Unser erster Cache (Mystery – Nano) ist ein ganz besonderes Geschenk für Paulina zu ihrem 13. Geburtstag.
Liebe Paulina,
dies ist Dein ganz persönlicher Cache – nur für Dich!
Wir wünschen Dir alles Liebe und erdenklich Gute zu Deinem 13. Geburtstag.
Von Mathilda, Martha, Antje und Thomas
Du hattest Dir zum Geburtstag gewünscht, einen oder mehrere Geocaches zu machen.
Jetzt startest Du mit diesem hier – Deinem eigenen!
Da Du eine besondere Verbindung zu diesem Gelände hast und dieser auch für andere Cacher spannend sein könnte, findest Du am Ende des Listings interessante Hintergrundinformationen zum Ort und seiner Geschichte
📍 Startkoordinaten:
N 49° 27.626 E 11° 01.911
🧩 Ablauf & Hinweise
Dieser Cache führt Dich über mehrere Stationen auf dem Gelände.
Du brauchst Zettel und Stift, um die Hinweise und Zahlen zu notieren, die Du Dir erarbeitest.
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Alle Aufgaben befinden sich auf diesem öffentlich zugänglichen Gelände.
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Es müssen keine Straßen überquert werden.
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Es sind auch keine gefährlichen Kletteraktionen erforderlich.
An jeder Station erhältst Du eine Zahl als Ergebnis. Diese Zahlen brauchst Du später, um die verschlüsselten Zielkoordinaten zu berechnen.
Wichtiger Hinweis: Achte auf ein starkes Aufkommen von Muggels während des Tages. Dies hat den Schwierigkeitsgrad entsprechend erhöht.
Wichtig: Bring Deinen eigenen Stift mit!
🗒️ Ergebnisliste zum Ausfüllen
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🔍 Die Stationen
Station O:
Wie viele Bänke stehen bei den Startkoordinaten?
Die Anzahl entspricht „O“
Station P:
Finde das Fitnessstudio in einem der Innenhöfe. Wie heißt es?
Welcher Buchstabe kommt im Namen mehrfach vor? Wie oft ist das?
Die Anzahl entspricht „P“.
Station Q:
Auf dem Weg zum Fitnessstudio bist Du von einem zum anderen Innenhof gelaufen. Wie viele in den Boden eingelassene, gelbe Pfosten siehst Du bei der Durchfahrt zum nächsten Innenhof?
Die Anzahl entspricht „Q“
Station R:
Auf dem Weg zum Fitness-Studio befindet sich eine Wendeltreppe aus Metall. Zähle die Stufen der Wendeltreppe und bilde die Quersumme.
Das Ergebnis entspricht „R“
Station S:
Über einem Gebäudeeingang steht ein Schriftzug mit 21 Buchstaben.
Welcher Buchstabe kommt darin am häufigsten vor?
Die Anzahl entspricht „S“
Station T:
In einem der beiden Höfe befindet sich so etwas wie eine gemauerte Feuerstelle.
Wie viele Abfallbehälter befinden sich in unmittelbarer Nähe?
Das Ergebnis ist „T“
Station U:
Irgendwo befindet sich eine Kaffeerösterei. Wie heißt die Kaffee-Rösterei?
Die Anzahl der Buchstaben minus 10 = „U“
Station V:
Wenn Du Dich umsiehst, gibt es hier auch ein Cafe. Wie heißt es? Der Name besteht aus zwei Wörtern. Du benötigst das zweite Wort. Ermittle die Summe der Buchstabenwerte.
Der Buchstabenwert ist der numerische Wert, der einem Buchstaben entsprechend seiner Position im Alphabet zugeordnet wird (z. B. A=1, B=2, C=3, …). Du benötigst nun die Quersumme. Davon ziehst Du die Zahl 1 ab. Das Ergebnis entspricht „V“.
Station W:
Bei der Einfahrt am „Cafe Pforte“ befinden sich 14 Briefkästen. An einem der beiden Briefkästen für Hausnummer 248 befinden sich 2 Aufkleber. Die Ziffern eines der beiden Aufkleber ergeben die Quersumme 6. Du benötigst die dritte Ziffer.
