Das "Kobl-Kreuz" am Rand des Einsiedler Forstes erstrahlt in neuem Glanz. Es befindet sich am Rand des Staatswaldes nahe des Ortsteil Kobl an der Forststraße "Brucker Weg" in der Waldabteilung "Kufnerloh". Das Kreuz mit den Figuren Jesus und Maria, eine wertvolle Bauernschnitzerei, stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Zuletzt erfolgte 1974 eine Restauration.
Zuständig war damals die Bayerische Forstverwaltung. Der damalige Revierleiter des Forstamtes Bodenwöhr, Karl Eichhorn, ließ von den staatlichen Waldarbeitern ein neues, rund sechs Meter hohes Kreuz aus Eichenholz anfertigen und die Figuren restaurieren.
Nach mehr als 30 Jahren hatte nun wieder der "Zahn der Zeit" deutliche Spuren hinterlassen. Das Schindeldach des Kreuzes war nicht mehr dicht und auch die geschnitzten Statuen litten stark unter den Witterungseinflüssen. Gemeinsam mit mehreren freiwilligen Helfern und mit finanzieller und personeller Unterstützung durch die Bayerischen Staatsforsten machte man sich ans Werk. Die Materialkosten sowie den Auf- und Abbau des Kreuzes haben die Bayerischen Staatsforsten übernommen.
Interessant wäre noch, aus welchem Anlass das Kreuz errichtet wurde. Hier will man noch in den Archiven forschen, was aber durch die Gebietsreform im Staatsforst und auch die Auflösung des Forstamtes Bodenwöhr mit Umzug nach Neunburg vorm Wald etwas schwierig werden könnte.
Der Trimm-dich-Pfad von Bruck ist in direkter Nähe und führt zur Sand Oase.
Wie meist wenn man im 10m Radius sucht wird mal fündig.