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Dieser Geocoin begleitet die Brauni-Bande von Cache zu Cache.
Das Thema in diesem Jahr: Die Ritter der Tafelrunde
Bei den Rittern der Tafelrunde handelt es sich in vielen Fällen nicht um reale Gestalten, die Existenz einiger dieser Männer kann jedoch auch nicht ausgeschlossen werden. Es gibt mehrere Quellen (altfranzösisch, mittelhochdeutsch, mittelenglisch) die für die Artussage herangezogen wurden. 1470 schrieb der englische Ritter Sir Thomas Malory den "Morte d´Arthur", den "Tod Artus". Seine Geschichten und Abenteuer hatten großen Einfluss darauf, wie Artus später gesehen wurde. Die Sage wurde in Britannien und von den Normannen mündlich überliefert und jeder dichtete noch etwas dazu. Später schrieben Mönche die Geschichten rund um das sagenhafte Camelot auf.
Die Zahl der Mitglieder der Tafelrunde war nicht wirklich festgelegt. Französische Texte des 13. Jahrhunderts sprechen von 150, 240, 366 und sogar von 1600 zugehörigen Rittern. In der Neuzeit setzte sich eine selektivere Vorstellung durch und der zufolge zählte die Tafelrunde des König Artus zwölf Ritter (nach John Dryden) oder sechzehn Ritter (nach Walter Scott).
Zur Tafelrunde gehörten u.a.:
Artus
Es wird vermutet, dass Artus ein Heerführer des britannischen Reiches gewesen sei, der um 500 nach Christus gegen die nach Britannien eindringenden Sachsen kämpfte. Dank der mittelalterlichen Dichtung wurde Artus zu einem glanzvollen, heldenhaften König, zu dem die tapfersten und gottesfürchtigsten Ritter Europas zogen, um in seine Dienste zu treten. Folgende Ritter finden in den meisten Erzählungen Verwendung:
Sir Lancelot
Er ist von Artus Rittern der berühmteste Ritter. Er ist der Sohn von Königs Ban von Benwick und wird in jungen Jahren von der Dame vom See aufgezogen. Am Hofe lernt er Königin Guinevere kennen und die beiden verlieben sich sogleich in einander. Zuerst unterdrücken sie ihre Gefühle, nach einiger Zeit jedoch werden die beiden ein Liebespaar und betrügen damit ihren König. Elaine von Astolat verliebt sich auch unsterblich in Lancelot. Durch einen magischen Trank spiegelt sie ihm vor die geliebte Guinevere zu sein und verbringt so eine Nacht mit ihm, in der Galahad gezeugt wird. Lancelot erkennt den Betrug. Als edler Ritter kann er jedoch die Tochter von König Pelles nicht einfach entehren und heiratet sie.
Auch die Liebe zu Guinevere endet tragisch. Die beiden werden während einer Liebesnacht gestellt. Lancelot entkommt zwar den Rittern, erschlägt jedoch den unbewaffneten Gareth. Dies trägt ihm den unversöhnlichen Hass der Brüder Gawain, Gaheris und Agrawain ein. Er flieht auf seine Ländereien außerhalb Englands. Lancelot verbleibt in der Bretagne und ist nicht da, als Mordred nach dem Thron greift. Er kehrt erst viel zu spät nach England zurück.
Sir Gawain
Gawain ist der älteste der vier Söhne von König Loth von Orkney und der Neffe von Artus. Als König Artus Gericht auf Camelot hält, betritt ein Fremder, der gigantische grüne Ritter, zu Pferde und bewaffnet mit einer Axt, die Halle und fordert die Anwesenden heraus: Einer der Ritter kann die Axt nehmen und versuchen den grünen Ritter zu enthaupten, unter der Bedingung, dass, wenn der grüne Ritter überlebt, er den Schlag ein Jahr und ein Tag später zurückgeben darf. Sir Gawain nimmt die Herausforderung an und schlägt den Kopf des Riesen ab. Der grüne Ritter jedoch hebt seinen eigenen Kopf auf und erinnert Gawain, ihn an der grünen Kapelle in einem Jahr zu treffen. Fast ein Jahr später bricht Sir Gawain auf, um die grüne Kapelle zu finden. Die Reise führt ihn zu Schloss Hautdesert irgendwo in den Westmidlands. Gawain findet in der Nähe den grünen Ritter. Wie verabredet zielt der grüne Ritter, um Gawain zu enthaupten, aber nachdem er zweimal weit ausgeholt hat und Gawain nur den tödlichen Hauch in seinem Nacken gespürt hat, schwingt der Riese die Axt beim dritten mal so, dass Gawain nur etwas verletzt wird. Gawain kehrt nach Camelot zurück.