Diese entspricht „W“.
Station X:
Wie viele Behindertenparkplätze gibt es im Innenhof, wo der Cache begann?
Das Ergebnis entspricht „X“
Station Y:
Auf dem Weg zum Fitnessstudio bist Du an einer Hofzufahrt vorbeigekommen, an der es einen Zebrastreifen gibt. Wie viele weiße Streifen gibt es dort mehr oder weniger gut sichtbar zu erkennen?
Die Anzahl der weißen Streifen ist gleich „Y“.
Station Z:
Wie viele Bäume befinden sich auf der Wiese bei den Kugeln? Teile die Anzahl der Bäume durch 2.
Das Ergebnis entspricht „Z“.
Station Ä:
Achja. Hast Du auf der bisherigen Suche in den beiden Innenhöfen des ehemaligen Industrie-Geländes Schranken gesehen? Sieh‘ mal genau nach. Das Parkhaus kannst Du hier ausser Acht lassen. Dies gab es zur damaligen Zeit noch nicht. Die Anzahl der Schranken entspricht „Ä“.
🧭 Zielkoordinaten berechnen
Formel:
NQR° PV.OXS ETU° WT.YZÄ
🏭 Die Geschichte des Industriegeländes – Von der „Deutschen Edison-Gesellschaft“ zur Kulturwerkstatt
Basis dieses Textes ist die à Quelle: „Stadt Nürnberg – Kulturwerkstatt Entstehungsgeschichte“
Wo einst Maschinen vom Band liefen, eröffnete im November 2016 mit der Kulturwerkstatt eine neue kulturelle Einrichtung.
🚀 Aufstrebende Industrie zu Beginn des 20. Jahrhunderts
Das Gelände an der Fürther Straße war Anfang des 20. Jahrhunderts ein betriebsames Produktionsareal. Ab 1914 fertigten die Bing-Werke hier Blechspielzeug, ab 1917 auch Haushaltsgeräte. Aus der Elektroabteilung von Bing entstand eine eigenständige Tochtergesellschaft, die sich zum Marktführer für Elektrogeräte in Deutschland entwickelte.
1921/22 fusionierte „Elektro Bing“ mit der in Berlin gegründeten „Allgemeinen Elektrizitäts-Gesellschaft“ zur Elektrobeheizungs GmbH mit Sitz in Nürnberg. Ab 1922 begann der Abriss der meisten Gebäude.
🧺 Boom der Haushaltsgeräte
1950 wurde die erste Haushaltswaschmaschine produziert. Nach den Kriegsjahren arbeiteten rund 1.660 Mitarbeitende im Werk. Der Verkauf elektrischer Haushaltsgeräte stieg rasant. 1954 entstanden neue Gebäude an der Fürther Straße.
Bereits 1955 wurden 255.000 Waschmaschinen verkauft – zehnmal so viele wie drei Jahre zuvor. Die Zahl der Beschäftigten stieg auf 3.675 Personen.
📉 Der Niedergang in den 1970er Jahren
1978 beschäftigte die Firma in Nürnberg noch 5.303 Mitarbeitende, weltweit waren es 178.000. Doch wirtschaftliche Schwierigkeiten führten zu Umstrukturierungen. 1994 übernahm ein schwedisches Unternehmen den Bereich „Hausgeräte“.
Trotz zahlreicher Bemühungen der Stadt Nürnberg und Streiks der Belegschaft fiel 2005 die Entscheidung: Das Werk wird geschlossen, die Produktion nach Polen verlagert. Bis 2007 liefen dort noch Waschmaschinen vom Band. Am 16. März 2007 wurde das Werk endgültig geschlossen.
🏚️ Weitere Leerstände und Herausforderungen
2009 schloss auch die Firma Quelle auf der gegenüberliegenden Seite der Fürther Straße. Weitere elf Hektar standen leer. Die Stadt Nürnberg sah sich mit großen Herausforderungen in der Stadtentwicklung im Westen konfrontiert.
