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Das Keltentor Alkimoennis (V) Traditional Cache

Hidden : 9/15/2025
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Station 3 des Archäologiepark Altmühltal
Vor mehr als 2000 Jahren schützten die Kelten ihre stadtartigen Siedlungen mit mächtigen Mauern. Solche von Caesar als "Oppidum" bezeichneten Städte gab es entlang der Donau in Manching und in Kelheim. Das Kelheimer Oppidum hieß vermutlich Alkimoennis.
Die Rekonstruktion des Stadttores basiert auf den Ausgrabungsergebnissen von 1964 bis 1972 an der über 3 Kilometer langen äußeren Stadtmauer.

Eingang in eine 2100 Jahre alte Stadt?
In der Spätlatènezeit (ca. 160-50 v. Chr.) lebten im Stadtgebiet von Kelheim und der näheren Umgebung keltische Stämme. Der antike Geograf Klaudios Ptolemaios (85-160 n. Chr.) überliefert in seiner „Geographikè Hyphégesis“ den Namen Alkimoennis für ein spätkeltisches Oppidum des 1. und 2. vorchristlichen Jahrhunderts, bei dem es sich wohl um Kelheim handelt. Das Oppidum hatte eine Innenfläche von 650 Hektar, das durch den Zusammenfluss von Altmühl und Donau und mit Hilfe mehrerer Kilometer langen, teilweise mehrfach erneuerten Mauern geschützt war. Alle Mauern errichtete man in der so genannten Pfostenschlitztechnik. Solche Mauern dienten nicht nur zum Schutz der Bevölkerung, sie unterstrichen auch das Ansehen der Bewohner jener Städte.

Der Aufbau des Oppidums bei Kelheim
Die äußere Mauer des Oppidums erstreckt sich über eine Länge von über drei Kilometern und wurde im Laufe der Besiedlung drei Mal erneuert. Drei Zangentore waren die einzigen Zugänge durch diese Außenmauer. In den ersten beiden Bauphasen endete der äußere Wall im Norden an der Altmühl. Die Errichtung des Altmühlwalles erfolgte erst in der letzten Siedlungsphase. Diese Mauer entlang des Flusses war etwa 3,9 Kilometer lang.
Der Wall der inneren Stadtmauer ist 930 Meter lang. Der Mauer waren ein zwei Meter tiefer und sieben Meter breiter Sohlgraben und eine bis zu fünf Meter breite Berme vorgelagert. Zwei Zangentore ermöglichten den Zugang zum Michelsberg. Diese Mauer wurde einmal durchgehend neu gebaut. Vor der Mauerfront des inneren Walles konnte das Schädeldach eines 50- bis 60-jährigen Mannes ausgegraben werden. Er wurde einst durch einen Schwerthieb auf den Hinterkopf getötet. Möglicherweise handelt es sich um ein Bauopfer.

Alkimoennis als bedeutender Wirtschafts- und Handelsstandort in der Keltenzeit
Die Bedeutung Alkimoennis mit seinen Rohstoffquellen Holz und Raseneisenerz lag sicherlich auch in der verkehrsgünstigen Lage zwischen den keltischen Städten wie Manching, Berching-Pollanten und den weiter donauabwärts gelegenen Siedlungen Regensburg (Radaspona), Straubing und Passau (Boiodurum). Handel und Verkehr auf den Wasserwegen Altmühl und Donau spielten für die Kelheimer Siedlung wohl eine außerordentlich große Rolle.

Cache
Bei dem Cache handelt es sich mittlerweile um den fünften Versuch einen Cache an der Stelle auszulegen (GC35GAN, GC4767Z, GC54BAM, GC7PM1G und genau genommen noch mindestens einen unveröffentlichen Cache), verhaltet Euch deshalb bitte besonders unauffällig!
Das Tor selbst muss für den Cache weder betreten noch demontiert werden, der Cache befindet sich ca. 5m vor dem Tor.

Additional Hints ()

avpug nz Xrygragbe! Pn. 6z qniba ragsreag uvagre Fpuybß Cehaa (rgjnf aöeqyvpure)

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)

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