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Der Bieberer Berg -Virtual Reward 5.0 Virtual Cache

Hidden : 2/3/2026
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   virtual (virtual)

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Geocache Description:


Der Bieberer Berg

 

Bevor es nun zu den Logbedingungen geht, gibt es hier ein paar Informationen zum Bieberer Berg.

Der Bieberer Berg ist ein deutlicher Höhenzug mit Hochplateaus in der sonst flachen Untermainebene. Die Erhebung befindet sich auf dem Gebiet der kreisfreien Stadt Offenbach am Main in Hessen. Mit dem Namen unmittelbar verbunden ist das „Stadion am Bieberer Berg“, in dem der Fußballverein OFC Kickers Offenbach seine Heimspiele austrägt.

 

Lage:

Die höchste Erhebung des eigentlichen Bieberer Berges liegt auf 130 Meter ü N.N. und befindet sich auf Bürgeler Gemarkung. Dennoch nennt er sich Bieberer Berg, denn der Ort Bieber liegt ihm am nächsten. Bis 1819 lag nahezu seine gesamte Fläche auf dem Grund der mittelalterlichen Biebermark (mit Ausnahme des Südhanges, hier befand sich bereits die Bieberer Feldflur). Erst mit Auflösung der Markgenossenschaft wurde das Gelände der Gemarkung Bürgel zugeschlagen.

 

Geschichte:

Auf dem Gipfel des Bieberer Berges, an der Stelle des heutigen Stadions, befand sich bis 1919 der Exerzierplatz des 1897 aufgestellten Infanterie-Regiments 168. Bereits vorher durfte der Platz an Wochenenden von Sportvereinen (darunter Kickers Offenbach) genutzt werden. Nach der Auflösung des Regimentes mit seinen Kasernen in der Bieberer Straße (heute Finanzamt und Lebensmittel-Discounter) wurde der westliche Teil zum Sportplatz der Kickers, der östliche Teil wurde Kleingartenanlage (Kleingartenverein Ost e. V.).

Die westlich des Stadions befindlichen Reste einer Schießanlage und nördlich im Wald befindlichen Gräben (frühere Übungs-Schützengräben) zeugen noch von der früheren militärischen Nutzung des Geländes.

Geologie

Geologisch handelt es sich bei dem Bieberer Berg um eine trockene Kalksteinlage aus dem Miozän. Früher befanden sich hier mehrere Kalksteinbrüche. Im westlichen Kalksteinbruch wurde bis etwa 1920 in bis zu 20 Meter Tiefe Kalk gefördert. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges verfüllte man den Steinbruch mit Trümmerschutt. Später kam Haus-, Gewerbe- und Industriemüll hinzu. Am 3. Juni 1967 eröffnete dort auf 48.000 Quadratmetern das Freibad Tambourbad. Das Bad erhielt diesen Namen, da auf diesem Gelände bis 1919 unter anderem eine Militärkapelle mit ihren Trommlern (Tambouren) übte.  Der Bau kostete 3,4 Millionen Deutsche Mark und galt lange Zeit als eines der modernsten Bäder Hessens. Im Winter wurde seit 1972 eine Traglufthalle eingesetzt. Auf Grund aus dem Boden aufsteigender giftiger Gase der Müllablagerungen musste das Bad jedoch im März 1994 nach nur 27 Jahren Betriebszeit wieder geschlossen werden. Das ehemalige Schwimmbadgelände und angrenzendes Brachland wurden zum Sportzentrum Wiener Ring ausgebaut.

Ein weiterer Steinbruch wurde später ebenfalls verfüllt und ist als Deponie Grix bekannt. Dieser wurde von der Firma Grix im Jahre 1962 nach 25 Jahren Kalksteinabbau stillgelegt.  Die Verfüllung wurde so weit vorangetrieben, dass sich auf dem ehemaligen Steinbruch heute ein Hügel erhebt: der Schneckenberg, welcher mit 166 Meter über Normalnull den höchsten Punkt der Stadt Offenbach markiert. Hier wurden innerhalb von sechs Jahren bis 2005 umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt. Es handelte sich um das größte Umsetzungsprojekt des Abdichtungskonzeptes "Kapillarsperre" in Deutschland. Die Kosten beliefen sich auf 15,5 Mio. Euro. Das Gelände wird auch in Zukunft für die Öffentlichkeit gesperrt bleiben, da hier weiterhin giftige Gase ausströmen. Die Deckschicht besteht aus 46.000 Kubikmetern Rheinsand und ist nur 50 cm dick. Ende 2012 wurde auf der Südseite des Geländes eine etwa vier Millionen Euro teure Photovoltaikanlage mit 12.832 Solarmodulen und rund drei Megawatt Leistung gebaut. Zuvor war überlegt worden den Berg als Rodelhang, Ausflugsziel, Biotop oder sogar als Skipiste zu nutzen.

In den Kalkstein wurden im 19. Jahrhundert mehrere Stollen geschlagen, die zur Lagerung von Flusseis aus dem Main genutzt wurden. Hauptabnehmer waren Brauereien. Noch heute ist die damalige Funktion namensgebend für den Bierbrauerweg, in dem sich die meisten Eingänge zu den Stollen befinden.

