Heute wird der
" Internationale Männertag "
begangen.
Wir treffen uns um 17.30 an den obigen Koordinaten.
Wer hat den Internationalen Männertag ins Leben gerufen?
Zwar nennen viele Quellen die UNESCO als Urheberin des International Men’s Day, jedoch stimmt diese Angabe definitiv nicht. So trägt die United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization diesen Anlass inhaltlich mit, die konkrete Initiative hat aber einen gänzlich anderen Ursprung.
So ist dieser Aktionstag das Ergebnis verschiedener nationaler Männertage und Bemühungen, einen solchen Anlass auf den Weg zu bringen. Ins Leben gerufen wurde der heutige Anlass von Thomas Oaster, seines Zeichens Direktor des US-amerikanischen Missouri Center for Men’s Studies an der University of Missouri in Kansas City, am 7. Februar 1992, wobei diese Bemühungen relativ schnell im Sande verliefen.
Erst 1999 sollten diese Bestrebungen mit der Wiederaufnahme dieser Idee in Trinidad und Tobago neue Impulse bekommen, die schließlich zur heutigen Version dieses internationalen Aktionstages für Männer führten.

Worum geht es beim Internationalen Männertag?
Der Internationale Männertag soll in erster Linie ein Anlass sein, um sowohl die möglichen Benachteiligungen von Männern und Jungen zu verdeutlichen als auch ihren sozialen und gesellschaftlichen Einsatz zu würdigen. Seit 1999 wurden jedes Jahr zusätzliche Leitmotive ergänzt, sodass man 2009 die folgenden programmatischen Ziele für diesen Tag wie folgt formulierte:
- Fokussierung auf spezifische Aspekte der männlichen Gesundheit,
- Verbesserung des Geschlechterverhältnisses,
- Förderung der Gleichberechtigung der Geschlechter sowie
- die Hervorhebung männlicher Vorbilder
In diesem Sinne geht es laut den Begründern auch nicht darum, in Konkurrenz zum internationalen Frauentag am 8. März zu treten, sondern vielmehr die Erfahrungen von Männern in den Vordergrund zu stellen. Der Internationale Männertag wird inzwischen weltweit von einer ganzen Reihe von Personen bzw. Gruppen unterstützt und erhält inzwischen auch die Anerkennung durch die Vereinten Nationen.
