Hugh, kleiner Indianerhäuptling Cachehiketa spricht:
Nachdem ich über 2 Jahre lang in kleinen Trab in den Norden von Good old Germany geritten bin, wollte ich eigentlich mein Winterwigwam in den Wäldern bei Hamburg aufschlagen. Ich richtete mich auf einen langen Winter ein. Doch was passierte, Indianer makrue vom Stamm der Herzogtum-Lauenburger nahm mich mit in seine Behausung und wir sprachen bei offener Flamme über meine Mission.
Am nächsten Tag ging es, als die Sonne am höchsten Stand, in Richtung Karl-May-Freilichtbühne, Bad Segeberg. Mit 102 starken Pferden galoppierten wir an den den größten und wohl bekanntesten Ort, an dem seit den 50er Jahren des letzten Jahrtausends die Karl-May-Spiele aufgeführt werden.
Ich entdeckte die Stadt der weissen Männer, die Zuschauerränge, die Bühne und konnte mir von ganz oben einen Überblick verschaffen.
Leider waren keine Stammesmitglieder zugegen und zum Glück waren auch die weißen Gesichter mit ihren feuerspuckenden Holzstäben weitergewandert. Vermutlich in wärmere Ländereien.
Am Schluss, besuchte ich noch die Fledermaushöhlen. Da die fliegenden Mäuse ihr Winterquartier bezogen haben, war leider der Zutritt untersagt.
Im Moment wärme ich mich wieder am Lagerfeuer und reite demnächst weiter in den Süden.