
Der Micro, rund 18 Meter nördlich seines
Verstecks.
Als Ausgangs- bzw. Endpunkte bieten sich
Frankenthal, Bad Dürkheim oder Ludwigshafen an, oder aber die näher
gelegenen Bahnhöfe in Lambsheim, Weisenheim a. Sand oder
Maxdorf.
Achtung: Trainingsgebiet der
TSG
Maxdorf - Joggergefahr!
Unmittelbar südlich der Ortschaft Birkenheide im
Rhein-Pfalz-Kreis befindet sich die 1987 als Naturdenkmal
ausgewiesene Silbergrasflur.

Naturdenkmal Silbergrasflur. Im Hintergrund der
Pfälzerwald.
Die armen Böden im Bereich des Isenach-Schwemmfächers entstanden
aus holozänen und pleistozänen Flug- und Schwemmsanden. Sie können
nur wenig Wasser halten und zeichnen sich demnach durch eine kurze
Nass- und eine lange Trockenphase aus.
Der ursprüngliche, natürliche Vegetation der Umgebung war ein
Eichen-Birken-Mischwald. Dieser wurde zur Gewinnung
landwirtschaftlich nutzbarer Flächen gerodet bzw. wurden
forstwirtschaftlich besser nutzbare Kiefern angepflanzt. Im Laufe
der Zeit wurden viele Ackerflächen wegen der geringen Erträge
aufgegeben oder extensiv als Viehweide genutzt.
Heute dominieren Magerrasen und der Heidewald mit Robinien,
Kiefern, Eichen und Birken neben acker- und obstbaulich genutzen
Flächen sowie Brachflächen die abwechslungsreiche Landschaft.
Die Sandfläche, die in obigem Foto abgebildet ist, wird heute
durch landespflegerische Maßnahmen, nicht zuletzt aber auch durch
die zahlreichen Reiter offen gehalten. Eine Vielzahl hoch
spezialisierter Insekten findet sich hier, darunter die
Dünen-Ameisenjungfer, der Stierkäfer und auch die Kreiselwespe.
Das Gebiet des Naturdenkmals Silbergrasflur entstand im
wesentlichen durch Holzeinschlag in der Nachkriegszeit. Danach
durchgeführte Aufforstungsmaßnahmen blieben ohne Erfolg. Das
Gelände wurde schließlich kurze Zeit als Landebahn für
Kleinflugzeuge genutzt.