🏗️ Vom Brachland zum lebendigen Quartier
2007 übernahm die Firma MIB das Gelände und begann mit der Revitalisierung. Ziel war ein vielfältiges Nutzungskonzept: Produktion, Büros, Handel, Ausstellungen, Gastronomie, Kunst und Kultur. MIB setzte dabei gezielt auf Kunst und Kultur als Impulsgeber, wie bereits bei der ehemaligen Leipziger Baumwollspinnerei.
Im Juli 2008 entschied sich der schwedische Hausgerätehersteller, seine Deutschlandzentrale am Standort zu belassen und wurde erster neuer Mieter. Bis Sommer 2010 war bereits über die Hälfte der Flächen vermietet. Eine große Kunstschau mit offenen Ateliers und Betriebsbesichtigungen begleitete die Entwicklung.
🏢 Die Kulturwerkstatt entsteht
2011 kaufte die Stadt Nürnberg von MIB eine ehemalige Produktionshalle entlang der Muggenhofer Straße. Ziel war es, mit dem Umbau zur Kulturwerkstatt die Attraktivität des Standorts weiter zu steigern.
🎉 Eröffnung der Kulturwerkstatt im November 2016
Am 12./13. November 2016 wurde die Kulturwerkstatt mit einem bunten Programm eröffnet. Kinder bauten Türme aus Bauklötzen, eroberten die Werkstatt des KinderKunstRaums, und bulgarischer Kreistanz lud zum Mitmachen ein. Workshops der Akademie für Schultheater und performative Bildung ergänzten das Angebot.
Highlights waren die Flamenco-Aufführungen des Centro Español, Konzerte der Musikschule und Balkan Beats am Samstagabend. Die Geschichtswerkstatt gab spannende Einblicke in die Vergangenheit des Areals. Rund 6.000 Gäste kamen, um das Gebäude und seine neuen Nutzer kennenzulernen.
🎓 Offizieller Festakt zur Eröffnung
Am 25. November 2016 fand der Festakt zur Bauübergabe an das Amt für Kultur und Freizeit statt. Diskutiert wurden die Ziele und die Rolle der Stadterneuerung im Nürnberger Westen – unter anderem mit:
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Joachim Herrmann (Bayerischer Staatsminister)
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Dr. Ulrich Maly (Oberbürgermeister)
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Daniel F. Ulrich (Planungs- und Baureferent)
In einer zweiten Gesprächsrunde sprachen:
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Prof. Dr. Julia Lehner (Kulturreferentin)
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Dr. Matthias Everding (Zukunftsstiftung der Sparkasse Nürnberg)
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Prof. Dr. Eckart Liebau (UNESCO-Lehrstuhl für kulturelle Bildung)
Auch die spanische Botschaft war vertreten: Carmen Álvarez-Cienfuegos Rico sprach ein Grußwort. Die Nutzer der Kulturwerkstatt stellten sich mit einem unterhaltsamen Programm vor, begleitet vom Perkussionsensemble der Musikschule Nürnberg.
🏛️ Das Gebäude der Kulturwerkstatt
Aus einer ehemaligen Produktionshalle entstand nach zweijährigem Umbau die Kulturwerkstatt.
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Adresse: Fürther Straße 244d
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Architektur: Erhalt von Hülle und Stahltragwerk aus den Baujahren 1887 und 1936
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Markante Elemente: Neuer Haupteingang mit Windfang, Treppenturm mit Cortenstahlverkleidung
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Innenräume: Über 50 Räume auf drei Ebenen, Raumhöhen von 2,5 bis 12,5 Metern
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Zentrum: Großer Saal, Gastronomie und Foyer
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Erschließung: Vier Treppenhäuser und ein Aufzug
🧭 Fazit
Dieser Cache soll einen kleinen Einblick in die Geschichte und Größe des Geländes geben. Er erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern möchte einfach einen Eindruck vermitteln – von einem Ort, der sich vom Industrieareal zur lebendigen Kulturstätte gewandelt hat.