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Aegidienkapelle Traditional Cache

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eigengott: Da es hier seit Monaten keinen Cache zu finden gibt, archiviere ich das Listing, damit es nicht mehr auf den Suchlisten auftaucht bzw. neue Caches blockiert.

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Hidden : 4/29/2012
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Bitte Stift mitbringen.

Der jetzige Bau der Kapelle St. Aegidius in Buschdorf verdankt seine Entstehung im Jahre 1869 dem Einsatz des Grau-Rheindorfer Pfarrer Cornelius Thomas.
Für die Durchführung der architektonischen Planungen hatte man den Kölner Diözesanbaumeister und königlich-preußischen Baurat Vinzent Statz (1819-1898) gewonnen.
Rund 150 Kirchen und Kapellen zeugen heute noch überall im Land von seiner Schaffenskraft und seinen Ideen. Inspiriert vom Weiterbau des Kölner Doms, fand die Stilrichtung der Neugotik in seinen Planungen uns Ausführungen die Dominanz. Statz verstand es, den Neubau den gegebenen örtlichen Verhältnissen anzupassen.
Baubeschreibung:
Der Bauplatz der Kapelle war dem Architekten durch die Vorgängerkapelle aus dem Jahre 1782 vorgegeben. Zur rechten Hand war das Terrain bereits zugebaut und links für eine spätere Bebauung vorgesehen. Damit war eine Freistellung des Kapellenkomplexes nicht gegeben, sondern er mußte in eine Häuserzeile hineingebaut werden. Der Gliederung durch ein kurzes Querschiff und abgetreppte Strebepfeiler widmete Satz seine besondere Aufmerksamkeit. Die unverputzte Ziegel-Fassade, die weithin sichtbare Schauseite der Kapelle, besticht durch ihre Klarheit.
Über der Tür hebt sich in gleichem hellem Hausstein ein zweiteiliges Spitzbogenfenster ab, die Mittelachse betonend. Darüber ist eine Kleeblattrose (Vierpaß) eingelassen.
Hohe Blendbögen und drei Fensterschlitze unterstreichen die Senkrechte. Die Spitze des Giebels ziert eine Kreuzblume. Die Kapelle hat fünf Joche mit 3/8-Schluß. Viel Licht fällt durch zwei Chor-, zehn Langhaus- und das Fassadenfenster in den hohen Innenraum mit seinem, spitzbogigen Kreuzrippengewölbe. Die zwei Fenster im Chor, vom Düsseldorfer Maler Hubert Schöllgen entworfen, zeigen den Kirchenpatron St. Aegidius, einmal als Einsiedler mit dem ihm vertrauten Tieren und einmal als Abt mit der Kapelle im Hintergrund, jedoch mit der veränderten Fassade: Bei der Restaurierung 1935/36 waren bei statischen Überprüfungen Mängel im Bereich des Daches festgestellt worden. Daraufhin entschloss man sich, den Dachreiter abzubauen und der Fassade und der rechten Seite einen kleinen Turm zur Aufnahme der Glocken anzufügen.
Bei einer erneuten Restaurierung 1981/82 wurde dies rückgängig gemacht. Dabei fand man am Gewölbe Reste der ursprünglichen neugotischen Bemalung in Form von farbigem Rankenwerk.
Diese wurde als Vorlage für die Neuausmalung benutzt. Von der ursprünglichen, noch vom Erbauer selbst entworfenen Inneneinrichtung ist nichts mehr vorhanden. Verändertes Kunstverständis und anderer Zeitgeist haben diese Kunstwerke vernichtet. Im Zeichen der Ökumene dient die Kapelle heute auch den evangelischen Christen von Buschdorf für ihren Gottesdienst.
Vor kurzem wurde die Buschdorfer Straße, an der die Kapelle liegt, neu hergerichtet und der Kapelle bei dieser Gelegenheit ein hübscher kleiner Vorplatz gebaut.
(Quelle (visit link)

Additional Hints (Decrypt)

zntargvfpu

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)