofflich umgesetzt. Unter Mithilfe von Reaktionspartnern in Porenwasser oder Atmosphäre kommt es durch Druckausbildung bzw. teilweises Lösen von Mineralkomponenten zu einer Zerstörung des Gesteinsgefüges:

- Die Hydrolyse oder auch die Hydratation bewirken eine Reaktion der Gesteinsbestandteile mit Porenwasser. Beeinflusst wird die Verwitterungsgeschwindigkeit von der chemischen Resistenz der Nebenminerale, Sandsteingefüge, Lösungspartner und dem pH-Wert des Wassers. Durch diese Initiatoren beginnt eine Salzbildung mit Aufbau von Kristallisations- und Hydratationsdrucken nach dem Verdunsten des Wassers oder Übersättigung der Lösung. Die Auskristallisation im Oberflächenbereich führt zu einem partiellem Verschluss der Porenräume und zur Bildung von Krusten. Die Änderung der hygrischen und thermischen Verhältnisse an der Gesteinsoberfläche initiieren die physikalischer Verwitterung.
- Während der Oxidationsverwitterung oxidieren Mineralien wie z.B. Eisen und Mangan oder Schwefel mit dem Sauerstoff in der Außenluft oder mit im Wasser gelöstem Sauerstoff. Sie werden in leicht lösliche Form überführt und nehmen im Porenwasser an Verwitterungsprozessen teil.

 

3.) Biologische Verwitterung

Bei der biologischen Verwitterung verursachen Mikroorganismen durch verschiedene Umsetzungsprozesse Schädigungen am Gestein.

- Photolithoautotrophe Mikroorganismen, wie z.B. Algen, Cyanobakterien erhalten ihre Nährstoff- und Wachstumsquellen vom Sonnenlicht, durch anorganische Wasserstoffdonatoren oder dem Kohlendioxid der Luft. Sie schädigen das Gestein vorwiegend mechanisch. Zu erkennen ist eine Ausbildung biogener Schleime und eine farbliche Veränderung der Gesteinsoberfläche.

- Zu den Chemolithoautotrophen Bakterien gehören nitrifizierende Bakterien. Sie scheiden Salpetersäure aus und Thiobacillus-Bakterien, die Schwefelverbindungen oxidieren scheiden Schwefelsäure aus. Ihre Stoffwechselprodukte sind anorganische Säuren, die den Sandstein schädigen, indem Nebenmineralkomponenten aufgelöst werden.
- Chemoorganotrophe Bakterien und Pilze beziehen ihre von Schutzanstrichen, Steinkonservierungsmitteln und Ablagerungen organischer Luftverunreinigungen. Ihre Stoffwechselprodukte sind vor allem organische Säuren, die durch Komplexbildung besonders zerstörend auf Nebenminerale des Sandsteins wirken.
- Flechten sind eine Lebensgemeinschaft von Algen und Pilzen. Der Pilz bezieht von der Alge die organischen, aus Kohlendioxid-Fixierung gewonnenen Nährstoffe, umgekehrt versorgt der Pilz die Alge mit Mineralien und schützt diese vor Austrocknung. Sie bilden Oxalsäure und anderen Säuren durch die Flechten. Daraus resultiert eine mechanische Belastung des Gefüges durch Wachstumsdruck der Pilzhyphen.

 

Mögliche Verfärbungen (Bsp.):

 

  • gelb, gelbbraun (Ursache z.B.: Limonit-Beimengung)
  • rot (Ursache: Eisenoxide wie z.B. Hämatit, Goethit)
  • grün (Ursache z.B.: Glaukonit, Flechten)
  • schwarz (Ursache z.B.: Bitumen, Kohlenstoffverbindungen)
     

Fragen zum damals geplanten EC, diese sind natürlich nicht erforderlich zum Loggen eines Tradi's (freue mich aber natürlich über die Antworten):

1.) Stage 2: Welche auffällige Farbe der Verwitterung haben die Steine hier ?

2.) Stage 2: Welche der drei zuvor genannten Arten der Verwitterung haben zu dieser Veränderung geführt ? 

3.) Stage 1: Wie breit und wie hoch ist der Grauwacke-Felsen hier ?

Schickt mir die Antworten unter Nennung eures GC-Nicks bitte an mein Profil per Mail.

Ihr könnt sofort Loggen.

Logt bitte ein Foto von Euch vor dem Grauwacke-Felsen (Stage 1), ohne die Breite und Höhe mit dem Foto zu verraten.
(Foto ist aber keine Logbedingung)

Bitte kein Foto von Stage 2, da sich hierauf die Fragen beziehen.

 

Viel Spass

Euer 42-dritter 

 

Quellen:
Wikipedia
Andere EC's
www.geo-present.de
 

Additional Hints ()

Nhtra nhs 👀... jnf truöeg uvre avpug mhe Tenhjnpxr 😉

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)

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