Nebraer Sandstein
Im Jahre 1182 wurde nachweislich mit dem Abbau von Nebraer Sandstein rechts und links der Unstrut begonnen. Da durch die Unstrut die Möglichkeit bestand, die Natursteine zu verschiffen, wurde dieser Sandstein nicht nur regional verbaut. Der Steinbruchsbetrieb wurde 1962 eingestellt.
Wer noch mehr erfahren will, fährt nach Wangen an der Unstrut. Gleich am Ortsausgang Richtung Memleben befindet sich auf der linken Seite ebenfalls ein stillgelegter Steinbruch mit Cache.
Er wurde am alten Berliner Reichstag, an der Berliner und Hamburger Börse, an der Fassade der Alten Nationalgalerie an der Technischen Universität sowie am Roten Rathaus in Berlin, dem Schloß Belvedere in Weimar und Brandenburger Tor verwendet.
Weitere Steinarbeiten aus Nebraer Sandstein sind die 1858 erbaute Unstrutbrücke mit den Löwen, die Distanzsäule in Brehna (1730), die St. Georgskirche in Nebra und die Kirche in Grhofen.
Aufgrund großer Nachfrage wurde nach „der Wende“ 1996 dieser Steinbruch bei Birkigt, der lachsfarben Sandstein führt, für einige Zeit wieder eröffnet.
Nun zum Cache:
Das Gelände des Steinbruches muß nicht betreten werden!!!
Wer die Cache „Orlasschacht“ und „Nebraschacht“ gefunden hat, weiß wonach er zu suchen hat. Ansonsten siehe Hint.