Sir Parzival
Parzival stammt aus geheimnisumwobenen Familienverhältnissen und wächst abseits der Welt auf. Seine Mutter versteckt ihn vor der Welt, da sein Vater im Kampf gefallen ist. Parzival fehlt daher der Sinn für die Wirklichkeit, diesen Mangel gleicht er jedoch durch seine Unschuld oder Naivität wieder aus. Eines Tages kommen Ritter in den Wald und als Parzival sie erblickt, glaubt er sie müssten Engel sein. Sie lachen zwar über ihn, erklären ihm jedoch auch, wer und was sie sind. Als er seiner Mutter von der Begegnung erzählt, gesteht sie ihm die Wahrheit seines Standes. Parzival verlässt darauf hin sein behütetes Zuhause und wünscht sich, der bedeutendste Ritter seiner Zeit zu werden. Am Hof von König Artus wird nach einigem Ärger schließlich seine Herkunft erkannt, und obwohl er sich häufig als dummer Narr erweist, wird er zum Ritter geschlagen und in die Gemeinschaft der Tafelrunde aufgenommen.
Sir Tristan
Tristan ist der Neffe und Erbe von König Marke von Cornwall und der beste Ritter des Landes. Als er als Brautwerber für seinen Onkel Isolde von Irland zurück nach Cornwall bringt, trinken die beiden versehentlich einen Liebestrank und können nicht mehr von einander lassen. Die Liebesgeschichte endet tragisch, als der schwer verwundete Tristan von seiner Ehefrau belogen wird, dass Isolde nicht käme, ihn zu heilen: Tristan stirbt und Isolde stirbt am gebrochenen Herzen, als sie seine Leiche sieht.
Sir Galahad
Seine Eltern sind Elaine von Astolat und Lancelot. Aufgezogen wurde der junge Galahad von zwölf Nonnen, die seinem Vater schon früh erklärten keiner eigne sich besser zum Ritter, als der junge Galahad.
Galahad wurde zuerst am Pfingstmorgen von Merlin am Hof des Königs Artus eingeführt. Noch bevor Galahad zum Ritter geschlagen wurde, hat er bereits ein Schwert aus einem Stein gezogen, was nur der beste Ritter der Welt vollbringen konnte. Daraufhin wurde Galahad auf Befehl Arturs von seinem Vater Lancelot zum Ritter geschlagen.
Sir Kay
Kay ist der Ziehbruder von Artus. Als Artus mehr durch Zufall das Schwert aus dem Stein zieht und Merlin verkündet, wer sein Vater ist, und der neue Hochkönig wird, ist Kay der zweite nach seinem Vater, der ihm die Treue schwört. Später wird er der Seneschall von Camelot und der Truchsess des Königs und ist für seine scharfe Zunge berühmt und berüchtigt.
Sir Iwein
Iwein zieht gerne in Abenteuer, um seinen Wert zu beweisen. Unter anderem hilft er einem Löwen im Kampf gegen einen Drachen. Dieser wird sein ständiger Begleiter und Freund. In einem Kampf mit dem König Askalon verletzt er diesen tödlich und verfolgt ihn bis in dessen Burg. Durch ein Fallgitter wird Iwein gefangen. Lunete, die Hofdame von Laudine kennt Iwein vom Artushof. Sie rettet sein Leben durch einen Ring der unsichtbar macht. Beim Verstecken in der Burg sieht Iwein Laudine, Askalons Witwe, das erste mal und verliebt sich unsterblich in sie. Durch die Vermittlung Lunetes und mit dem Argument "Das Land braucht neuen Beschützer.“ treffen sich die beiden. Laudine verliebt sich auch in Iwein und die beiden heiraten.
Sir Bors
Seine Eltern sollen Evaine und Bors (der Ältere), König von Gannes in Gallien und ein Verbündeter von Artus im Kampf um die Vorherrschaft in England, sein. Bors nimmt später an der Suche nach dem Heiligen Gral teil und findet ihn gemeinsam mit Parzival und Galahad. In der Schlacht von Camlann kämpft er auf Artus' Seite gegen Mordred. Gemeinsam mit seinem Vetter Lanzelot erschlägt er nach der Schlacht Mordreds Söhne Melehan und Melou.
Die 12 Ritter mit ihren Tugenden
Sir Tristan - der Ehrenhafte, Sir Galahad - der Freundliche, Sir Lamorak - der Vornehme, Sir Bors - der Rechtschaffende, Sir Gawain - der Gütige, Sir Gaheris - der Aufrichtige, Sir Percival - der Beherzte, Sir Bedivere - der Galante, Sir Lancelot - der Tapfere, Sir Gareth - der Sachliche, Sir Geraint - der Hilfsbereite und Sir Kay - der Bescheidene
Winchester Tafel

Die Winchester-Tafel trägt 25 Namen: König Artus, Sir Galahad, Sir Lancelot, Sir Gawain, Sir Parzival, Sir Lionel, Sir Tristan, Sir Gareth, Sir Bedivere, Sir Bleoberis/Blubrys, Sir Lancelot, Sir Lucas, Sir Palamedes, Sir Lamorak, Sir Bors, Sir Safir, Sir Pellens/Pellinore/Peredur, Sir Kay, Sir Hektor, Sir Dagonet, Sir Degore, Sir Breunor, Sir Libeaus Desconus, Sir Alynore und Sir Mordred.
Bei dem uns vorliegenden Coin wurden auf der Vorderseite einige Wappen der Ritter der Tafelrunde abgebildet. Um die Coin-Rückseite mit den Schwertern und dem Schriftzug " " wurden die noch fehlenden Ritter von uns hinzugefügt.
