Nach der Aufklärung der geheimnisvollen Vorgänge rund um die veränderten Albumcover schien die Geschichte der Peiner Musikarchive zunächst abgeschlossen.
Doch bei der weiteren Auswertung der Unterlagen zeigte sich, dass nicht nur die ursprünglichen Covergestaltungen bei den Plattenfirmen für Irritationen sorgten. Auch einige der musikalischen Inhalte selbst gerieten in den Fokus verschiedener Behörden.
Offenbar sahen unterschiedliche Fachstellen bei einzelnen Liedern Anlass zu einer genaueren Prüfung und richteten entsprechende Beanstandungen an die verantwortlichen Plattenfirmen. Die damaligen Sachbearbeiter betrachteten die Texte dabei nicht als künstlerische Ausdrucksform, sondern aus ihrem jeweiligen fachlichen Blickwinkel.
Die vorliegenden Akten beziehen sich ausschließlich auf die zwölf Alben, deren ursprüngliche Covergestaltung bereits durch die bekannten Eulenmotive verändert wurde. Zu jedem dieser Alben existiert genau ein behördlich beanstandeter Song, dessen Inhalt es zu entschlüsseln gilt.
Wer die musikalischen Hinweise richtig deutet und die Zusammenhänge zwischen Album, Lied und Behördenakte erkennt, kann ein weiteres Kapitel der ungewöhnlichen Peiner Musikgeschichte aufdecken.