Diese Runde ist verschiedenen Eulenarten gewidmet.
Die Eule ist das "Wappentier" des schönen Dorfes Lumda - das hat uns zu dieser Runde inspiriert.
Die meisten Dosen sind nur mit einem entsprechenden Hilfsmittel vom Baum zu holen, das Klettern ist aber ausdrücklich verboten !
Die Runde wurde vom örtlichen Förster genehmigt, aber natürlich muss ich darauf Hinweisen: nicht zu tief in den Wald rein, die Dosen sind alle max. 3 Meter vom Weg weg, nicht nachts laufen, keinen Müll hinterlassen und die Natur gieniessen !
Es gibt auch einen Bonus zu der Runde, die Hinweise dazu findet Ihr in einigen Dosen...
Sumpfohreule
Die Sumpfohreule (Asio flammeus) ist eine Vogelart aus der Gattung der Ohreulen (Asio) innerhalb der Familie der Eigentlichen Eulen (Strigidae). Ihre kurzen Federohren sind meist angelegt und somit nicht sichtbar. Der englische Name Short Eared Owl betont dieses Merkmal, während der deutsche die Lebensraumpräferenzen der Art für Feucht- und Marschgebiete unterstreicht.
Der mit etwa 40 Zentimeter Körperlänge knapp krähengroße Vogel kommt in zumindest sieben Unterarten beinahe weltweit vor und zählt damit zu den Eulenarten mit dem größten Verbreitungsgebiet. Sumpfohreulen gehören zu den wenigen Arten der Strigidae, denen es gelang, auch küstenferne Inseln zu besiedeln. Auf Hawaii ist sie die einzige Eulenart.
Die zum Teil auch tagaktive, meist bodenbrütende Eule ernährt sich vor allem von kleinen Säugetieren, insbesondere von Wühlmäusen. In vielen Gebieten sind ihre Bestände in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen. In Mitteleuropa ist sie ein seltener Brutvogel mit weiträumig zerstreutem Brutvorkommen. Sumpfohreulen führen ein weitgehend vagabundierendes, wenig ortsgebundenes Leben, die nördlicheren Populationen sind Zugvögel mit Zugstrecken von mehreren Tausend Kilometern.
Merkmale
Aussehen
Die Gefiederfärbung der Sumpfohreule ist recht variabel. Typisch sind stroh- oder fahl schilfbraune Grundfärbungen, es kommen auch Exemplare in warmen Brauntönen und graue Individuen mit sehr heller, fast weißer Unterseite und Beinbefiederung vor. Charakteristisch für die Art sind die schwarz umrandeten Augen mit der schwefelgelben Iris, der runde Kopf meist ohne sichtbare Federohren sowie die deutliche Längsstrichelung der Bauchseite.
Eine typisch gefärbte Sumpfohreule der Nominatform ist auf der Oberseite auf schilfgelbem oder strohfarbenem Untergrund unregelmäßig und grob rötlichbraun geflockt. In dieses Muster sind tropfenförmige weiße Markierungen eingelassen, die am Rücken und der Schulter deutlich sein können. Die Armdecken sind dunkler und oft ungezeichnet. Die Handschwingen sind ähnlich wie die Oberseite gefärbt und deutlich, meist dreifach dunkelbraun gebändert. Diese Bänderung setzt sich auf den Armschwingen fort, die an den Basen deutlich heller sind und oft einen hell rötlichbraunen, manchmal orangebraunen Farbton aufweisen; dieses Merkmal und die dunklen Armdecken sind auch beim sitzenden Vogel auffällig. Der gerade abgeschnittene, mehrfach dunkelbraun gebänderte Schwanz ist rötlichbraun. Die Schwingen und die Steuerfedern sind auf der Oberseite recht auffällig weiß gerandet, die Außenfahnen der äußeren Steuerfedern sind weiß. Nacken und Kopf sind rötlichbraun und unregelmäßig dunkelbraun gestrichelt. Die kurzen, eng beieinander liegenden Federohren sind meist überhaupt nicht oder nur als kleine Stummel wahrnehmbar. Bei Erregung voll aufgerichtet ragen sie weniger als einen Zentimeter aus dem Kopfgefieder hervor.[1] Die Unterseite ist insgesamt heller gelblich-rahmfarben, in der Kehlregion am dunkelsten und wird zum Steiß hin heller. Sie ist deutlich dunkelbraun längsgestrichelt, Querzeichnungen wie bei der Waldohreule fehlen. Die Beine und die Zehen sind im Grundton der Unterseite dicht befiedert. Die Krallen sind dunkel hornfarben. Schwingen und Schwanz sind auf der Unterseite sehr hell und besonders an den Spitzen der Handschwingen auffällig quergebändert. Markant ist ein dunkler, halbmondförmiger Handwurzelfleck. Der Gesichtsschleier ist breit herzförmig, dunkel-hell gerandet und auf hellem, zum Rand hin etwas dunklerem Grund dunkel strahlig gezeichnet. Besonders bei älteren Vögeln ist die untere Umrandung oft rein weiß. Die Augen sind von einer auffälligen und arttypischen schwarzen Maske umgeben, die Iris ist gelb. Ein borstenartiger, heller Federsaum fasst die Augen und den Schnabel zum Teil ein und bildet eine markante X-Zeichnung.
Die Geschlechter unterscheiden sich in der Färbung nicht; das erste Adultkleid gleicht bereits weitgehend dem Jahreskleid dieser Art.
Charakteristisch für das Flugbild der Art sind die langen schlanken Flügel mit der hellen, oft bis auf die Spitzen annähernd zeichnungslosen Unterseite. Sumpfohreulen fliegen mit kräftigen, tief durchgezogenen Flügelschlägen, gleiten weihenartig in leichter V-Stellung und rütteln oft.
(Quelle: Wikipedia)