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Printable information sheet to attach to GCC June 2025 – The 4 Harts of Water Geocoin
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Teil der Coinsammlung der Kanustation Mirow / poseptun
Vorderseite: HIRTIR ERO - OK FIORIR (Keep calm and Love - OK Five)
Rückseite: FLODRIR - AUSTRI - SUIDRI - VESTRI (Übersetzt aus dem Isländischen: NORD - OST - SUED - WEST)
Designed by Chris Mackey. Eine der letzten Ausgaben des legendären GeoCoinClubs, bevor dieser wegen der Zollpolitik von Herrn Trump seine Pforten schliessen muss...
Ein schönes Wikingerschiff in 3-D (mit Segel und mit 10 Rudern = Langschiff) auf der Vorderseite - deswegen musste es diese Coin unbedingt noch einmal in meine Sammlung schaffen! Eine Coin in Kupfer, mit zwei Farben - weiß und schwarz. Wie immer bei Chris mit unzähligen weiteren Symbolen, Verzierungen und Zeichen auf Vorder- und Rückseite.
Das Langschiff der Wikinger (auch langskip oder herskip) ist ein Schiffstyp, der hauptsächlich für militärische Zwecke verwendet wurde. Handelsschiffe wurden Knorr oder auch knarr/knörr oder kaupskip genannt, ihre Rümpfe waren deutlich breiter und hatten keine Galionsfigur am Bug. Je nach Verwendungszweck und Tonnage existierten für sie noch mehrere Unterteilungen. In den literarischen Quellen finden sich für nordische Schiffstypen Bezeichnungen wie: snekkar, skeid, karv, dreki, snekkja, karfir und byrdingr. Sie bezogen sich oft auf ein und denselben Schiffstyp und erklären sich durch die Anwendung diverser im Mittelalter gebräulicher Dialekte. Eine Einteilung der skandinavischen Schiffsbauklassen ist nicht möglich, da keine schriftlichen Aufzeichnungen darüber existierten. Das Wissen über die Schiffsbaukunst wurde nur mündlich weitergegeben, daher war jedes neue auf Kiel gelegte Schiff quasi ein Unikat. Viele Handelsschiffe wurden auch immer wieder für Kriegszwecke herangezogen.
Die frühen Langschiffe, wie das 23 Meter lange Nydam-Schiff aus Nydam/Süddänemark aus dem 4. Jahrhundert, das in Schleswig ausgestellt ist, waren noch reine Ruderschiffe. Die späteren Exemplare verfügten schon über einen Mast mit einem Rahsegel. Ihre Takelung ähnelte denen der Koggen und Nefs, war aber wesentlich fortschrittlicher gestaltet und zusätzlich noch mit einigen technischen Raffinessen versehen. Erst sie ermöglichten es auf See das volle Potenziel ihrer Segel zu nutzen.
Der Tiefgang der Langschiffe betrug nur 90 cm, dennoch waren diese hochseetauglich. Bei voller Beladung erreichten sie eine Geschwindigkeit zwischen 15 und 20 Knoten. Erreicht wurde dies durch die spezielle Konstruktion ihrer Rümpfe, gekennzeichnet durch ihre sich verjüngende Linie, die sich dem Wellengang anpassen konnten. Sie konnten sowohl unter Segel als auch durch Rudern eine hohe Geschwindigkeit erreichen. Wenn über weite Strecken ausschließlich gerudert wurde, dann musste ein periodischer Wechsel der Rojer erfolgen, wodurch sich die Besatzung vergrößerte. Neben der Möglichkeit von Fahrten über lange Entfernungen konnten man mit solchen Schiffen nicht nur sehr flache Gewässern befahren, sondern auch über die größeren Flüsse, selbst unter niedrigen Brücken hindurch, bis tief ins Landesinnere vordringen. Dabei gelang dies oft so schnell, dass auch berittene Kundschafter nicht mehr rechtzeitig Alarm schlagen konnten. Auch ermöglichte der geringe Tiefgang der Schiffe ein rasches Anlanden ihrer Mannschaften an Flussufern und Stränden.
Eigenschaften
Die Geschwindigkeit der Wikingerschiffe war, wie schon erwähnt, für diese Zeit durchaus bemerkenswert. Das belegen auch Fahrversuche mit unterschiedlichen Nachbauten. Die Durchschnittsgeschwindigkeit auf langen Strecken dürfte um 7 Knoten gelegen haben.
1893 unternahm Magnus Andersen mit einem Nachbau des Gokstad-Schiffes eine Fahrt von Norwegen nach New York. Bei günstigen Windverhältnissen erreichte er 11 Knoten (fast 20 km/h). Dass der Bootskörper aufgrund der elastischen Spantenverbindungen den Kräften des Wassers nachgeben konnte, erwies sich als vorteilhaft. Andersen überquerte in nur 27 Tagen den Atlantik, doppelt so schnell wie ein Nachbau der Santa Maria des Christoph Kolumbus.
Die mit rund 10 Metern besonders kurze Heimlösa Rus erreichte 12,4 Knoten. Mit der – ebenfalls relativ kleinen – Helge Ask, einem Nachbau des Schiffswracks Nr. 5 aus dem Roskilde-Fjord, wurden 14 Knoten erreicht. Größere und schlankere Langschiffe konnten vermutlich noch höhere Fahrtgeschwindigkeiten erreichen.
Langschiffe konnten bei Bedarf auch über Land transportiert werden. So heißt es von Olav dem Heiligen: „(Der König) ließ die Schiffe über die Landrücken zwischen den Seen bringen.“ aus: Wikipedia
| Groundspeak ID |
14011 |
| Erschienen / year |
06/2025 |
| Gesamtzahl der beantragten Codes / allocated codes |
122 |
| bekannte Prägungen / known mints |
122 |
| Editionen / editions |
1 |
| Prägungen dieser Edition / mints of this edition |
122 |
| Ø Größe / size (in mm) |
45,0 |
| Dicke / thickness ( in mm) |
5,0 |
| Gewicht / weight (in g) |
36,1 |
| Präfix (GeoCoinClub) |
CC |
| Geocaching.com |
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