Das war ja sehr abwechslungsreich heute:
Es fing mit dem Wetter an, dass nicht wusste, was es wollte: Regen oder Sonnenschein? Auf jeden Fall viele Wolken und eine echt steife Brise, die die 10 Grad sehr viel kühler erfühlen ließen ...
In Hau war es noch trocken, also wird auch diese Gelegenheit genutzt, das Verdeck zu öffnen und die Sonne in den kleinen Luigi zu lassen. Kurz vor Bimmen: So schnell fährt das Dach gar nicht zu, wie wir in einen Regenguss hineinfuhren ...
Vor Ort wartete schon eine Handvoll cacher, samt DogShiva, und hofften auf eine Ende des Regens ...
Petrus war uns hold und stoppte die Nässe von oben und so mehrten sich die Ankömmlinge von nah und fern, aus den Niederlanden und auch von der anderen Rheinseite sowie aus Gefilden unserer Landeshauptstadt ;-)
Frohgemut ging es bei Wind und Sonne über den Deich und die Wiesen bis an den Rhein ... und der Weg war dieses Mal ein gutes Stück kürzer als sonst. Der Rhein führte Hochwasser, den bekannten Sandstrand, sonst 10 - 20 Meter breit, gab es nicht mehr ...
So fiel das Müllsuchen fast aus, denn wo sollte man noch entlang des Ufers suchen, befanden wir uns nun doch relativ weit entfernt davon ... Einige Unentwegte schlugen sich in die Büsche und es wurden ein Rad, ein Grill und eine Matratze fast regelrecht ausgegraben und über den Deich bis zum Ablageort an die Messstation verbracht bzw., aufgrund des hohen Gewichts, gerollt ...
Wir ließen uns den CITO aber nicht vermiesen und versuchten uns mit den mitgebrachten Pfannen am Goldwaschen - sofern uns der Fluss überhaupt ein wenig Zugang zum Sandufer bot ... schließlich wurde auch der "International EarthCache Day 2024" zelebriert ;-)
Wir kamen uns vor wie am Klondyke - haben aber leider weder Nuggets, noch sonst etwas gefunden :-(
Nun ja, es hat viel Spaß gemacht und wir haben Erfahrung gesammelt ...
... und anschließend haben wir uns an einen reichlich gedeckten Kaffeetisch gesetzt :-) Sooo viele leckere Sachen - man konnte gaar nicht alles probieren ;-)
Neben und zwischen Kaffee und Kuchen wurde sich auch reichlich ausgetauscht - auch über die Grenzen hinweg - und gelacht wurde auch viel.
Gegen 15.30 Uhr war der Körper aber dennoch langsam derart ausgekühlt, dass warmer Kaffee und Kakao nicht mehr gegenhalten konnten, so dass es angenehm war, mit der Heizung im Auto langsam gen Heimat zu fahren - geschlossen dieses Mal selbstverständlich ;-)
Am frühen Abend ging es für mich dann noch Richtung Stukenbrock (Senne), wo ich gegen 22.20 Uhr eintraf und eine ganze Unterkunft für mich alleine hatte ...
Besten DANK an euch alle für die Bereitschaft zum Clean Up und die Teilnahme überhaupt sowie die zahlreichen genussvollen Beiträge zur Kaffeetafel und den interessanten Gespächen.
Beste G+ rüße
awema ;-)#