Die Kalksteinbrüche könnten bereits in römischer Zeit genutzt worden sein. So wird in nur 400 Metern Entfernung an der ehemaligen Rohrmühle (die späteren Farbwerke Hoechst, heute Cassella) eine römische Kalkbrennerei vermutet. Der Brennkalk könnte von einer bei Bürgel vermuteten Schiffsanlegestelle auf dem Main verladen worden sein.

Dass es sich um eine sehr kalkhaltige Gegend handelt, kann jeden Winter im Bieberer Feld beobachtet werden. Auf den freien Feldern sind dann überall größere Kalksteinbrocken sichtbar. Die Feldflur wurde deshalb früher oft als Streuobstwiese genutzt, da vor allem Apfelbäume auf kalkhaltigen Böden gut gedeihen. Daher auch der Bieberer Apfelwein.

 

Das Stadion am Bieberer Berg

Das Stadion am Bieberer Berg wurde am 21. Mai 1921 eröffnet. Die Haupttribüne aus Holz fasste damals 1200 Zuschauer. Im Jahr 1952 wurde gegenüber der Haupttribüne eine überdachte Stehtribüne fertiggestellt. Die erste Flutlichtanlage mit vier Masten wurde 1956 eingeweiht und bereits 1959 wieder demontiert. Die Haupttribüne entstand 1960 neu, 1968 folgten die Stahlrohrtribüne und eine Flutlichtanlage, die aus nur zwei Lichtmasten bestand. 1973 wurde die Südosttribüne (seit dem 1. April 2007: „Henninger-Tribüne“) errichtet. Nach einer Vereinskrise 1991 stellte die Stadt Offenbach am Main Überlegungen an, das Stadion zu verkaufen oder abzureißen. Diese Pläne wurden verworfen und das Stadion dem Offenbacher Fußballclub Kickers 1901 e. V. 1992 durch Erbbaurecht übergeben. Das defekte Dach der Haupttribüne konnte im Jahr 1993 mit den Geldern der Spendenaktion Rettet den Bieberer Berg renoviert werden.

1997 wurde eine Anzeigentafel errichtet, die allerdings nur kurz – im Jahr 1999 – in Betrieb und nur für ein einziges Spiel funktionstüchtig war. Später wurden am Gerüst der Anzeigetafel ein Werbetransparent aufgehängt. 1998 wurde der Block 2 der Stehtribüne erweitert.

 

Das neue Stadion

Am 18. Juni 2009 beschloss der Offenbacher Magistrat in einer Grundsatzentscheidung einen 25 Millionen Euro teuren Neubau. Bauherrin war die neu gegründete Stadiongesellschaft Bieberer Berg als Tochtergesellschaft der Stadtwerke Offenbach Holding (kurz: SOH), die das Stadion  an den OFC vermietet, der dafür seine Profiabteilung in eine Kapitalgesellschaft ausgegliedert hatte.

Das neue Stadion ist ein Ein-Rang-Stadion im „englischen Stil“ mit vier einzelnen Tribünen. Dabei wurden die Tribünen während des laufenden Spielbetriebs nacheinander abgerissen und neu errichtet. Im Februar 2011 begannen die ersten Abbrucharbeiten.

Eine Besonderheit stellt die Gegengerade des Stadions dar. Anders als in anderen Stadien befinden sich hier keine Sitzplätze, sondern die Stehplätze der Kickers-Fans. Dies war auch schon im alten Stadion der Fall und wurde auf ausdrücklichen Wunsch der Fans beibehalten.

Die neue Spielstätte wurde am 29. Juni 2012 eröffnet und am 18. Juli 2012 mit einem Freundschaftsspiel gegen Bayer 04 Leverkusen (0:3) eingeweiht.

Das Stadion hat eine Kapazität von ca. 20.500 Plätzen (10.300 Sitz- und 10.200 Stehplätze). Bei Bedarf kann die Kapazität um weitere 2.000 Stehplätze auf der Gegengeraden erhöht werden. Das Stadion verfügt über zehn Logen mit insgesamt 120 Plätzen, 800 Business-Seats und 40 Rollstuhlplätze. Den Gästefans stehen ca. 3.000 Plätze zur Verfügung (Sitz- und Stehplätze)

Quelle: Wikipedia

 

Nun zu den Logbedingungen:

Begebt Euch zu den angegebenen Koordinaten und macht ein Bild von Euch oder einem persönlichen Gegenstand mit dem Schriftzug "Station am Bieberer Berg". Hängt dieses Foto dem Logeintrag an.

Es würde mich freuen, wenn auf dem Foto ein Fanschal oder Trikot zu sehen wäre. (an Spieltagen des OFC solltet Ihr aber aufpassen, mit welchem Schal ihr das Foto macht ;-).

 

 


Virtual Rewards 5.0 - 2026-2027

This Virtual Cache is part of a limited release of Virtuals created between February 3, 2026 and February 3, 2027. Only 4,000 cache owners were given the opportunity to hide a Virtual Cache. Learn more about Virtual Rewards 5.0 on the Geocaching Blog.

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