Teil der Coinsammlung der Kanustation Mirow / poseptun
The coin came out to mark the 400th anniversary of the founding of Ville de Quebec (the City of Quebec). That's the original fortress on the obverse of the geocoin. Today, Quebec City is the only surviving fortified city in North America, making it a very popular tourist destination for people from all over the world.
"Le retour aux sources Quebec" on the reverse translates as "The homecoming Quebec" (or maybe The Quebec Homecoming?)
Pelzhandelskanus
Pelzhandelskanus waren Kanus der großen Pelzhandelsunternehmen Kanadas, die vornehmlich im 17. bis 19. Jahrhundert im Einsatz waren. Sie sind die bekannteste Form von Birkenrindenkanus und waren zu dieser Zeit das einzig praktikable Transportmittel für die großen Mengen an Handelsware vor allem Fellen. Sie waren angepasst an ein weites Land, das eng von Wasserläufen durchzogen ist. Obwohl nur 200 Jahre in Gebrauch, haben sie das verbreitete Bild des Indianerkanus maßgeblich bestimmt. Sie werden oft auch als Voyageurskanus bezeichnet.
Typen
Die Form der Kanus variierte wenig. Die Kiellinie ist gerade mit leichtem Anstieg nahe den Enden, die Linie des Dollbords gerade mit geringem Anstieg, an den Enden dann in scharfer Krümmung nach oben, um die hohen Spitzen zu formen.(Diese Krümmung biegt sich aber nie nach hinten, wie dies oft in Comics gezeichnet wird.) Gerade diese hohen Spitzen sind eine typische Eigenschaft von Pelzhandelskanus und resultieren nicht aus den bestehenden Formen indianischer Kanus. Zur Übernachtung war es gängige Praxis, das Boot umzudrehen und eine Plane zum Schutz vor der Witterung abzuspannen. Damit das Boot nicht flach liegt, sondern steil nach oben und so eine nötige Kopffreiheit bietet, sind hohe Spitzen erforderlich. Der Boden ist im Querschnitt flach und nur leicht gerundet, die Seiten relativ gerade und nach außen weisend. Die Form der Enden variieren je nach Gegend oder Vorliebe des Kanubauers. Unterschiedliche Formen der Steven beeinflussen nicht die eigentliche Form des Kanus, lediglich die Gesamtlänge ändert sich.
Es werden hauptsächlich zwei Arten oder Typen ihrer Größe nach unterschieden: Die Montrealkanus (canot du maitre, maitre canot) und die Nordkanus (canot du nord).
Montrealkanus wurden hauptsächlich auf der Strecke von Montreal nach Grand Portage bzw. später Fort William eingesetzt. Hier ging der Weg größtenteils über offenes Wasser und breite Flüsse. Diese Kanus waren durchschnittlich um die 11 m lang und 170 cm breit. Mittschiffs waren sie etwa 75 cm hoch, die Spitzen maßen ca. 130 cm. Das Gewicht lag etwa zwischen 250 und 300 kg (im trockenen Zustand). Auf Portagen wurde ein solches Kanu üblicherweise von vier Voyageuren getragen. Die Montrealkanus konnten etwa drei Tonnen Ladung transportieren. Inklusive der Mannschaft, der Verpflegung und sonstiger Ausrüstung ergab sich eine Nutzlast von ca. vier Tonnen. Die durchschnittliche Mannschaftsstärke betrug zehn Mann.
Nordkanus waren kleiner. Sie wurden bevorzugt in den Gebieten nördlich der Großen Seen eingesetzt, wo die Flüsse kleiner oder die Routen schwieriger waren. Sie waren um die 8 m lang und ca. 145 cm breit. Die Höhe in der Mitte lag bei 65 cm, die Höhe der Spitzen bei 130 cm. Das Gewicht dürfte zwischen 120 und 150 kg gelegen haben. Nur zwei Voyageure waren nötig, um sie zu tragen. Diese Kanus transportierten 1,2–1,5 t Ware, insgesamt lag die Nutzlast bei max. 2,5 t. Voll beladen hatten sie etwa 45 cm Tiefgang. Die durchschnittliche Mannschaftsstärke betrug sechs Mann.
Gelegentlich erwähnt wird ein canot batard, ein hybrider Typ in der Größe zwischen Montreal- und Nordkanu.
Ein Expresskanu wurde eingesetzt, wenn Eile geboten war, z. B. wichtige Nachrichten oder nötige Medikamente überbracht werden mussten. Hier zählte nur Geschwindigkeit. Dazu wurden spezielle Kanus genommen, die sehr schnell waren.
Das Leichtkanu (canot léger), oft mit einem Expresskanu gleichgesetzt oder verwechselt, war kein spezielles Kanu. Es wurde lediglich gering beladen. Durch den geringeren Tiefgang konnte eine höhere Geschwindigkeit erzielt, durch wenig Gepäck konnte schneller portagiert werden. Hier handelte es sich eher um ein reguläres Kanu in einem speziellen Einsatz.
Fahrt
Die übliche Art des Antriebs war der Gebrauch des Stechpaddels. Die Paddel der milieux, der normalen Voyageure, wurden aus unterschiedlichen Hölzern hergestellt; bevorzugt wurde Schwarzlinde, weil sie fester und flexibler als Weichholz, aber leichter als andere Harthölzer ist. Die Länge reichte bis zum Kinn, das Blatt war relativ schmal, ca. 12 cm breit. Dieses schmale Blatt, in Zusammenhang mit kurzen kräftigen Schlägen, ermöglichte Paddelfrequenzen von 90 Schlägen in der Minute. Die Paddel waren meist derb genug gestaltet, so dass man sich mit ihnen auch hin und wieder von einem Stein abstoßen konnte. Sowohl der gouvernail, der Steuermann im Heck, als auch der avant, der vorderste Mann im Bug, benutzten längere Paddel, weil sie üblicherweise im Stehen arbeiteten. Solche Paddel waren zwischen 1,80 und 2,40 m lang.
Eine Portage wurde erforderlich, wenn auch dies nicht mehr möglich war. Es musste Ladung und Boot über Land getragen werden, bis die unpassierbare Stelle umgangen war. Die übliche Last eines Voyageurs war mindestens zwei pieces, welche mittels eines Trageriemens, der über die Stirn ging, befördert wurde. Die Anzahl der pieces erforderte in der Regel für jeden Voyageur einen dreimaligen Gang.
| Groundspeak ID |
1226 |
| Erschienen / year |
2008 |
| Gesamtzahl der beantragten Codes / allocated codes |
500 |
| bekannte Prägungen / known mints |
500 |
| Editionen / editions |
3 |
| Prägungen dieser Edition / mints of this edition |
? |
| Ø Größe / size (in mm) |
45 |
| Dicke / thickness ( in mm) |
4,0 |
| Gewicht / weight (in g) |
43 |
| Präfix |
PC |
| Link Geocaching.com |
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